Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Guter Animationsfilm, 9. April 2007
Happy Feet ist ein Film der das Publikum spaltet. Das liegt vor allem daran, dass er in Trailer und Werbung, ja sogar im Titel falsch beworben wird. Der Film ist nicht so "happy", wie man anfangs denken mag und so schleppten Eltern ihren 3 und 4 jährigen Nachwuchs ins Kino, da man "tanzende, flauschige Pinguine" erwartete. Die gibt es natürlich auch, jedoch ist das nur ein Teil des Films. Es gibt genauso tragische, traurige und beklemmende Szenen, daher war die Enttäuschung vielerseits wohl recht gross, weil man eben einfach einen leichten, lustigen Film erwartete.
Wer allerdings wie ich ohnehin viel mehr auf ernste Tiertrickfilme im Sinne von "Unten am Fluss" und Co. steht, dem wird vor allem die zweite Hälfte des Films zusagen. (Nein, der Film ist natürlich nicht ganz so hart wie eben genannte Beispiele, aber die Szenen die Überfischung und Zoohaltung kritisieren passen doch gut in diese Sparte.)
Genial fand ich auch die Szene, in der sich die 5 Pinguine durch einen Schneesturm kämpfen. Perfekt inszeniert indem man sie fast nur als Silouetten vor der knapp aufgehenden Sonne erkennt. Klasse. Besonders schön animiert fand ich auch die Killerwale (sowie deren Verhalten) und wo sonst sieht man schon eine mal nicht nur flauschig-knuddelige Robbe?
Der (kurze) Instrumentalsoundtrack des Films ist auch nicht zu verachten und geht bei den unzähligen Pop-Hits schon fast etwas unter.
Generell empfehle ich den Film aus genannten Gründen eher älteren Kindern oder halt solchen, dies gern auch mal etwas "gruseliger" haben.
Mich persönlich hat der Film jedenfalls beeindruckt. Ein Animationsfilm ist schliesslich nicht schlecht, nur weil ihn Kleinkinder nicht geniessen können und er nicht nur aus knuffig tanzenden Tieren besteht. Daher 5 Sterne.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
... der etwas andere Animationsfilm..., 22. Juli 2007
Happy Feet ist etwas Besonderes. Eine Mischung aus Musical und Utopie.
Das besondere daran ist, dass er nicht dem klassischen Schema des Animationsfilms entspricht. Der Held ein kleiner Kaiserpinguin, der mit seinem "Anderssein" von Anfang an auf Vorurteile und Isolation trifft. Grund, die Kultur der Pinguine bedient sich des Gesangs als zentralem Element der Kommunikation und des eigenen emotionalen Ausdrucks. Mumble, der Held, wird aber ohne eine erträgliche Gesangsstimme geboren, jedoch mit der gleichen Liebe zu Rythmus und Melodie wie alle anderen. Statt still und ruhig sein Lied zu finden, muss er mit seinen Füßen den Takt und den Rythmus aufnehmen und sich "frei und froh" tanzen.
Das ist aber nicht Pinguinart. So kommt es, dass er als pubertierender Pinguin beim ersten Werben um seine "große Liebe" keinen Stich landen kann und alleine zurückbleibt. Hier lernt er bei einer Flucht vor einem gefräßigen Seehund eine andere Pinguinspezies kennen, genau genommen eine Gruppe gleichaltriger "Hispano-Machos", die aber ein großes Herz, viel Witz und vor allem größte Achtung vor seinen Fähigkeiten haben und ihn in ihrer Clique aufnehmen. Um ihm bei seinem Liebeskummer zu helfen, unterstützen sie ihn beim nächsten Zusammentreffen mit der Angebeteten und versuchen es über eine echt abgefahrene Playbacknummer, die aber kläglich auffliegt. Um der zutiefst enttäuschten Flamme doch noch ein Gefühl für sich abzuringen, legt er alle Leidenschaft und Inbrunst in seinen Stepptanz und ... er kann sie gewinnen.
Alle jugendlichen Kaiserpinguine schließen sich dem neuen Lebensgefühl an und ziehen zum Stamm und den Brutstätten tanzend zurück, wo es zu einer großen Auseinandersetzung mit den Stammesältesten kommt, die diese letztendlich für sich entscheiden und indem sie die Schuld für die seit Jahren sich verschlimmernde Futternot in Mumbles "Andersartigkeit" sehen. Als sich auch noch sein eigener Vater gegen ihn stellt, bricht etwas in Mumber. Der Vater ist davon überzeugt,da er in der Brutzeit mal nicht auf das Ei (Mumble noch nicht geschlüpft) aufpasste , Verursacher von dessen "Andersartigkeit" zu sein und geplagt von einem schlechten Gewissen, glaubt er Mumble müsste sich so ändern, dass alle anderen Pinguine keinen Anstoss an ihm nehmen und die Futternot dadurch wieder abgewendet wird.
Mumble kann und will sich aber nicht ändern und wird von den Ältesten verbannt, doch er schwört, dass er die wahren Gründe für die Futternot finden wird und beschließt die "Aliens" dafür aufzusuchen, wo er die wahre Ursache der Futternot vermutet. Die Aliens sind letztendlich die Menschen und eine neuer Abschnitt des Films beginnt, der nun mehr einen Touch in Richtung Anklage gegen die Ignoranz unserer Spezies bekommt und sich stärker in eine Utopie verwandelt, bzw. in ein modernes Märchen und ... mehr möchte ich nicht verraten. Ab hier hat der Film mit der üblichen Animationskost nur noch wenig zu tun.
Zum Thema FSK: Puh, einige haben hier geschrieben, dass sie den Film nicht der FSK-Freigabe entsprechend finden. Das ist denke ich weitestgehend richtig. Der Handlungsfaden wird teilweise sehr komplex und auch recht bedrückend und teilweise grausig.
In manchen Sequenzen ist der Film mit Sicherheit eher FSK:12 als ohne oder FSK:6 Jahre.
Prinzipiell setze ich meine Kinder aber sowieso nicht alleine vor einen Film. Jeder Film wird gemeinsam geschaut, auch die ohne FSK. Manche schaue ich auch erst mit meiner Frau vorher an und wir entscheiden dann, ob ein Film für unsere Kinder überhaupt geeignet ist.
Mumble habe ich mit meiner Tochter (sechs Jahre) zusammen angeschaut und ich musste an einigen Stellen anhalten und wir haben erstmal darüber gesprochen.
Sie liebt Mumble, war aber eindeutig an diversen Stellen überfordert.
Daher mein Tip, auf keinen Fall für Kinder unter 6 Jahre und schon garnicht alleine. Ab 10 bis 12 Jahren sollten Kinder das Thema allein verarbeiten können.
Rein als Filmwerk, also Bild, Ton und Animation sowie Story und Umsetzung daher 5 Sterne. Die FSK ist aber nicht zutreffend.
Was ich am bemerkenswertesten finde: George Miller hätte ich nach seinen Mad Max Streifen nie so einen feinfühligen Film zugetraut.
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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dancing on ice! ;o), 7. März 2007
Zuckersüß ist dieser Film, wunderschöne Animation, liebevolle Charaktere, Musikalverdächtig, einfach nur sehenswert! Die 1-2 Sterne Bewertungen sind mir persönlich ein absolutes Rätsel. Wer zufällig schon die Reise der Pinguine gesehen hat, übrigens auch eine Empfehlung, wird hier vieles Bekanntes entdecken.
Mumble ist anders als die anderen Kaiserpinguine, er kann nicht singen, dafür aber grandios steppen, nur haben die anderen Artgenossen überhaupt kein Verständnis dafür, das ist ja was ganz Anderes. So eckt der süße Mumble ständig an, aber auch sein Aussehen ist anders. Mumble muß aber sein Herzenslied finden und singen können, denn nur derjenige der EINES hat, wird seinen Lebenspartner finden und erobern. Mumbles Eltern lieben ihn und auch Gloria, eine hübsche Pinguindame, die dazu auch noch wunderschön singen kann. Gesungen von Brittany Murphy. Singt Gloria, dann stimmen alle mit ein und es wird gesungen und getanzt, was das Eis hält. Da kommt gute Laune auf, es macht einfach Spaß - toll!
Mumble muß allerdings die Herde verlassen, leider wegen seiner Außergewöhnlichkeit. Er findet neue Freunde, und die finden Mumble und sein STEPPEN absolut cool und sie lieben Mumble so wie er ist. Mumble hat aber noch ein Abenteuer vor sich und in dieses stürzt er sich, denn er will noch einmal zurück zu seiner Herde. Viele kleine Weisheiten enthält dieser wunderschöne Film für Groß und Klein....... und wer liebt Pinguine nicht. :o)
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