Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zwei Stunden spannendes Spielen garantiert!, 5. August 2007
Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen
Funkenschlag von Friedemann Friese hat den unschlagbaren Vorteil, dass es auch beim wiederholten Spielen nicht langweilig wird, sondern die sich ständig ändernden Spielfaktoren laufend für Spannung sorgen.
Die vielfältigen Mechanismen, die zum Sieg führen können, ändern sich im Laufe des Spieles so häufig, dass meist erst in der letzten Runde ein Sieger feststeht. Bis dahin heißt es: Immer den gegenwärtigen Zug perfekt planen und beobachten, wie die Mitspieler reagieren.
Das Spiel läuft Zug für Zug wie folgt ab: Zunächst können alle Spieler Kraftwerke ersteigern, die über eine bestimmte Leistungskapazität verfügen und nur bestimmte Rohstoffe (Kohle, Öl, Müll, Uran oder Wind) nutzten können. Die Auswahl des Kraftwerkes bestimmt meist die Spielreihenfolge, d.h. Besitzer der leistungsstärksten Kraftwerke haben mit gewissen Handicaps zu kämpfen.
In der nächsten Stufe kaufen alle Spieler Rohstoffe vom begrenzten Rohstoffmarkt. Der jeweils schwächste Spieler beginnt und kann so seinen Rückstand aufholen. Haben zu viele Spieler auf die selbe Kraftwerksart gesetzt, kann es hier zu bedrohlicher Rohstoffknappheit kommen.
Anschließend werden Niederlassungen in Städten gebaut, die mit den Kraftwerken versorgt werden sollen. Zum Grundspiel, das die Karten von Deutschland und den USA enthält, gibt es Erweiterungen mit Karten von Italien/Frankreich (jeweils Vorder- und Rückseite) und Belgien-Niederlande und Zentraleuropa (Österreich, Ungarn, Tschechien, Polen, Slovakei), bei denen jeweils leicht variierende Regeln gelten.
In der letzten Stufe eines Zuges werden die gekauften Rohstoffe in den eigenen Kraftwerken verbrannt und dadurch Geld für die nächsten Runden eingenommen. Ziel des Spieles ist, am Ende des letzten Zuges (das Spiel endet, wenn der erste Spieler eine bestimmte Anzahl von Städten angeschlossen hat) mit seinen Kraftwerken am meisten eigene Städte zu versorgen.
Interessant ist, dass sich der Charakter und die Probleme des Spieles mit der Anzahl der Mitspieler erheblich ändert. Bei zwei Mitspielern ist eine andere Taktik gefragt als bei vier. Mir persönlich gefällt das Spiel mit vier Mitspielern am besten.
Für mich wäre für "Funkenschlag" das Prädikat "Spiel des Jahres" angemessen gewesen. In Polen ist es in diesem Jahr dazu gewählt worden.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eines meiner Lieblingsspiele, 17. September 2008
Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen
Zum Spielablauf gibt es für mich eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, dank der guten obigen Rezension. Daran können sich Neueinsteiger wirklich gut orientieren.
Ich kann zudem denjenigen die neuen Kraftwerkskarten empfehlen, die das Spiel schon kennen und Abwechslung und neue Herausforderungen suchen. Dadurch wird das Bauen von Kraftwerken wieder etwas schwieriger und die Versorgung muss anders und neu organisiert werden. Dadurch wird die Routine unterbrochen, die man durchaus aufgrund der bekannten Kraftwerke aus dem Grundspiel in der Anfangsphase entwickeln konnte.
Auch die anderen Erweiterungen, die es inzwischen gibt, schaffen neue Herausforderungen. Es handelt sich hierbei um komplett neue Spielpläne, die
Korea/China
Frankreich/Italien (habe ich selber jedoch bisher nicht gespielt)
oder
Benelux/Zentraleuropa darstellen.
Besonders interessant ist, dass es in Polen keine Atomkraftwerke gibt ;-) und dadurch keine der bis dahin am Grundspiel entwickelten Strategien mehr passen.
Besonders positiv an dem Spiel:
Es ist kaum möglich Routine in diesem Spiel zu entwickeln, jedes Spiel ist anders, variiert und bietet unerwartete WEndungen. Ausnahmsweise könnte man von "Routine" in der Anfangsphase des Spieles sprechen, da man die Kraftwerkkarten mit ihren WErten aus dem Grundspiel irgendwann einfach verinnerlicht hat (gilt für Vielspieler). Aber auch die Anfangsphase fällt je nach Spieleranzahl wiederum sehr unterschiedlich aus.
Es ist eines der wenigen Spiele das so sehr unterschiedlich sein kann. Je nach Spielerzahl variieren die HErausforderungen, die interaktiven Elemente und die KOnkurrenz. Taktisch muss immer auch aus dem Moment heraus reagiert werden, so dass langfristige Überlegungen zwar notwendig sind, aber flexibel genug gespielt werden müssen, um unerwarteten WEndungen klug und nachhaltig begegnet werden zu können.
Dies macht für mich auch den besonderen REiz von Funkenschlag aus.
Es verschmilzt interaktive Elemente und Konkurrenz zu einem abwechlungsreichen und intelligenten Spiel.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ausgezeichnet und taktischer als man denken könnte, 7. Dezember 2006
Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Die Regeln sind im Grunde einfach: Man ersteigert Kraftwerke, kauft die Rohstoffe dazu, schließt Städte an sein Netz an und kassiert für den (natürlich nur virtuell) gelieferten Strom. Leider aber ist das Geld ständig Mangelware und da man ständig bessere Kraftwerke kaufen muss, ist sorgfältige Planung und etwas Rechnen erforderlich. Ein klein wenig Bürokratie bei der Vergabe der Bau- und Kaufrechte ist schnell erlernt. Besonders erwähnenswert ist der raffinierte Ausgleichsmechanismus, der die in Führung liegenden Spieler durch höhere Preise und Risiken benachteiligt und der so für Spannung bis zuletzt sorgt. Zu empfehlen sind auch die Alternativkarten der USA, Frankreichs und Italien mit anderer Infrastruktur und geändertem Rohstoffmarkt - durchaus nicht ohne Bezug zu nuklearpolitischen Realität.
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