Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Irgendwie Arctic Monkeys - aber irgendwie auch nicht, 2. Dezember 2006
Es wäre unfair zu sagen, Milburn ist nur ein billiger Arctic Monkeys Abklatsch, der ein halbes Jahr zu spät daher kommt
Natürlich sind die Parallelen auf den ersten Blich sichtbar, schon beim Opener "Well, Well, Well", aber ist das deswegen ein schlechter Song? Nein, denn die wuchtigen Gitarrenriffs und das treibende Schlagzeug hören sich schonmal klasse an und machen lust auf mehr
Weiter gehts mit "Showroom", wo sofort auffällt: an so eine klasse Bassline kann man sich bei den Arctic Monkeys schonmal nicht erinnern
"Send in the Boys" macht gleich weiter, wo "Showrrom" aufgehört hat, ebenfalls ein Stück, das zum Tanzen einlädt. Was bleibt noch zu sagen? achja, klasse Refrain, die Ähnlichkeit zu den Sheffielder Freunden wird geringer
Das ändert sich auch mit den nächsten Songs nicht: "What about next time?", "Lipstick Licking" und "Chesire Cat Smile", wobei Letztere für mich die beiden stärksten Tracks des Albums darstellen, tolle Gitarrenriffs und super schöne Refrains, überhaupt fällt auf, dass Milburn sich darin versteht, ein Lied schön aufzubauen und in einen überwältigen Chorus münden zu lassen
Danach kommt dann doch der Arctic Monkeys Moment: "Stockholm Syndrome" hört sich exakt an wie ein Song ala "Indicates Doors are Secured", die Gitarre klingt wie Arctic Monkeys, die Akkordfolge klingt wie Arctic Monkeys und die Stimme von Sänger Joe Carnall klingt in diesem Lied doch schon sehr nach Alex Turner. Insgesamt dann doch eines der schwächeren Stücke
"Storm in a Teacup" und "Last Bus" sind dann doch wieder in alter Manier geschrieben, mit einer schönen Melodie in Gesang und Gitarre
"Brewster" kommt dagegen ziemlich rockig daher und bildet wohl das finale Gegenstück zu "Well, Well, Well"
Das Album kommt dann auch mit "What You Could Have Won" zu einem gelungenen Abschluss, Spannungsaufbau in der Strophe und Entladung im Refrain, das alles aber etwas ruhiger als zuvor
Man denkt schon an einigen Stellen an bekannte Songs der Arctic Monkeys, aber Alles in Allem sind die Parallelen dann doch nicht so stark ausgeprägt
Milburn hat ein sauberes, selbstständiges Werk abgeliefert, das insgesamt auch ein wenig runder klingt als "Whatever People Say I Am Thats What Im Not"
Also man sollte diesem Album durchaus eine Chance geben udn mal reinhören
Anspieltipps:
Showrrom, Send in the Boys, Lipstick Licking, Chesire Cat Smile
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klarstellung, 3. Oktober 2007
... es mag Leute geben, die sich ihr Ego dadurch aufpolieren, "richtungsweisende" Amazonkritiken zu schreiben und das geht offensichtlich besser wenn, man Bands so richtig schön basht und möglichst lauter Bands einstreut, an die die entsprechende Band nicht heranreicht. Leute, wer guten Indie-Rock mag, lasst Euch nicht einschüchtern und kauft Euch dieses Album! ... wer noch etwas Überzeugungsarbeit braucht, sollte sich einfach an die Kritiken von amazon uk halten - die haben Substanz - scheint irgendwie ein deutsches Problem zu sein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Den Anschluss verpasst, 8. November 2006
Frühjahr 2006: Die Arctic Monkeys rollen über Europa und entfachen in England ein wahres Flächenfeuer mit einem zackigen, tollen Rock-Debüt, welches alle Rekorde bricht. Und dann kommen diese 4 netten Jungs aus Scheffield direkt von der Schule auf die Konzertbühnen dieses Kontinents. Und sie haben noch wen mitgebracht: Milburn. Milburn sind gute Freunde der Band, ebenfalls aus Sheffield, welches sich ja, vor den Monkeys, nicht so als Hochburg britischer Popmusik hervorgetan hat. Und Milburn kommen als Support mit und sollen die Leute anreizen... doch was ist das?Kann man mal bitte einen Gen-Test machen? Sicher, dass dies nicht die Arctic Monkeys in Verkleidung sind oder zumindest Sugarplum Fairy/ Mando Diao-like zumindest die jüngeren Geschwister? Denn das ist das ganz große Problem, was diese Band hat. Das Problem, dass die Arctic Monkeys eher da waren.
Denn rein vom Sound her klingt dieser punkige Brit-New-Wave-Rock bis in die Haarspitzen wie die großen Vorbilder aus der Heimatstadt. Noch dazu kommt, dass die Songs auf dem Album nicht sooo der Hit sind. Sicher, potentielle Hits wie der knackige Opener "Well, Well, Well" oder die Singles "Send in the Boys" oder "Chesire Cat Smile" sind dabei, aber nicht nur bei den Songs stellt sich ein permanentes "Deja Vu" ein. Die Riffs, die Art der Lyrics, der ganze Sound... alles schon tausend mal dargewesen. Hauptsächlich natürlich die Arctic Monkeys, aber auch die Kooks hört man raus. Ganz zu schweigen von den großen Vorbildern wie The Jam, wenn man mal noch weiter in der Geschichte zurück geht. Der Sound klingt austauschbar, die Idee ist nicht innovativ und die Songs als solche reichen bei weitem nicht aus, um zu überzeugen. Es drängt sich halt beim Hören immer wieder der Vorwurf einer Kopie der anderen Bands auf. Milburn wären gerne diesen tollen Hype-Zug mitgefahren, aber leider ist es wirklich schwer, mit diesem Sound jetzt Ende 2006 noch jemanden zu begeistern. Also entweder mal etwas mehr eigene Komponenten und neue Ideen in die Songs einbauen, oder man ist wohl gezwungen, sich die englischen Brötchen mit nem anderen Job zu verdienen. So war am Ende nicht viel aus Schall und Rauch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|