Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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50 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Perfekt ?! oder nur Fast Perfekt!?, 22. Januar 2007
Also ich habe das Gerät nun seit knapp einem Monat und möchte hier stichpunktartig mitteilen, wie es mir gefällt:
- sehr gute verarbeitung:
der Höhenausgleichfuss auf der Unterseite könnte ein längeres Gewinde vertragen, damit man besser den Höhenunterschied ausgleichen kann. Mir ist die Schraube sogar schon verloren gegangen, da ich sie fast ganz rausgedreht hatte und sie sich beim Transport verabschiedet hat
- sehr guter Klang:
selbst wenn man sehr, und ich meine wirklich sehr laut aufdreht, ist Verzerrung der Töne ein Fremdwort. Konnte noch nicht bis Max aufdrehen, da es mir selber zu laut war. Für den ein oder anderen ggf. zu viel Bass, dann am besten im IPod auf Jazz EQ umstellen.
- sehr gute Verarbeitung:
alles sehr gut verarbeitet, aber leider ist der Rundbogen ein wenig zu Flach um den IPod aufrecht andocken zu können. Der IPod(30GBVideo) liegt in der Halterung zwar perfekt drin, aber wenn man nach dem Titel schauen möchte oder sogar per Fernbedienung durch die Menüs Navigieren möchte (ja das kann man mit der Fernbedienung machen), sieht man nicht wo man hingeht, da man das Display nur von oben sehen kann. (Kann aber sein, dass es nicht im Sinne des Erfinders war, dass der IPod aufrecht stehen kann)
- Fernbedienung:
Top verarbeitet, sehr gute Druckpunkte, liegt gut in der Hand.
- Handbuch:
reicht vollkommen aus, was mich gewundert hat, die Syncronisation per USB ist im Handbuch durchgestrichen, als würde das nicht mehr gehen, aber wenn man Station mit eingelegtem IPod per USB Kabel (wird nicht mitgeliefert) an den PC anschließt geht es trotzdem.
So es gibt bestimmt noch mehr, aber ich kann nur sagen:
Die Anlage ist ihr Geld wert und im Vergleich mit Bose, Apple oder Altec MI7, ist sie auf jeden Fall überlegen, da:
Bose bietet keine Batterien und keine Navigation
Apple bietet schlechtern Sound bei hohen Lautstärken und keine Navigation
Altec MI7 bietet schlechtern Sound bei hohen Lautstärken und kein Navigation
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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Bass satt - aber HIFI ?, 16. Juni 2007
Wie der Titel schon sagt, Bass satt - ausserdem tolle Verabeitung, super Design.
Ich gebe dennoch nur 4 Sterne, weil der Bass doch ein bisschen zu viel des Guten ist. Das ist echter Ghettoblaster-Klang aber nicht HIFI. Den ipod EQ auf Bass Reducer stellen, dann klingt es realistischer.
Besseren HIFI Klang produzieren die Harman Soundsticks, aber die sind natuerlich nicht tragbar.
Der zweite Minuspunkt ist die nicht optimale Bedienbarkeit des ipod, da er unter dem "Ueberrollbuegel" liegt und somit schlecht zu sehen ist.
Von allen ipod Klangloesungen trotzdem die beste die ich kenne. Wenn Harman den Klang etwas weniger bassbetont einstellen koennte, ohne den Tiefbass zu verlieren, und wenn dann noch ein Radioteil integriert wuerde, dann gaebe es von mir sogar sechs Sterne.
Wuerde ich das Geraet wieder kaufen ? Auf jeden Fall.
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94 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das Ding fetzt!, 17. März 2008
Also ich besitze nicht mal einen Ipod (noch nicht), aber dieses Harman Kardon Teil hat mich seit meiner ersten Begegnung immer schon gereizt, bis ich vor kurzem endlich zugeschlagen und ihn gekauft habe.
Ich habe schon etliche verschiedene Lautsprecherboxen ausprobiert. Vor allem portable Systeme mit Akku- bzw. Batteriebetrieb haben es mir angetan. So besitze ich bereits einen Tivoli PAL (siehe auch meine Rezension auf Amazon dazu), einen Saitek A-250 (auch darüber habe ich bereits berichtet), Logitech mm50 und eine Thinkoutside Boomtube, die leider in Europa nicht mehr erhältlich ist (siehe dazu auch mein Bild mit dem Größenvergleich).
Mich hat schon immer fasziniert, wenn kleine Kästchen großen Sound produzieren konnten. So war für mich immer die Suche nach folgenden Gesichtspunkten gegliedert: möglichst klein, möglichst großer Sound, möglichst lange stromunabhängig. Obwohl Systeme wie JBL on tour sehr portabel sind, ist der Sound einfach zu dünn und quäkig, es macht mir keinen Spaß damit Musik zu hören. Da muss schon etwas besseres her. Der Tivoli PAL bietet für seine Größe einen wirklich runden angenehmen Klang, obwohl es bei der Größe auch keine Wunder vollbringt und bald mal verzerrt. Die Boomtube war bisher klanglich mein Favorit, da es bei geringer Größe einen wahrhaft dicken Sound erzeugt hat. Nachteil war die eher unpraktische Aufstellung mit 2 Satelliten und einem eigenen Wooferteil, die nötige Verkabelung und die maximale Spielzeit von 5 Stunden mit einer Akkuladung. Aber der Akku war eingebaut und die Ladezeit betrug nur 3 Stunden. Doch im Vergleich zum Harman Kardon Go&Play klingt die Boomtube wie ein Kofferradio zu einer Stereoanlage. Der Go&Play ist jedoch auch um einiges voluminöser, wodurch viel mehr Resonanzraum für den Bassbereich vorhanden ist.
Ich weiss nicht welche Audiotricks Harman Kardon beim Go&Play angewandt haben, aber als ich das Teil das erste mal in einem Laden gehört habe, fiel mir erst mal die Kinnlade runter. Ich hab das Ding gehoben und gewendet, geschaut ob da nicht noch ein Subwoofer irgendwo dranhängt, aber dem war nicht so. Es kam ein wahrlich fetter Sound aus dieser eigentlich relativ kleinen Box, die mich eher an tragbare Radiorecorder erinnert hat, letztere jedoch nie einen derartig vollen Sound zu erzeugen vermochten. Auch die Lautstärke war über jegliche Kritik erhaben. Ich hab mich nicht mal gewagt das Teil ans Maximum zu bringen, da es so schon im lauten Laden alles andere übertönt hat und ich nicht vom Verkäufer rausgeschmissen werden wollte.
Was mich zusätzlich aufhorchen ließ, war die Möglichkeit den Go&Play auch über Batterien zu betreiben und ich damit den besten Sound für unterwegs haben könnte, was ich mir ja bisher immer gewünscht hatte, doch dazu später.
Die Größe vom Go&Play ist gerade so an der Kippe zwischen portabel oder doch nicht. Mit Batterien hängt er sich doch schon etwas an, leer wiegt er nicht ganz 2kg. Mitnehmen zum Picknick ist durchaus möglich, vorausgesetzt man legt das Teil in den Kofferraum und hat nicht sehr weit zum wandern. Für den Radausflug ist es bereits zu groß, obwohl wenn jemand so klangverrückt ist wie ich, ich es mir durchaus vorstellen könnte es auch mal hinten am Gepäckträger mitzunehmen, und die Kühlbox stattdessen zuhause zu lassen.
Bei meinen ersten Hörtests zuhause habe ich meine Boomtube und Go&Play zusammen aufgestellt und interessanterweise hatte ich immer das Gefühl der Go&Play würde spielen, wenn ich die Boomtube eingeschaltet habe. Dem entsprach ungefähr der zu erwartende Klang im Bezug auf die Größe dieser Box. Die Boomtube klang demnach deutlich größer als man es ihr zumuten würde. Doch erst als ich dann auf den Go&Play umgeschaltet habe, riss es mir wahrhaftig die Kleider vom Leib. Obwohl eine kleine Box vor einem stand, hatte man das Gefühl etwas viel größeres vor sich zu haben. Ich konnte es wirklich nicht glauben und meine Frau auch nicht. Sie ist erst mal um das Ding herumgegangen, als ich es ihr stolz das erste mal präsentiert habe. "Wo kommt denn da der Sound raus?" hat sie gefagt. "Nun, das ist das Geheimnis von Harman Kardon" sagte ich. Meine Frau war sichtlich beeindruckt und hat erst mal ihre Lieblingslieder voll aufgedreht um aus dem Staunen nicht mehr rauszukommen.
Ich selbst habe dann testweise den Go&Play mit meiner Stereoanlage und meinen 1 Meter 4-Weg Standboxen verglichen. Und der Go&Play stand dem klanglich in nichts nach. Ich hab mich wirklich schon gefragt, wozu ich diese riesen Dinger stehen habe. (Natürlich muss man dazusagen, dass die maximale Lautstärke von großen Lautsprechern um ein vielfaches höher ist, aber wer hört normalerweise schon derart laut Musik?)
Zum Klang möchte ich anmerken dass er "wuchtig" klingt, aber nie übertrieben. Der Klang bleibt immer klar und wirkt nie dumpf oder hohl, obwohl es richtig "Wumms" macht. Ich hab schon viele Woofer gehört, die versucht haben durch fehlende Größe den Anschein von Bass zu wahren, doch das ganze klang einfach nur nach Holzkiste. Beim Harman Kardon Go&Play ist das nicht so. Der Bass ist immer gut definiert und präsent, und es klingt "edel". Manchmal kann der Bass fast schon ein wenig aufdringlich wirken, wobei hier die Aufnahmetechnik eine wichtige Rolle spielt. Moderne R'n'B bzw House/Techno etc. Produktionen sind immer am Maximum abgemischt. Maximale Lautstärke, maximaler Bass, minimale Dynamikunterschiede, eigentlich schrecklich! Dementsprechend klingen die Sachen dann auch auf dem Play&Go. Doch hört man sich dezent abgemischte Jazzaufnahmen an, auch Aufnahmen aus den 70er/80er Jahren, so wirkt der Bass nie zu fett oder extrem. Auch die Aufstellung hat einen großen Einfluss auf den Endklang. Da der Bass nach hinten abgestrahlt wird, kann es schon mal vorkommen, dass die Wände zu wackeln beginnen, wenn man den Go&Play nahe an die Wand oder in die Raumecke stellt.
Insgesamt würde ich es wagen zu behaupten, dass der Go&Play eine durchschnittliche Stereoanlage locker zu ersetzen vermag, mit dem Vorteil portabel zu sein und auch stromunabhängigen Betrieb zu erlauben. Wenn man nicht gerade Wert auf teure High-End Boxen legt, sondern einfach nur guten Klang will, der Go&Play bietet es in Kleinformat.
Doch nun zum Batteriebetrieb, was in meinen Augen eigentlich ein nicht zu Ende gedachtes Feature darstellt. Man kann den Go&Play zwar mit Batterien betreiben, es werden so auch 16-18 Stunden Spielzeit versprochen, die ich leider noch nicht testen konnte. Doch 8 Mono-Batterien kosten schon mal locker 20 Euro. Das geht ins Geld, wenn man es öfter nutzen will. Akkus sind nochmals deutlich teurer. Für 8 Stück 8000mAh Akkus muss man schon an die 50 Euro berappen, sogar eher mehr. Das Laden gestaltet sich dann auch nicht einfach. Es gibt kaum Ladegeräte die alle 8 Akkus gleichzeitig laden könnten. Ich habe eines von Voltcraft um 150 Euro gefunden. Das ist mir ehrlich gesagt zu viel. Billige Ladegeräte um 20-30 Euro benötigen auch schon mal 20-30 Stunden Ladezeit, was irgendwie nicht wirklich praxisgerecht ist. Warum Harman Kardon dem Go&Play keine eingebaute Ladeelektronik verpasst hat, bleibt ein Rätsel. Vermutlich aus Kostengründen, aber warum ich das Batteriefach jedes mal aufzuschrauben muss, um die Akkus rauszunehmen und sie zu laden, entzieht sich meiner Logik.
Ich möchte es auch nicht unerwähnt lassen, dass der Go&Play bei Batteriebetrieb einen Gang zurückschaltet. Man hört beim Wechsel von Strom auf Batterie deutlich eine kurze Unterbrechung, ab der die Basswiedergabe zurückgeschaltet wird. Schaltet man dann wieder auf Strom, so wird das Gerät sofort lauter und nach kurzer Unterbrechung ist der Bass wieder da, fast so als hätte man einen zusätzlichen Subwoofer dazugeschaltet. Dieser Druck, dieses "Umpff" fehlt bei Batteriebetrieb völlig, obwohl der Klang nach wie vor rund und angenehm bleibt, doch die Wände wackeln halt nicht mehr. Der "WOW-Effekt" ist dann eher marginal.
Ich hätte mir ehrlich gesagt einen Regler bzw. eine Einstellmöglichkeit dafür gewünscht. Sodass ich je nach Verlangen entweder die volle Leistung mit deutlich verkürzter Spieldauer, oder eben reduzierte Basswiedergabe bei geringer Batteriebelastung haben kann.
Die angeblich automatische Abschaltung habe ich bisher auch noch nicht bemerkt. Ich habe das Gerät mal im Batteriebetrieb einige Minuten ohne Audioquelle laufen lassen, und es lief munter vor sich hin. Vielleicht bedarf es einfach einer noch längeren Stille, aber ich wollte so nicht unnötig meine teuren Batterien auf die Probe stellen.
Sobald ich erste Erfahrungswerte bezüglich Batterielaufzeit auch in Abhängigkeit von der Lautstärke habe, werde ich das noch ergänzen. Das Ding kommt auf jeden Fall mit in den Urlaub und darf endlich beweisen was es kann. Eine kleine Strandparty gefällig...?
Ich hätte fast vergessen zu erwähnen, dass das Netzteil in allen möglichen Frequenzlagen vor sich hinpfeift. Anfangs dachte ich das wäre ein Rauschen, das direkt aus dem Lautsprecher kam, aber bei genauer Prüfung hat sich das Netzteil als Verursacher herausgestellt. Die Töne sind unterschiedlich, je nachdem ob der Go&Play angehängt oder eingeschaltet ist. Auf jeden Fall kann das in leiser Umgebung auch schon mal störend wirken. Mir ist übrigens auch aufgefallen, dass das Netzteil im "Leerlauf" Strom verbraucht. Es sind ca. 7 Watt, die da "verbraten" werden, ohne dass irgendein Gerät dranhängt. Eigentlich schade, eine einfache integrierte Schaltung hätte diesen Nullverbrauch steuern können. So bleibt einem eigentlich nur das Teil bei Nichtbenutzung ganz vom Netz zu nehmen.
Ich habe lange überlegt, ob ich 5 Punkte geben soll, aber die volle Punkteanzahl vergebe ich nicht, weil das Gerät zwar nahe an der Perfektion, aber eben nicht ganz perfekt ist. Hübsch durchdacht finde ich das eigene Fach für die Fernbedienung, welches ich erst beim Lesen der Anleitung entdeckt habe. Das...
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