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Technology Won'T Save Us
 
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Technology Won'T Save Us

von Sophia (Künstler)
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Produktinformation

  • Audio CD (27. Oktober 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: City Slang (Universal)
  • ASIN: B000IONKLE
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Schallplatte  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 39.571 in Musik (Die Bestseller Musik)

 
1. Technology Won`t Save Us
2. Pace
3. Where Are You Now
4. Big City Rot
5. Twilight at the Hotel Moscow
6. Birds
7. Lost (She believed in angels)
8. Weightless
9. P.1/P.2 (Cherry Trees and Debt Collectors)
10. Theme for the May Queen No. 3

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Musikredaktion

Platten von Sophia springen einem nie sofort ins Gesicht, sie wollen entdeckt und entschlüsselt werden. So ist es auch mit dem famosen Technology Won’t Save Us, dessen Album-Titel finstere Zukunftsvisionen erahnen lässt und doch eine menschliche Tragödie meint. Das gleichnamige Instrumentalstück und episch-artrockende Eröffnungsstück wurde inspiriert durch die Geschichte eines von den Fluten überraschten, auf einer Sandbank stehenden Vaters und dessen Sohn, die trotz Kontaktes mit ihrem Mobiltelephon zu den vermeintlichen Rettern in der nebeligen Nordsee ertrinken. Die Natur war stärker als alle Technik - was für eine finstere Metapher. Auch danach drücken die fast im Alleingang eingespielten, durch Calina de La Mares Streicherarrangements wunderbar ausstaffierten, erstaunlich transparenten Songs des Sophia-Zentralgehirns Robin Proper-Sheppard aufs Gemüt. „Where Are You Know“ erzählt vom Ende einer Beziehung. Der akustische Gitarren-Track „Big Riot City“ entstand Weihnachten 2005, als unsere tragischer Held in seiner Wahlheimat London alles schmeißen will, weil er abgebrannt, verzweifelt und desillusioniert ist. Ein aufwühlendes Stück folgt dem nächsten, so wie „Lost“, dass vom Tod von Proper-Sheppards Mutter erzählt und einen doch hoffnungsvoll stimmt. Wie auch „Weightless“, in dem die Worte „...give me love, give me hate, give me anything that’s not just o.k….make me laugh, make me cry, something anything to feel alive…”. Ausdruck einer Angst vor dem Mittelmaß im Leben, Mittelmaß, dass auf Technology Won’t Save Us nie herrscht. Schon gar nicht auf der limitierten Sonderausgabe, die sechs reizvolle, akustische Songs extra enthält. --Sven Niechziol


kulturnews.de

Robin Proper-Sheppard ist Sophia - und der beste aller traurigen Geschichtenerzähler. Wie etwa im Titelstück seines vierten Albums. Da berichtet er von Vater und Sohn, die vor der britischen Küste ertrinken, trotz ständiger Handyverbindung mit einem Rettungsteam. Angemessene Worte findet Proper-Sheppard nicht, der Song bleibt instrumental, ein feierliches, orchestrales Intro mündet in agressive Industrialklänge. Wenn es aber ums eigene Leid geht, ist der Exillondoner nicht um eindringliche und kitschfreie Texte verlegen. Wie etwa bei der Überballade „Where are you now", die verzweifeltes Liebesleid zelebriert. In „Big City Rot" beschreibt Proper-Sheppard sogar eine kreative Identitätskrise. Unnötige Bedenken: Mit „Pace" ist wieder eine Hymne für die Indiedisco dabei, und wie schon beim Vorgänger gelingen neben der Gestaltung opulenten Schmerzes auch die Wutausbrüche. Zum Abschluss will er die Gitarren so klingen lassen, als werde der Kopf des Hörers mit einer Kettensäge abgetrennt - und auch dieses „Theme for the May Queen No. 3" funktioniert beängstigend prächtig. Das bisher beste Sophia-Album. (cs)

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Weltschmerz & Pathos at it's best..., 15. November 2006
Von www.kontrastradio.net (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Wenn jemals der beliebte Kritiker-Spruch vom "ganz großen Kino" gepasst hat, dann doch bitte hier: Der Titeltrack der neuen Sophia-Veröffentlichung "Technology Won't Save Us" ist bombastischer Orchester-Rock höchster Güte. Sophia-Mastermind Robin Proper-Sheppard macht sich dabei die musikalische Narration, wie man sie zuweilen in klassischen Kompositionen findet, zu eigen. Ohne eine einzige Textzeile und auf kompakten vier Minuten und zwanzig Sekunden wird die wahre Tragödie eines vor der britischen Küste ertrunkenen Vater-Sohn-Paares eindringlich und dramaturgisch perfekt zum Leben erweckt:

Da beginnt der Spaziergang von Vater und Sohn ganz harmonisch mit Akustikgitarre, Bassklarinette, Oboe, Flöte und Streichern. Düstere Klavierklänge bringen den Umschwung - Gefahr in Form der steigenden Flut und des heraufziehenden Nebels droht. Rettung scheint aber noch in Sicht. In der dritten Phase setzt dann die Katastrophe ein: Ein verwaschener E-Gitarren-Strudel verschluckt alles, so wie es die Nordsee mit besagten zwei Menschen getan hat. Ein gefühlloser Klotz, wer hier nicht feuchte Augen kriegt. Wie gesagt: Ganz großes Kino.

Dass auch ihr Handy-Kontakt zu einem Rettungsboot den beiden Ertrinkenden nicht mehr helfen konnte, erklärt den plakativen Album- und Stücktitel. Im Verbund mit der dazugehörigen Story klingt der Spruch von der letztlich nutzlosen Technologie schon nicht mehr ganz so dämlich. Andersherum gewinnt das Vater-Sohn-Drama unter dieser Überschrift eine metaphorische Dimension: Bei allem menschlichen Fortschritt bleibt Mutter Natur doch immer noch die Stärkere.

Doch wenden wir uns den restlichen neun Stücken auf "Technology Won't Save Us" zu. Auch hier dominiert wie gewohnt Sophia-typische Schwermut: Im Verlassenheits-Schmachtfetzen "Where Are You Now" klagt Robin Proper-Sheppard: "It's 5 am/ I stumble down Oxford Street/ The whiskey and gin, they ain't helping things/ If I could speak, I'd call out your name/ If I could walk, I'd run back to you again". Im Großstadt- und Karriereabgesang "Big City Rot" wispert er mit brüchiger Stimme: "I'm tired of trying/ Im ready to stop/ I'm tired of waiting for the pressure to drop/ []/ I'm tired of fighting the big city rot". Als nächstes greift "Twilight At The Hotel Moscow", eine elegische Huldigung an einen Sonnenuntergang, noch einmal die Orchester-Opulenz vom Anfang auf - weil's so schön war.

Glücklicherweise hat Herr Proper-Sheppard aber inzwischen gelernt, dass man den Stimmungsbogen nicht überspannen sollte. Anders als noch vor ein paar Jahren rettet er sein Album vor der atmosphärischen Einheitspampe, indem er zwischendurch erhebende Indie-Rock-Nummern wie "Pace" und "Lost (She Believed In Angels)" einstreut und es zum Abschluss sogar richtig krachen lässt: Die Schlussnummer "Theme For The May Queen No. 3" ist eine brachiale Instrumental-Attacke, die an Sophias allseits vermisste Vorgänger-Band The God Machine erinnert.

Summa summarum: Selber mag Robin Proper-Sheppard an der Vorarbeit für sein viertes Solo-Werk fast zerbrochen sein - herausgekommen ist die bis dato vielseitigste und gelungenste Sophia-Platte. Wer ein Problem mit Pathos und ausgiebig zelebriertem Weltschmerz hat, wird zwar vermutlich auch "Technology Won't Save Us" nicht mit der Kneifzange anfassen. Da kann man aber nur sagen: Selbst schuld - ihr wisst gar nicht, was für einen tollen Film ihr verpasst.- Nina Toellner -
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Schlicht genial, 2. November 2006
Sophia ist eine der wenigen Bands, von denen ich Alben kaufe, ohne vorher groß reingehört zu haben. Auch bei diesem Album bin ich nicht enttäuscht worden, ich wurde im Gegenteil sogar sehr positiv überrascht, denn dies Album klingt zwar nach wie vor Sophia-typisch, aber es offenbart auch einige neue Seiten. Waren die früheren Alben von den Motiven der Lieder her fast ausschliesslich sehr düster, so flackert bei Technology won't save us doch zumindest ein bisschen Hoffnung inmitten von Trauer, Enttäuschungen und Lebensangst auf. Vor allem das wunderschöne Birds wirkt nach Robin Proper-Sheppardschen Massstäben sogar herrlich unbeschwert, ja beinahe fröhlich.
Die traurigen Momente kommen in diesem Album natürlich nicht zu kurz, dafür sorgen der instrumentale Titeltrack, der in einem furiosen Finale endet, die Überballade Where are you now, die einen wunderschönen Streicherpart zu bieten hat, das traurige Big City Rot, sowie das sehr zerbrechlich wirkende Weightless.
Hinzu kommen mit Pace und Lost (She believed in Angels) zwei absolut radiotaugliche Stücke, die richtig gut rocken. Und das instrumentale Theme for the May Queen No3. dürfte so manchem The God Machine Fan Tränen der Freude in die Augen treiben.
Abgerundet wird das Album durch ein weiteres schönes Instrumental Stück Twilight at the Hotel Moscow und das sehr interessante P.1/P.2 (Cherry Trees and Debt Collectors)
Einziges klitzekleines Manko an diesem Gesamtkunstwerk ist eine Gesamtspielzeit von nur etwa 40 min. Nach all den wunderbaren Liedern, will man einfach mehr. Deshalb ist auch die Limited Edition sehr zu empfehlen, die zusätzlich zu dem Album noch eine CD mit 6 meist älteren Liedern als Akustik-Versionen bietet.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vertonter Weltschmerz, 28. Oktober 2006
Wer Proper-Sheppard's Musik schon von früheren Sophia Alben kennt und zu schätzen weiß, wird auch diese Platte permanent hören.

Nach der "People are like seasons" ist dies eine konsequente Weiterentwicklung. Es rockt wieder etwas mehr. Teilweise vermengt durch theatralisch, teilweise bombastisch anmutende Instrumental Stücke.(Technology Won't Save US, Twillight at the Hotel Moscow).
Aber auch die stillen, langsamen, akustischen Songs wie man sie von der "Infinite Circle" kennt sind zu finden.

Sophia vermittelt sicherlich keine fröhliches Weltbild, ist aber gerade aus diesem Grund sehr authentisch und lässt einen einfach nicht mehr los. Jedenfalls geht es mir schon seit Jahren so. Auf jeden Fall einen Kauf Wert!
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5.0 von 5 Sternen nochmal geschafft
Robin Proper-Sheppard aka Sophia meldet sich zurück. Und das mit einer Platte, die einem das Herz auszubluten droht: gewohnt melancholisch und doch entwickelt rockig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Mai 2007 von David Gutsche

5.0 von 5 Sternen von dem der auszog ,sich treu zu bleiben........
Mal wieder durchstreifte ich die endlosen weiten der Amazon Musikgalaxien, und war auf der suche nach einem neuen pulsar oder kometen.... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2006 von sky

5.0 von 5 Sternen Soundtrack für trübe Herbsttage
Sophia ist ja selbst in Indie-Kreisen noch ein richtiger Geheimtipp. Spätestens mit diesem Album sollte Ihnen der Durchbruch gelingen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2006 von J. Riegel

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