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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
halbdokumentarisch, 24. Januar 2007
man kann über die schauspielerischen leistungen der protagonisten ja sagen was man will(nicht wirklich überzeugend), aber der film an sich ist aller erste sahne. so ziemlich alle fakten wurden in diesem film zusammengefasst und präziese wiedergegeben. selbst kleidungsstücke der opfer wurden grösstenteils originalgetreu übernommen.ganz zuschweigen von fahrzeugen, tatorten, schriftverkehr und einiger dialoge. für soviel liebe zum detail gibts 5 sterne. die 30% des films die fiktiv sind, kann man ertragen, habe da schon schlechteres gesehen. fazit: wie bei the riverman, ein gelungener thriller, der dokumentarisch an das reale thema herangeht. kein kitsch, kein happy end. einfach die traurige wahrheit über einen nie gefassten serienkiller.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Mittelmässig gut verfilmter Serienmörder-Thriller nach einer wahren Begebenheit:, 24. Oktober 2006
Extras/Bonusmaterial:
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Die Laufzeit des Bonusmaterials beträgt leider gerade mal 13 Minuten. Zum einen wäre da der Deutsche Kinotrailer mit ca. zwei Minuten Laufzeit und zum anderen ein Blick hinter die Kulissen (Englisch, mit deutschen Untertiteln) mit ca. 11 Minuten Laufzeit. Leider war's das dann auch schon wieder mit den Extras.
Bild-/Tonformat:
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...sind hingegen gut bis sehr gut. Das Bildformat ist 1,78:1 (anamorph / 16:9) und der Ton sogar in DTS 5.1 (in Deutscher Sprache) vorhanden. Desweiteren ist noch die Dolby Digital 5.1 - Tonspur (in Deutsch und Englisch) verfügbar. Das Menü ist mit bewegten Bildern animiert und mit Soundeffekten hinterlegt. Der Film gliedert sich in 16 Kapitel.
Inhalt/Fazit:
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Zwischen dem 20. Dezember 1968 und dem 11. Oktober 1969 tötete der sogenannte "Zodiac - Killer" insg. fünf Menschen, wurde jedoch aufgrund seiner Vorgehensweise und der Tatsache nie gefasst worden zu sein zu einem der legendärsten, wenn nicht sogar dem legendärsten Serienkiller Amerikas. "Der Zodiac - Killer" ist inzwischen der dritte Aufguss über den Serienkiller. Der vierte und wohl auch vielversprechendste folgt im Jahre 2007 unter der Regie von David Fincher.
Man muß dem Film zugute halten, dass er sich wohl sehr Nahe an der Realität hält, sei es durch die Originalgetreuen Flugblätter, dem Flair Ende der '60er (inkl. Mondlandung) oder ganz einfach dem allgemeinen Erscheinungsbild. Dafür kommen Grundlegend wichtige Aspekte wie z.B. Spannung viel zu kurz oder sind genau genommen überhaupt nicht vorhanden.
Die Story wirkt durchwegs kompakt, lässt jedoch jegliche Art von Höhen und Tiefen vermissen, was wohl auch den zum Teil doch sehr Emotionslos dargestellten Figuren liegen mag, welche in den Hauptrollen durch Justin Chambers und Robin Tunney ("Prison Break", Vertical Limit") dargestellt werden. "Der Zodiac - Killer" wirkte auf mich zumindest eher langweilig. Das einzig interessante sollte natürlich der Killer sein, welcher aber logischerweise nie in Erscheinung tritt, da ihn bis heute ja wohl niemand zu Gesicht bekommen hat.
Alles in allem muss man "Der Zodiac - Killer" nicht wiklich gesehen haben. Falls man sich mit der Thematik dieses Serienkillers beschäftigen sollte bzw. etwas mehr Interesse daran hat, sollte man wohl lieber auf eine gute Doku ausweichen oder einfach noch ca. ein Jahr warten bis uns David Fincher wohl zeigt wie man dieses Filmmaterial richtig in Szene setzt.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Thriller über einen (authentischen) Serien-Killer , 1. Oktober 2006
Am 20. September 1968 bricht ein junges Pärchen zu einer abendlichen Spritztour zu einem abgeschiedenen Parkplatz auf...
Am nächsten Morgen werden ihre Leichen gefunden.
Polizeichef Frank Perkins (Philip Baker Hall) überträgt dem jungen, aber ehrgeizigen Sergeant Matt Parish (Justin Chambers) die Leitung über die Ermittlungen. Jedoch erweisen sich diese als äußerst schwierig, vor allem ist kein Motiv für die Tat erkennbar - die Opfer wurden nicht ausgeraubt oder sexuell mißbraucht. Vieles deutet demnach auf eine willkürliche Tat hin.
Allerdings scheint es sich beim Täter um einen Profi zu handeln, der alles kontrolliert und keinerlei Spuren hinterlässt.
Als der Täter scheinbar wie vom Erdboden verschluckt ist, befindet sich Matt schnell in einer Sackgasse.
Langsam wächst Gras über die Angelegenheit und als sich Matt gerade damit abfindet, dass er den Fall zu den Akten legen muss, finden am 5. Juli 1969 die nächsten Morde statt.
Wieder wird ein junges Pärchen tot in seinem Auto aufgefunden wieder ohne erkennbares Motiv.
Doch am gleichen Abend erhält die Polizei einem mysteriösen Anruf.
Ein Mann, der sich selbst "The Zodiac" nennt, gibt sich als Täter zu erkennen. Er gibt von der Polizei unveröffentlichte Details über seine bisherigen Taten preis und kündigt weitere Morde an.
In der Öffentlichkeit bricht Panik aus. Matt entwickelt eine regelrechte Besessenheit für den Fall, unter der auch seine Frau Laura (Robin Tunney) und der gemeinsame Sohn Johnny (Rory Culkin) zu leiden beginnen
Noch heute ist der reale Fall des Zodiac-Killers legendär.
Seine wahre Identität ist genau so ungeklärt, wie die Anzahl seiner Opfer. Der Kriminalwissenschaftler Robert Graysmith vertritt die These, dass zwischen 1966 und 1978 mindestens 49 Morde auf das Konto des Zodiac gingen. (Acht Morde wurden ihm definitiv nachgewiesen, 17 gelten als wahrscheinlich.)
Das Außergewöhnliche am Fall des Zodiac-Killers sind jedoch ganz klar die 21 Briefe, die er an diverse Zeitungen rund um San Fransisco geschrieben hat. Er verstand es perfekt, gezielt Massenhysterie zu schüren und mit der Polizei Katz und Maus zu spielen. Besonders perfide waren dabei die diversen verschlüsselten Nachrichten, die einer ganzen Nation sein makaberes Spiel aufzwangen.
Da über den Zodiac-Killer selbst nur sehr, sehr wenige Fakten bekannt sind, legen Alexander Bulkley und sein Co-Drehbuchautor Kelley Bulkeley (trotz der unterschiedlichen Schreibweisen des Nachnamens sind beide tatsächlich Brüder) den Schwerpunkt auf Matt Parish und dessen Familie.
Matt Parish selbst ist ein fiktiver Charakter, der allerdings offensichtlich auf Dave Toschi, einem der ermittelnden Beamten im Zodiac-Fall, abzielt.
Zwar mussten die Macher aus rechtlichen Gründen einzelne Namen ändern, aber das Bemühen um größtmögliche Authentizität ist jederzeit spürbar.
In diesem Sinne wurde größtenteils darauf verzichtet, irgendwelche Dinge über den Zodiac zu erfinden; so tappt das Publikum genau so im Dunkeln wie Matt Parish bei seinen Ermittlungen.
Wenn überhaupt, bekommt der Zuschauer nur die Silhouette des Killers zu sehen. Dadurch wird das Mysterium um den Zodiac noch gestärkt. Immer, wenn der Erzähler zu einem This ist The Zodiac speaking ansetzt und damit beginnt, aus einem der zahlreichen Briefe zu zitieren, erreicht der Film seine atmosphärischen Höhepunkte.
Da es sich bei Bulkleys Film um eine Idependent-Produktion handelt, musste mit Schauspielern aus der zweiten Reihe vorlieb genommen werden. Jedoch gibt es keinerlei Beanstandungen zu deren Leistung.
Insbesondere die "Sprechrolle" des Zodiac-Killers" (Marty Lindsey) - wirkt unheimlich eindringlich.
Fazit:
Dieser Film ist eine echte Überraschung. Während die ganze Filmwelt auf Finchers Version wartet, ist es Alexander Bulkley ganz heimlich still und leise tatsächlich gelungen, mit einem kleinen Budget einen packenden Genre-Film abzuliefern. Er geht einen eigenen Weg und hat Konkurrenten jüngerer Zeit wie "Mindhunters" oder "Suspect Zero" eines voraus: Charme!
Empfehlung: Anschauen!!
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