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Visions of Eden
 
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Visions of Eden

von
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Produktinformation

  • Audio CD (8. September 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: T&T (Soulfood Music)
  • ASIN: B000GRU7IW
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 78.669 in Musik (Die Bestseller Musik)

 
1. Immortal I stand (The birth of Adam)
2. Adorned with the rising cobra
3. The ineffable name
4. Black light on black
5. Bonedust
6. Angel of death
7. God above God
8. The hidden God
9. Childslayer
10. When dusk fell
11. Visions of Eden

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das elfte Studioalbum der romantisch-barbarischen Power Metal Band VIRGIN STEELE setzt im 25. Jubiläumsjahr des Bandbestehens einen weiteren Meilenstein. Als Mastermind hinter der Band zeichnet David DeFeis wiederum verantwortlich für Komposition, Arrangements und Produktion.

Der Künstler über die CD

Zum Inhalt und Konzept des Albums äußert sich Meister DeFeis wie folgt: "Meine Visionen Edens handeln nicht von Friede, Freude und beschaulicher Ruhe, sondern beschreiben ein unheilvolles Szenario voller Zerstörung und kämpferischen Chaos. Hauptfigur in Visions Of Eden ist Lilith, die erste Frau Adams und eine Art weiblicher Prometheus, deren Ursprung in den alten sumerischen Mythen zu finden ist. Lilith, stark und unabhängig, wollte sich der Herrschaft Adams, dem Patriarchat, nicht unterwerfen - Adam möchte immer 'on the top' sein - sexuell wie auch in allen anderen Belangen - und die leidvolle Reise entlang der elf Songs von Visions Of Eden beginnt."

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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ärger im Paradies?, 14. September 2006
Von S. Samer "the_redeemer" (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Lange, lange hat die Virgin Steele-Fangemeinde auf ein neues Langeisen aus dem Hause DeFeis warten müssen - gute vier Jahre sind seit den letzten Releases "Hymns to Victory" und "The Book of Burning" ins Land gezogen, umso gespannter war man natürlich auf das Endprodukt (nicht zuletzt auch wegen der doch durchwegs guten Kritiken, die man über die Bühnenproduktion des Lilith-Stoffes bereits zu hören bekommen hat) - wie schlägt sich nun "Visions of Eden" im direkten Kampf mit älteren VS-Alben?

Bereits im Vorfeld gab es ja einigen Trubel bezüglich der von David DeFeis versendeten Promo-CDs, die angeblich nicht den endgültigen Mix des Albums enthielten, und dementsprechend von den Kritikern auch ziemlich verrissen wurden (siehe zB RockHard oder Metal Hammer). Nunja, jetzt steht die offizielle Endversion ja im Regal, und jeder kann sich selbst seine Meinung bilden. Ich selbst hab die Scheibe erst zweimal durchlaufen lassen, aber maße mir (auch als langjähriger Virgin Steele-Fan) mal an, trotzdem jetzt schon eine erste Meinung abzugeben.


Genau das, was vorab bereits oft bemängelt wurde, ist eingetreten: Der Drumsound klingt (ob der Verwendung eines E-Drumkits) etwas künstlich und fast stoisch (im Vergleich zu den Drum-Arbeiten auf etwas den "Marriage of Heaven and Hell"-Alben), doch das war schon bei den "House of Atreus"-Scheiben der Fall. Das größte Manko ist und bleibt aber leider der Gitarrensound. Während dieser bei den Solo-Passagen (die teilweise Gitarrist Edward Pursino, teilweise Meister DeFeis höchstselbst eingespielt haben) durchaus im grünen Bereich ist, ist er sonst leider reichlich dünn ausgefallen. Eine ordentlich drückende Rhythmusgitarre vermisst man leider in 80% der Songs äußerst schmerzlich, nicht zu letzt wegen des etwas missglückten Mixes, bei dem David DeFeis, der offenbar doch noch nicht so versiert im Umgang mit ProTools und modernen Aufnahme- und Produktionstechniken ist, den Keyboard- und Vocalanteil etwas unumsichtig über die Maßen hochgeschraubt hat. Das verwundert zwar nicht - ist doch David DeFeis Mastermind und Hauptsongwriter hinter Virgin Steele, und zugleich auch Lead-Sänger und Keyboarder - doch sollte sowas einem Mann mit der Erfahrung eines David DeFeis dennoch nicht passieren. So dröhnen die (noch dazu leider noch immer relativ schlechten - hier wären auch echtere Orchester-Sounds mal wünschenswert) Keyboard-Sounds und die Stimme von DeFeis (die allerdings zu jeder Zeit über alle Zweifel erhaben ist) meistens einfach alles nieder und drängen Gitarre, Bass und mitunter sogar Schlagzeug dermaßen in den Hintergrund, dass es selbst einem glühenden Verehrer von VS wie mir etwas unangenehm auffallen muss.

Gut, Virgin Steele waren bislang nie eine Band, die gerade DEN Hammer-Sound hatte; auch für mich stand immer David DeFeis Ausnahme-Stimme und sein geniales Songwriting im Vordergrund; dass da mal das Keyboard nicht die schönsten State-of-the-Art Bläser- oder Streichersounds verwendet oder die Gitarre mal nicht alles niederwälzt konnte ich da verschmerzen. Bei "Visions of Eden" gibts allerdings in der Hinsicht leider keine Besserung - eher im Gegenteil. Da war beispielsweise die Produktion von "Invcitus" deutlich knackiger (mit dem wohl "härtesten" VS-Sound bislang) und auch die etwas verwaschene "Marriage of Heaven and Hell"-Produktion kam homogener daher. "VoE" krankt eben an der Unausgewogenheit des Mixes, und, das soll nicht verschwiegen werden - dem doch auch nicht besonders tollen Gitarrensound - wenn man nämlich dann mal die Gitarre hört, hört sich das leider verdammt nach "ich-nehm-zuhause-auf-meinem-PC-auf" an - und das ist bei einer Band wie Virgin Steele einfach verdammt schade, und sie hätten sich in ihrer mittlerweile 25jährigen Laufbahn durchaus Besseres verdient.
Der Rest der Produktion, vor allem natürlich David DeFeis unvergleichliche Gesangparts und Chorsätze wissen aber durchaus zu gefallen und sind auch sehr transparent, ähnlich den "House of Atreus"-Scheiben.

Nun aber zum Herzstück eines jeden Virgin Steele-Albums - dem Songwriting des David DeFeis.
Und man muss wohl sagen: Mit "Visions of Eden" haben Virgin Steele sicher ihr bislang vertracktestes und komplexestes Werk vorgelegt, das mehr denn je nach einem Gesamtgenuss des Konzeptes an einem Stück verlangt - und das will bei VS, die ohnehin nie unbedingt für die Eingängigkeit und Simplizität ihrer Stücke bekannt waren, ja mal was heißen.
Altbackenes "Strophe-Refrain-Strophe"-Songwriting sucht man auf "VoE" vergeblich - hier reiht sich überlanger Song an überlangen Song, und beim ersten Durchhören bleibt kaum direkt etwas hängen - insofern muss man sich das gesamte Album durchaus öfter zu Gemüte führen, um immer wieder neue Details und Finessen zu entdecken; doch gerade das war und ist ja irgendwie das Besondere an Virgin Steele. Am ehesten "Single-tauglich" präsentiert sich noch der Opener "Immortal I Stand", der mit einer netten Hookline im Refrain aufwarten kann, und auch ansonsten nicht allzu schräge Elemente beinhaltet. Richtig krass gehts aber dann gleich mit dem über 9-minütigen "Adorned With The Rising Cobra" weiter, in dem die Geburt von Lilith geschildert wird - für mich eines der absoluten Highlights des Albums, das trotz der Überlänge nicht langweilig wird. "The Ineffable Name" nimmt dann den Komplexitätsgrad zumindest wieder ein klein bisschen zurück, bevor mit "Black Light On Black" ein sehr interessanter Song anhebt, der mit einem schon fast jazzigen Mittelteil ganz neues Land für den Virgin Steele-Sound eröffnet! Hut ab vor der Experimentierfreudigkeit des Herrn DeFeis! Mit "Bonedust" folgt noch eine schnellere Nummer die auch durchaus zu gefallen weiß; und daran schließt der Song mit dem vielversprechenden Titel "Angel of Death" an - doch dieser ist meines Erachtens leider einer der Tiefpunkte des Albums. Allzu schleppend und träge zieht sich dieser Song durch seine immerhin stolzen 8:37... wirklich schlecht ist er ja nicht, aber bei der Länge vielleicht doch etwas mühsam. Dafür warten VS dann mit "God Above God" mit einer äußerst untypischen Nummer im 3er-Takt auf - und David DeFeis' Gesang erinnert phasenweise sogar an Steven Tyler von Aerosmith! Sehr interessante Nummer, weiß auch durchaus zu gefallen! Mit "The Hidden God" kommt nun die zweite Nummer, die neben dem Opener bereits als Stream von der VS-Homepage vorab downloadbar war - und auch dieser Song hat seine starken Momente. Mit "Childslayer" wird die Geschwindigkeit nochmal etwas hochgefahren, bevor man mit dem leider auch etwas langatmigen "When Dusk Fell" das Ende des Albums einläutet, das dann auch mit dem Titeltrack "Visions of Eden" kommt - und letzterer ist wohl einer der, ja man kann wohl sagen, seltsamsten VS-Songs, die ich je gehört habe! Vom VS-Letzter-Song-des-Albums-Bombast ist kaum was zu spüren, sehr düster, melancholisch, abgründig kommt der Song daher, und endet mit einem Cliffhanger-Finish, wie ich es kaum je erlebt habe - man darf also mutmaßen / hoffen: Virgin Steele dürften wohl bald einen Nachfolger/Abschluß zu "Visions of Eden" vorlegen - Material dürfte ja genug da sein, wenn man den Erläuterungen der Band in diversen Interviews Glauben schenken darf!

Fazit: Alles in allem ist und bleibt "Visions of Eden" ein typisches Virgin Steele Album, das alte Trademarks der Band, wie abwechslungsreiches und ungewöhnliches Songwriting sowie die unverwechselbare Stimme und den ausdrucksstarken Gesang des David DeFeis mit einigen neuen Elementen verbindet, was leider (wie beim Sound/Mix) nicht immer ganz funktioniert. Unterm Strich ist "VoE" nicht zuletzt wegen der doch sehr sperrigen Song sicher nicht unbedingt für Virgin-Steele-Einsteiger geeignet; hier eignen sich wohl die genialen "Marriage of Heaven and Hell"-Scheiben, die für mich ohnehin den Höhepunkt der VS-Diskografie darstellen, um einiges besser. Nichtsdestoweniger ist Visions of Eden ein sehr ungewöhnliches Album, das mit Sicherheit weiter vom "klassischen" Metal entfernt ist als alle bisherigen Scheiben, und schon sehr stark in Richtung Musical/Rockoper tendiert - deutlich mehr als zB die "House of Atreus"-Scheiben, wo einzelne Songs durchaus auch stand-alone-Qualitäten hatten, während man "Visions" wohl als Gesamtkunstwert, als "art pour l'art" sehen muss - einzelne Songs Stück für Stück zu zerpflücken empfiehlt sich nicht wirklich, da sie nur im Gesamtkonzept wirklich "Sinn" machen und in der Koexistenz sich gegenseitig ergänzen. Kritik darf und soll durchaus ob der etwas missglückten Produktion geübt werden; aber Lob kann im Gegenzug für das mutige Songwriting und für die Ausnahmeleistung des Herrn DeFeis an den Leadvocals ausgesprochen werden; besonders dabei hat er sich diesmal selbst übertroffen, und singt sehr ausdrucksstark und gefühlvoll - man merkt richtig, dass er "mitleidet" und es ihm wichtig ist, WAS er vermittelt.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Beifall und Pfiffe, 15. Januar 2007
Nachdem ich mir unzählige Male die neue Virgin Steele "Visions of Eden" reingezogen habe, kann ich nun auch meinen Senf zur neuen Scheibe loswerden:

Die Songs sind - wie erwartet - Spitzenklasse und kompositorisch auf höchstem Niveau. Allerdings keine CD für Hintergrundgedudel, wer sich aber mit den Texten befasst und sich Zeit nimmt, wird die Scheibe zu schätzen wissen.
Ganz stark wird es immer dann, wenn es in die epische Richtung geht oder progressive Elemente auftauchen.

Mir fällt es schwer gegen den Vollblutmusiker David DeFeis Kritik zu üben, doch es gibt auch Wermutstropfen:
Der Sound klingt über weite Strecken synthetisch, die Drums lieblos programmiert, die Gitarren zu oft im Hintergrund.
Apropos Gitarren: Keine Credits für Edward Pursino, von dem ich sehr viel halte, alle Songs sind von David DeFeis selbst.
Was mich ärgert ist, dass auf 4 Songs der Meister gar selbst die Gitarrenarbeit übernimmt.
Fazit: Wer die neue Virgin Steele kauft, bekommt zu 100% David DeFeis. Es ist mehr denn je SEIN Projekt.


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Bewährte Qualität, 20. November 2006
Nach dem ich die CD unzählige Male gehört habe, ist es an der Zeit eine Rezension zu schreiben. Virgin Steele machen es sich mit Sicherheit nicht leicht: Weit ab vom Mainstream wurde ein weiteres Konzeptalbum veröffentlicht. Die Musik eignet sich "nur" zum konzentrierten Anhören - die Musik ist einfach zu komplex, um als Hintergrundmusik zu dienen. Die Songs sind alle sehr episch und der Gesang von David deFeis über jeden Zweifel erhaben. Die CD ist gut abgemischt, das Schlagzeug und die Gitarren kommen ordentlich rüber. Das ganze wird etwas zu stark vom Keyboard dominiert. Deshalb "nur" 4 Sterne und deshalb bleibt Invictus meine Lieblings-CD von VS. Meine Anspieltipps: Immortal I Stand, Angel of Death, God above God und Childslayer. Diese Musik ist so kreativ, abwechslungsreich und melodisch, da würden andere Bands mehrere Cds draus machen. Eine rundum gelungene CD und Premiumfutter für die Ohren.
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5.0 von 5 Sternen 4.5 sterne!!!
visions of eden kommt als house of atreus act 3 nicht ganz an marriage of heaven&hell oder house of atreus act 1&2 ran, ist aber trotzdem ein wirklich grosses album, welches... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Siamak Manzari veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Sehr durchwachsenes Werk!
Als bekennender, langjähriger Virgin Steele-Fan bin ich etwas zwiegespalten, was diesen neuen Output betrifft, eine musikalische Auseinandersetzung mit dem Schöpfungsmythos um... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Idolmind veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Epic Power Metal vom Feinsten
Viele Leute haben ja bisher rezensiert, dass der Sound vom neuen VS-Epos nicht ganz das Wahre sei, da geb ich in Ansätzen recht, die Gitarren hätten etwas lauter abgemischt werden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2006 von wild_child83

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Veröffentlicht am 16. Oktober 2006 von Lars Eggers

2.0 von 5 Sternen Brot und Spiele...
... da sich der gute David deFeis offensichtich für griechische mythologie interessiert,
sollte er sich evtl einmal Suetons Werk über die römischen Kaiser einverleiben... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2006 von LTgarp

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Als ich hörte, daß Virgin Steele endlich ein neues Album auf den Markt bringen, war meine Freude riesengroß! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2006 von Frank Lehmann

5.0 von 5 Sternen Die Visionen eines genialen Künstlers!!!
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Veröffentlicht am 2. Oktober 2006 von Airin Siedelstein

3.0 von 5 Sternen Ein zwiespältiges Comeback
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Veröffentlicht am 13. September 2006 von Marc Bieber, Autor von 'Skat: ...

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wegen dieser musikalischen Sternstunde (naja eigentlich sind es ja 79min.).
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Veröffentlicht am 13. September 2006 von Toolie

1.0 von 5 Sternen Sehr enttäuschend
Wer Virgin Steele vor allem wegen ihrer etwas älteren Alben wie Noble Savage oder The marriage of heaven and hell mag, sollte von diesem Album die Finger lassen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2006 von Guinevere

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