Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Toll!, 9. Oktober 2006
Also entgegen anderer Rezensionen von hier haben Mia mich als Fan durch dieses Album erst gewonnen. Ich finde das ist eine großartige CD, die man von oben bis unten durchhören kann, ohne dass es langweilig wird. Im Moment ist es wirklich mein absolutes Lieblings-Album, es gefällt mir sogar besser als "Stille Post", weil ich es mag, wie wirklich alles auf dem Thema -Zirkus- aufgebaut ist, die Melodien erinnern an die Kindheit und wie man gespannt auf den nächsten Auftritt wartete, anfangs klingt alles so verträumt und verspielt und wenn man dann näher hinhört, ist da doch sehr viel Ernsthaftigkeit in den Texten. "Stille Post" hat mir nicht wirklich gefallen, weil es mir zu elektronisch war... Aber "Zirkus" ist wirklich ein tolles Album! Unbedingt empfehlenswert :)
|
|
|
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein gutes Album aber dürftiges Bonusmaterial, 18. April 2007
Mia.- Ein Phänomen der deutschen Musiklandschaft. Es gibt viele Gründe sie nicht zu mögen, ebenso viele aber auch sie ins Herz zu schliessen und nach diesem, ihren neustem Album, sollte es beiderseits auch einige mehr geben.
Der Stil der Songs dürfte den Meisten schon bekannt sein: Sie knüpfen relativ nahtlos an den weithin bekannten "Tanz der Moleküle" an und befinden sich so sehr durchgängig im Bereich des leicht alternativen Pop. Wer schrille oder allzu rebellische Töne (so wohl instrumental wie auch textlich gesprochen) erwartet, wird allerdings sehr überrascht sein: Beides gibt es praktisch nicht. Stattdessen drehen sich die Lieder grundsätzlich um das altbewährte Thema Liebe und die Freude am Leben, wo dran sich dann auch die Instrumentation orientiert. Die herausragenden Songs sind sicherlich "Tanz der Moleküle" und "Uhlala durch ihre, für das Album sehr bezeichnende, klingende Leichtigkeit. Beide sind übrigens auch schon als Singleauskoppelungen erschienen.
Weitergehend lässt sich auch am Coverdesign nicht mäkeln: Es ist schlicht, stilistisch sicher, wenn auch wahrscheinlich nicht das Prunkstück eines jeden CD-Schrankes. Gleiches gilt auch für das Design und die Verarbeitung der CD, die stilsicher und solide daherkommt.
Nach den bis jetzt doch relativ positiven Aussagen, muss jedoch noch auf zwei kritische Seiten des Albums hingewiesen werden, die man vor dem Kauf unbedingt bedenken sollte:
Die erstere ist eine ganz fundamentale, die vor allem den "alten" Mia-Freunden sehr viel Kummer bereiten mag: Mia ist zu einem gewissen gerade nicht mehr Mia. Wer also "Zirkus" mit den voherigen Alben der Band vergleicht oder sich noch dunkel an deren Auftritt bei der Vorentscheidung für den Eurovision-Songcontest erinnert, wird schon nach kurzer Zeit zum gleichen Urteil kommen: Die Gruppe um die Sängerin Mieze ist sehr poplastig geworden, erinnert unweigerlich an Rosenstolz und hat ihr Rebellentum gelinde überzuckert. So findet sich kaum noch etwas ihrer Herkunft aus dem "Elektropunk" in den Songs, da elektronische Töne schlicht ganz fehlen und die Texte ungefähr das Revoluzzertum eines glasierten Berliners verströmen. Wie das nun abschließend zu bewerten ist, maße ich mir an dieser Stelle nicht an zu sagen, jedoch will ich wenigstens auf ein paar grundsätzliche Dinge in dieser Frage hinweisen: Der "neue" Stil hat Mia sicherlich einer breiteren Masse erschlossen, was sich auch sehr eindeutig in den beachtlichen Verkaufszahlen dieses Albums zeigt. Dem entgegen steht eine ganz unzweifelhafte Abwanderung von "Fans der ersten Stunde" und ein Anstieg sehr junger Fans. Daraus lässt sich dann so wertungsfrei wie möglich folgern, dass Mia kommerzieller geworden ist, sich dabei aber einen guten Schritt von ihren Berliner Wurzeln wegbewegt hat und auch Züge einer Teenie-Gruppe angenommen hat.
Als zweiter, grundsätzlich auf diese Version des Albums gemünzter Kritikpunkt sind die Bonusfeatures zu bemängeln, die einerseits dreist angepriesen werden, dabei aber andererseits eigentlich unbrauchbar und überflüssig sind. Die Videos sind so zum Beispiel allesamt sehr klein und für ihre geringe größe recht verpixelt. Obendrein lassen sich alle ohne jedes Problem bei diversen namhaften Videoportalen in zumindest nicht bedeutend schlechterer Qualität anschauen, wobei man noch gar nicht berücksichtigt, sich so ein Video auch, sollte man es denn wirklich ins Herz geschlossen haben, mit dem DVD-/Video-Recorder vom Musiksender der eigenen Wahl aufnehmen zu können: In ungleich besserer Qualität!
Die Wallpaper sind nun leider ebenso wenig "exklusiv" wie beworben, sondern nur Fotos von der Bühnenshow von Mia aus etwa 100 Metern Entfernung, wobei es schon schwerfällt auf den ersten Blick zu erkennen, dass dies wirklich Mia und nicht irgendeine andere Band ist. Etwas besser ist eigentlich nur der kurze Konzertmitschnitt, der trotz seiner den Videos leidlich ebenbürdigen Qualität wohl zumindest tatsächlich "exklusiv" ist und nicht im Internet sowieso schon anzuschauen.
Fazit: "Zirkus" ist ein gutes Album, was ebenso ein mittelmäßiges wie ein hervorragendes seien kann. Sollten sie leichten, harmonischen und lebenslustigen Pop mögen werden sie zu Nachstehenden tendieren. Sollten sie jedoch die progressiv, elektronischen Klänge der alten Alben lieber mögen, werden sie mit diesem Album nur etwas sehr mittelmäßiges in den Händen halten.
Ein abschließende Tipp noch: Achten sie nicht zu sehr auf die Version des Albums, erwerben sie die Günstigste! Den eventuellen Mehrpreis für das Bonusmaterial können sie sich getrost für andere Platten sparen!
|
|
|
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Was Besonderes, oder nicht oder doch?, 29. Juli 2006
Hereinspaziert in den sommerlichen Zirkus, in welchem kein Elefant, kein Clown, nein...(eine) Mieze im Mittelpunkt steht.
Da liegt es nun vor, das neue Werk der Berliner Gruppe. Oft mit dem bösen Zusatz Konzeptalbum betitelt. Das alle Songs um den klassischen Zirkus handeln, kann ich allerdings nicht feststellen. Eher um den Zirkus im alltäglichen Leben! Auch der oft gehörte Vorwurf Mia. wären jetzt dem Komerz verfallen, kann ich in keinster Weise bestätigen. Das sich eine Band weiterentwickelt ist doch ganz normal und seien wir mal ehrlich, auch wünschenswert. Wer will schon 3 oder mehr Platten mit der selben Musik drauf? Und Hand aufs Herz, es klingt immer noch unverwechselbar nach Mia.! Und das klingt gut! Schon der Einstimmer "Uhlala" macht richtig Laune, die dann mit "Tanz der Moleküle" ihren ersten Höhepunkt findet. Aber auch danach geht es fröhlich weiter mit dem "Zirkus". Herausstechend ist auf jeden Fall das "Floss". Dem Song muss man, im Gegensatz zu den andern Songs der Platte, die sich sofort im Gehörgang festsetzten, Zeit gewähren, erst dann entfaltet er seine volle Kraft.
An das grandiose Album "Ruhig Blut" von der ebenfalls aus Berlin stammenden Band PAULA kommt der Mia Zirkus zwar nicht ganz ran, aber mit der vorliegenden CD hat man einen weiteren, wunderschönen Soundtrack des Sommers 2006 geschaffen!
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|