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The Body the Blood the Machine
 
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The Body the Blood the Machine

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Produktinformation

  • Audio CD (1. September 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sub Pop (Cargo Records)
  • ASIN: B000G1TOTG
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Schallplatte
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 23.212 in Musik (Die Bestseller Musik)

 
1. Here's Your Future
2. I Might Need to Kill You
3. An Ear For Baby
4. A Pillar of Salt
5. Returning to the Fold
6. Test Pattern
7. St. Rosa and the Swallows
8. Back to the Sea
9. Power Doesn't Run on Nothing
10. I Hold the Sound

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Weg vom schroffen Low-Fi-Sound und hin zum politischen Indie-Gitarren-Rock: Auf ihrem dritten Album The Body, The Blood, The Machine haben sich The Thermals von ihrem Ausgangspunkt entfernt, ohne ihn aus den Augen zu verlieren. Das von Brendan Canty (Fugazi) produzierte Werk bringt es auf zehn punktgenaue, krachende Songs mit einer Spielzeit von gut einer halben Stunde. Und die vergeht bei diesem hochenergetischen Material auch noch im Fluge. Das die diesmal von Hutch Harris und Kathy Foster im Alleingang aufgenommen Tracks strukturierter, aufgeräumter und weniger dreckig und hölzern klingen, kann nur Fans stören, die Entwicklungsprozessen und Veränderungen feindlich gegenüber stehen. Die sollen sich ruhig etwas Neues suchen. Viel Glück!

Der hoffentlich viel größere Rest bekommt vom Duo aus Portland furiosen und feurigen Indie-Rock serviert, in dem exquisite Referenz-Klößchen schwimmen. Da währen die ebenfalls aus der größten Stadt des Bundesstaates Oregon stammenden Wipers („A Pillar Of Salt“) oder Kingsmen („Returning To The Fold“). Da wären Guided By Voices („I Might Need You To Kill“) in scheppernder Version und da wäre völlig überraschend die Sixties-Punk-Legende Roky Erickson (Thirteen Floor Elevators) in einem Song wie „Test Pattern“. Wie The Thermals sich diese Einflüsse nie zu offensichtlich einverleiben und wie sie wütende Kraftpakete schnüren, denen weder Hooklines noch Melodien fehlen, das nötigt einem schon Respekt ab. --Sven Niechziol



kulturnews.de

The Thermals machen Zukunftsmusik: Alle Songs auf dem dritten Album beschreiben ein albtraumhaftes Szenario, in dem christliche Fundamentalisten in den USA ein Faschistenregime errichtet haben. Doch wirklich Science Fiction ist das nicht ... Zwischenzeitlich zum Duo geschrumpft, haben The Thermals mittlerweile Drummer Jordan Hudson durch Caitlin Love ersetzt und dabei ihre alten Stärken nicht verloren. Mit unglaublicher Energie und eingängigen Melodien pendelt die Band aus Oregon zwischen Punk und Indie. Dabei kann sich "Power doesn't run on nothing" zwischen Thermals-Klassikern wie "No Culture Icons" und "How we know" einreihen, und mit "Test Pattern" legen sie gar erstmals eine Fast-Ballade vor. Als eine der letzten wirklich aufrechten Bands im Musikbusiness sind die Thermals unbezahlbar. Nicht nur, dass sie ein Angebot von General Motors abgelehnt haben, die einen alten Song für eine Werbekampagne einkaufen wollten. Auf dieser Platte hört man einfach, was für großartige Musiker sie inzwischen sind - und wie erfolgreich sie gerade deswegen gegen jede selbstverliebte Muckerei ankämpfen. (cs)

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein weiteres Meisterwek der Thermals!!, 11. September 2006
Als ich das neue Album der Thermals: The Body the Blood the Machine zum ersten Mal hörte, war ich erstmal ein bisschen enttäuscht und wusste nicht so recht was ich damit anfangen sollte.
Vermisste ich doch die krachenden, wummernden Ohrwürmer aus den beiden ersten Alben, die auf dieser Platte eher zu den Seltenheiten gehören.
Nennen will ich da mal den Opener: "Here's your Future" und "A Pillar of Salt". Diese zwei Songs sind im Stile von "It's Trivia (More Parts Per Million) oder "Our Trip" (Fuckin A)

Die anderen Songs gefielen mir erst bei mehrmaligen Hören richtig gut, sind sie doch vom Thermals-Still her recht langsam ausgefallen. Dafür stechen sie wiederrum mit eingehenden Melodien und teils mit Keyboard verschönernden Stellen heraus.

Aufgenommen wurde das Album erstmal mit Hilfe eines Produzenten.
Was man auch deutlich raushören kann - je zum Vorteil oder Nachteil, wie man es nunmal lieber von den Thermals mag.
Wo hingegen das erste mal noch mit Kassettenrecorder produziert wurde und fast die ganze Cd über ohne Pause durchgespielt wurde war es beim zweiten Album schon geordneter, und jetzt beim Dritten hören sich die Songs nunmal nach professioneller Arbeit an.
Mir gefallen sie trotzdem, ist mal was anderes - ebenso wie die Songtexte, die ausschließlich von der Zukunft der Menschen handelt und die Politik anprangert.


Anspieltipps: Here's your Future - Returning of the fold - I hold the sound

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Punk mal anders!, 21. August 2007
Von den Thermals hatte ich bisher noch nicht viel gehört und war deshalb gespannt, als ich die Platte in den Player schob. Ein recht ansprechendens Artwork (gute graphische Umsetzung der Texte, auch alle abgedruckt)und das Güte-Siegel von SUB POP versprachen jedenfalls einiges. Zu den Texten und dem Inhalt ist ja schon viel gesagt worden, weswegen ich mal auf das Musikalische eingehe. Zehn Songs in 36 Minuten, die einen frischen und bleibenden Sound im Kopp hinterlassen. Ein interssanter Mix, irgendwie zwischen Punk, ein bisschen Indie und der beschwörende Gesang, der ein wenig an Jello Biafra erinnert - was will man eigentlich mehr? Gut, es gibt auch 2 Nummern die von den Riffs sehr ähnlich sind, was mich aber nicht stört, ist ja auch irgendwo Punk-Rock! Auf jeden Fall muss man sagen, dass die Platte ihren Charme erst richtig entfaltet, wenn man sie mehrmals hört - und vor allem am Stück! Wer hier einzelne Superhits sucht, der findet sie auch (An Ear For Baby, A Pillar Of Salt), jedoch gibt erst der Gesamtdurchlauf das durchweg Erfrischende preis. Dauert ja auch nicht so lang mit 36 Minuten. Insgesamt ein absoluter Lichtblick am schon sehr abgegrasten Punk-Horizont, der eine verheißungsvolle Richtung aufzeigt!
Wem also Bands wie z.B. Babyshambles, Libertines, Descendents, All, aber auch Dead Kennedys gefallen, macht hier garantiert nichts falsch! 4 Punkte gibts, da die Band sicher noch nicht ihren Zenit erreicht hat, da ist noch gut was drin, weiter so!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein politisch-philosophisches Statement, 25. September 2006
Mit the body, the blood, the machine haben The Thermals meiner Meinung nach keine düstere Zukunftsvision geschaffen. Vielmehr beschreiben sie in ihren Texten längst existente Probleme. Da wird rücksichtslos der Planet ausgebeutet, da werden Allmachtsansprüche gestellt, Kriege geführt und die Verbreitung des Wort Gottes und einer "überlegenen" Rasse als Rechtfertigung missbraucht. Menschen werden dumm gehalten und manipuliert. (Vertrautes Ambiente, oder?!)  Diese schrecklichen Dinge führen in der Thermals-Vision dazu, dass die Wehrlosen keine andere Chance haben, als zu fliehen. Aber am Schluss ist nur das Ende der Welt ihre Erlösung.  Mal vom letzten Punkt abgesehen, werden also schlichtweg historische und gleichzeitig aktuelle Probleme der Menschheit in (exzellenten) Texten aufgegriffen.

Kostproben:
So were packing our things. Were building a boat. Were gonna create a new master race. Cause were so pure. Oh lord, were so pure. (heres your future)

So give us what were asking for cause either were gonna take it. Our power doesnt run on nothing. We need the land youre standing on. [...] You need to let go, move it. Were more equal. Well move you people off the planet, cause goddam, we need the fuel. (power doesnt run on nothing)

Musikalisch wird die Thematik passend verpackt. Eher einfache Arrangements (max. 4  5 Instrumente), häufig Lärm.  Darin flackern immer wieder sehr melodische Hooks und interessante harmonische Wendungen auf, was für den ein oder anderen Ohrwurm sorgen dürfte.  An den Instrumenten darf man keine Meisterleistungen erwarten (eher solides Geschrammel). Die tollen Texte einmal kurz beiseite ist es einfach gefälliger Punk-Rock der gehobenen Kategorie. Die Bewertung in Sternen setzt sich daher zusammen aus 3 für die Musik und 5+ für die genialen Texte und den Mut, ein solches Album zu machen. Klasse!
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Veröffentlicht am 18. Oktober 2007 von Jan-Timo Klatt

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