Kurzbeschreibung
Neues von The Dears: In der Heimat ist die Truppe aus Montreal schon seit Ende der 90s eine der groessten und kredibelsten Alternative-Bands. Etwas vereinfacht koennte man sagen, dass The Dears in der CAN-Indieszene in etwa die Nische ausfuellen, die in England zu Britpopzeiten Suede oder Gene besetzten: Sie sind zustaendig fuer melancholisch-melodramatischen, ambitioniert-cinematischen Gitarrenpop. Fuer die Art schwelgerisch-epischen Nachdenkergesang, der die Ideen der Smiths oder Bowies ins eigene Leben uebertraegt und fortentwickelt. Auf dem dritten im August erscheinenden Album verzichten The Dears nun sowohl auf Acht-Minuten-Epen genauso wie auf dissonante Laermattacken, die auf 'No Cities Left' noch so sperrig dazwischen funkten. Neuerdings uebersteigt kein einziger Song die Fuenf-Minuten-Grenze (auch wenn sie sich, okay, noch wiederholt nahe annaehern), dafuer strahlen die Lieder ganz im Glanze dessen, was The Dears am besten koennen: Naemlich, wie oben schon beschrieben, im Lichte melodramatisch-schwelgerischen Gitarrenpops. Mit bewegenden, emotionalen Texten fuer melancholische Nachdenker.
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