Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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151 von 159 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Aus der Einsteigerperspektive, 19. März 2007
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Ob eine hundertste Rezension zu diesem Spiel tatsächlich notwendig ist, mag ein jeder beurteilen wie er will. Doch fühle ich mich in meiner Situation als "Konsolen-Neuling" dazu berufen eine Rezension aus eben dieser Perspektive beizusteuern.
Zwar hatte ich schon zweimal das Vergnügen Link durch Hyrule zu steuern, doch damals noch auf dem SNES und Game Boy. Danach verabschiedete ich mich von der Videospielwelt und bin nun einer der typischen Menschen welche Nintendo als Zielgruppe für die Wii erreichen wollte.
Beim ersten Start fiel mir die wirklich gelungene und wunderschöne Grafik auf. Es machte mir Spaß durch die Welt und Dungeons zu ziehen und oft blieb ich stehen um mir manche Szenerie genauer anzusehen. Zu bemängeln ist allerdings eine gewisse Unschärfe, gerade in der Schattenwelt. Dies ist vermutlich in der düsteren Schattenwelt durchaus gewollt, verdirbt aber ein wenig den Spielspaß wenn man wichtige Dinge einfach übersieht. Dies geschieht zum Glück aber nur sehr selten.
Das Dungeon-Design schwankt ein wenig. Manch ein Dungeon ist sehr detailliert, ein anderer hingegen wirkt förmlich kahl. Das kann man bemängeln, trägt allerdings mit zur Atmosphäre bei. Der Zeittempel z.B. soll durchaus den Eindruck erwecken, dass er zwar intakt, aber völlig verlassen irgendwo zwischen den Zeiten verweilt. Lediglich in der Wolkenstadt ging es mir zuweilen zu leblos zu. Für eine bewohnte Stadt war eindeutig zu wenig los und ein einziger kümmerlicher Laden lässt diesen Eindruck weiter bestehen.
Die ungewohnte Wii-Steuerung erlernt man sehr schnell und nach ein bisschen Gewöhnungszeit geht alles leicht von der Hand. Die Spezialtechniken werden gut erklärt und man kann sie schnell einüben, bei den meisten Kämpfen reicht jedoch schon wildes herumfuchteln mit Wiimote und Nunchuk.
Die Geschichte wird sehr schön erzählt, breitet sich langsam aus und hat hier und da ein paar Wendungen, Außergewöhnliches wird jedoch nicht geboten. Ein wenig vermisste ich die Interaktion mit anderen Charakteren, wie ich sie z.B. aus Link's Awakening kannte. Bis auf die ständige Begleiterin Midna lernt man kaum jemanden näher kennen und die sonstigen Gespräche beschränken sich auf simple "Geh dahin und besorg mir das"-Dialoge. Tiefere Nebencharaktere hätten sicherlich positiv zur Spieldichte beigetragen.
Beim Schwierigkeitsgrad war ich doch sehr verwundert. Obwohl ich seit Jahren keine Konsole besaß und somit völlig unerfahren bin, was moderne Spiele angeht, musste ich im gesamten Spielverlauf nur einmal mein Leben lassen und dies direkt in der Anfangsphase, als für mich nach alles neu und schwierig war. Da hätte es ruhig zum Ende hin ein wenig mehr sein können. Lediglich die Drillhöhle und das Statuen-Rätsel vor dem Masterschwert stellten für mich Herausforderungen dar. Trotz der wenigen Herausforderungen brauchte ich 60 Stunden um wirklich alles zu meistern und zu entdecken. Langeweile kam in dieser Zeit nicht auf. Das lässt sich sehen.
Alles in allem gibt es also fünf Sterne für den Spielspaß, denn der ist auch Dank zahlreicher Auflockerungen in Form von Minispielen (Angeln, "Snowboarden", Murmelspiel, etc.) sehr hoch und lässt auch über längere Zeit nicht nach. Einen Punkt Abzug in der Gesamtwertung gibt es dann aber doch aufgrund der relativ niedrigen Herausforderung, der zwar stimmigen aber wenig innovativen Geschichte und der mangelnden Interaktion mit anderen Personen, die hier sträflich vernachlässigt wurde und sich auf wenige Sätze beschränkt.
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153 von 166 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Je stärker der Wunsch, desto mächtiger die Erfüllung", 13. Dezember 2006
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Über 15 Jahre ist es her, dass das Triforce dem Spieler diesen Satz entgegenhauchte. Man könnte meinen, dass das Resultat wenige Jahre später unter dem Namen Ocarina of Time auf dem Nintendo 64 erschien und zu einem Instant Classic avancierte, der noch heute bei Spielern und Kritikern gleichermaßen hoch in Ehren steht. 2 gute, aber leider nicht 100%ig ebenbürtige Zeldas folgten: Majoras Mask und The Wind Waker spalteten die Fans, doch bei einem waren sie sich ziemlich einig Ocarina of Time war noch immer der Heilige Gral in der Legende um die hübsche Prinzessin Zelda. 2006 jedoch schickt sich Nintendos neuestes Meisterwerk an, die übergroßen Fußstapfen von Ocarina of Time auszufüllen. Dass es Zelda ist und sich die Innovationen aufgrund seines Nachfolger-Status in Grenzen halten lasse ich im Folgenden außen vor, denn immerhin handelt es sich um Zelda. Die Formel ist und bleibt zeitlos. In meiner Rezension erkläre ich ausführlich, warum The Legend of Zelda Twilight Princess nicht nur die Erwartungen vieler Zelda Fans übertrifft, sondern auch, was es zu einem der besten Videospiele aller Zeiten macht.
100 Jahre sind seit dem Einkerkerungskrieg vergangen; seit Ganon aus Hyrule verbannt wurde, doch abermals zieht ein Dunkel herauf, welches das Königreich zu verschlingen droht. Als Link brecht ihr nun auf, um diese aufkommende Finsternis, das namensgebende Twilight, zurückzuschlagen. Doch wer oder was ist die Ursache? Ist es wieder Ganon? Ein neues Übel? Twilight Princess klärt euch während eines Abenteuers von epischen Ausmaßen darüber auf, doch vor 40 Stunden werdet ihr den Abspann nicht zu sehen bekommen. Wenn ihr es schafft, dem Fortschreiten der Story zu widerstehen und die endlosen, teilweise brillanten Sidequests miteinbezieht, könnt ihr sogar an die 100 Stunden in Hyrule zubringen, ohne euch zu langweilen. Twilight Princess ist mit Abstand das gewaltigste Zelda Spiel. Ob man nun die unglaublich riesige Spielwelt betrachtet, die zwar in ihren Maßen nicht gaaaaanz mit Shadow of the Colossus konkurriert, dafür aber mit NPCs und Geheimnissen gespickt ist; die Story, die mit etlichen Wendungen und einer perfekten Länge aufwartet oder die Masse an Items, die in den ebenfalls zahlreichen Dungeons gefunden werden können Twilight Princess degradiert seine Vorgänger zu den sieben Zwergen. Auch ist das Spiel im Gegensatz zu Wind Waker wesentlich härter geworden und es ist keine Seltenheit, dass man die Hilfe einer Fee in Anspruch nehmen muss, so man denn eine dabei hat. Ich will nun genauer auf die einzelnen Punkte eingehen.
Eins vorweg: Die Story ist trotz ihres eingesessenen Gut/Böse-Prinzips zum niederknien. Ich werde hier nichts spoilern, ich kann nur versichern, dass sich in Twilight Princess die emotional packendste und wendungsreichste Geschichte seit dem Erscheinen der Serie verbirgt und es ist eine sadistische Zwickmühle, vor die Wahl gestellt zu werden, die unendlichen Sidequests und Geheimnisse zu erleben oder die fordernde, grandios erzählte Story zu verfolgen. Nicht nur, dass ich stellenweise mit offenem Mund vor dem Bildschirm gesessen und mich ob der Düsternis der Bilder gefragt habe, ob ich da wirklich ein Nintendo-Spiel spiele, sondern die generelle Präsentation der Zwischensequenzen katapultiert sich ohne Weiteres an die Spitze dessen, was ich bisher in meiner bald 20 Jahre währenden Videospielgeschichte erlebt habe - eine Meisterleistung der Regie. Seien es nun die bereits erwähnten unerwarteten Wendungen, die glaubwürdig gezeichneten Charaktere oder einer der besten Showdowns der Videospielgeschichte ich hätte stellenweise vor Freude, Überraschung und schierer Überwältigung am liebsten aufgeschrieen. Für einen Zelda Fan der ersten Stunde offenbart sich hier das wahre El Dorado.
Viel trägt die abermals von Koji Kondo geschriebene Musik dazu bei. Nintendo hat sich leider Gottes noch immer nicht für eine komplette Orchestrierung entschieden (obwohl das mittlerweile vom Platz auf den Datenträgern mühelos möglich wäre), doch die Melodien, teils Neue, teils liebgewonnene Alte, gehen ziemlich rasch ins Ohr und man ertappt sich immer wieder beim Mitsummen. Für mich immer ein gutes Zeichen! Das Thema der Oberwelt, welches sich dynamisch nach Tag und Nacht, Freund und Feind, Fuß und Pferd richtet, halte ich ebenfalls für die Krone aller Oberwelt-Themen und für die, für die es von Belang ist JA! Das Oberwelt Thema aus The Legend of Zelda und Link to the Past, DER Zelda-Gassenhauer schlechthin, ist auch wieder mit von der Partie. Der Sound ist bekannt, was sowohl positiv ist, da damit das Zelda-Feeling nur verstärkt wird, gleichwohl aber auch negativ, weil er langsam aber sicher ein wenig antiquiert klingt. Einer der wenigen Punkte, auf die Nintendo beim nächsten Teil massiv aufbauen kann es ist aber um Gottes Willen kein großer Kritikpunkt.
In Zeiten von PS3, XBox360, HDTV und HDMI wirkt die Grafik vielleicht ein wenig altbacken: Ein paar maue Texturen hier und ein paar undetaillierte Charaktere/Objekte da trüben das Sehvergnügen, die Direktion aber mit einem vorbildlichen NPC/Monster/Endgegner-Design macht diesen Rückstand an Technologie wieder wett. Alte Bekannte erstrahlen in gewaltiger, teils Furcht einflößender Pracht und jeder Bosskampf, jedes Betreten einer neuen Umgebung und jede neu entdeckte Animation ist wieder ein Augenschmaus. Epona allerdings kommt nicht an Agro, das Ross aus Shadow of the Colossus, heran. So viel sich Nintendo stellenweise auch an diesem Spiel orientiert hat, beim Pferd haben sie das leider versäumt.
Natürlich ist die größte Neuerung die Bedienung. Viel muss ich dazu nicht mehr sagen, ich komme daher gleich zu meinem Fazit. Ich war nach vielen vielen Stunden des Spielens weder müde noch hatte ich Schmerzen, ich langweilte mich auch nicht nach dem fünfzigsten Gegner und ich hatte immer wieder aufs neue Spaß. Fakt ist, dass diese Art der Steuerung ein Mittendrin-Gefühl vermittelt, wozu kein anderer Controller der Konsolenwelt im Stande ist. Ob ich nun mit dem Bogen schieße, das Schwert schwinge oder angle, ich fühle mich stets, als hätte ich die ganzen Jahre zuvor niemals wirklich ins Spielgeschehen eingegriffen. Natürlich ist es möglich, die zahlreichen Bewegungen einfach mit einem Streich des Handgelenks durchzuführen, aber zum Beispiel beim Endkampf (aber nicht nur da) stand ich im Zimmer und fuchtelte herum wie ein Wahnsinniger. Selten so viel Spaß gehabt!
Je stärker der Wunsch, desto mächtiger die Erfüllung Aktuell wie vor 15 Jahren. Nintendo hat es tatsächlich geschafft, sich mit einer Hausfranchise von dem Kinderimage loszusagen und ein Epos abzuliefern, welches man ihnen nie zugetraut hätte. Das bewährt geniale Zelda-Konzept mit dem brillanten Dungeondesign und fordernden Sidequests verbindet sich mit wunderschöner Musik, epochalem Umfang und einer Story, die ohne Weiteres mit allen Spitzentiteln des Genres konkurrieren kann. Wenn ich negative Punkte aufzählen müsste, würde ich mich an Firlefanz wie zu vielen Rubinen, veraltetem Soundschema oder stellenweise mauen Texturen aufhalten, was aber im Gegensatz zu der Perfektion dieses Spiels lächerlich wäre. The Legend of Zelda Twilight Princess ist für mich nicht nur das beste Spiel 2006 und der dickste Fisch unter den Starttiteln seit Super Mario 64, sondern ich halte es für die Krone des Action-Adventure Genres, den ausgereiftesten und mitreißendsten Zelda Titel bislang und schlicht für eines der besten Spiele aller Zeiten.
Grafik: 9/10
Sound: 8.5/10
Bedienung: 9.5/10
Story: 9.5/10
Spielwelt: 10/10
Umfang: 10/10
Gesamt: 10/10
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Märchenhaft gutes Game! Ich möchte 10 Sterne geben., 10. September 2007
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Ich musste jetzt einfach mal eine Kritik zu diesem Meisterwerk abgeben. Eigentlich hatte ich mir geschworen nie ein Spiel der "The Legend of Zelda"-Reihe anzurühren,da ich es für kindisch und langweilig hielt...FALSCH gedacht! Twilight Princess ist ein Genuss und ist inzwischen sogar mein absolutes Lieblingsspiel. Die Story ist wie ein Märchenbuch,bei dem man sich wünscht,dass es nie endet. Der kleine Link ist inzwischen zum Teenager herangewachsen und lebt in einem friedlichen, kleinen Dorf namens Ordon in Hyrule. Am Anfang des Spiels muss der Spieler kleinere Aufgaben erfüllen,wie ein Bienennest vom Baum zu schießen(Umgang mit der Schleuder),Ziegen hüten(Reiten auf Links neuem treuen Begleiter Epona) oder einer Katze einen Fisch angeln(Umgang mit der Angel). Durch diese Aufgaben kann sich der Spieler mit Twilight Princess vertraut machen. Am Anfang des Spiels fragt dich Colins Vater Moe,der einzige Schwertkämpfer von Ordon,ob du nicht nach Hyrule reiten möchtest um dort ein Geschenk abzuliefern. Durch ein einfaches Lächeln(,denn Link spricht im ganzen Spiel nicht ein einziges Wort...Super^^)willigst du ein und bereitest dich durch die eben aufgelisteten Aufgaben auf deine Reise vor. Doch während des Ziegenhütens verletzt sich Epona,was Links Jugendfreundin Ilya,der Tochter vom Bürgermeister,garnicht gefällt. Sie haben richtig gehört Links Jugendfreundin,denn neben vielen abstossenden Monstern,entdeckt Link auch die Liebe. Jedenfalls gibte es prompt nen Einlauf an der Quelle des Lichtgeistes von Ordon. Doch während sich Epona erholt und Ilya und Link diskutieren kommen vier übergewichtige grüne Trolle auf Riesenwildschweinen angeritten und schlagen dich und Ilya bewusstlos. Der Himmel verdunkelt sich,dunkle Wesen fallen vom Himmel herab und Ilya wird entführt. Kein besonders guter Tag für unseren Helden. Doch beim Erwachen folgt die nächste böse Überraschung...er ist ein Wolf und befindet sich im Schattenreich. Die neuen Fähigkeiten als Wolf sorgen für eine mystische Stimmung im Spiel,ausserdem erhält man nützliche Tipps von Links neuer Freundin Midna dem Schattenwesen,die von nun an in dieser Gestalt auf ihm reitet. Übrigens gibts wieder mal einen schön fiesen Bösewicht:Den Schattenkönig Zanto,der wirklich bizarr zurecht gemacht ist.Gut so! So mehr will ich jetzt aber auch nicht über die Geschichte verraten.Der Sound ist spitze und in manchen Situationen sorgt tolle Musik für spannende Atmosphäre. Die Kombination,dass Sounds aus Fernbedienung und Fernseher kommen finde ich sehr gelungen(zbs. wenn man das Schwert zieht). Was die Grafik angeht könnte man ein bisschen nörgeln,wäre aber auch wieder quatsch,denn für Wii-Verhältnisse is es locker ne 1. Weitläufige,kunterbunte Märchengrafik,Hammersound,ein Meisterwerk von Story,ca. 60 Stunden Spielspaß und eine Menge Humor. Ein Muss für jeden Spieler!
Simon Schnocks
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