Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Prachtwerk, 22. Juli 2006
"Wie lahm das Album ist..." und "Schade um die guten Seiten Billy Talents" hoerte ich einige Menschen in meiner Umgebung sagen. Daraufhin denk ich mir: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die ****** halten."
Denn: Bevor man sich eine Meinung ueber ein Album bildet, sollte man es sich mindestens 2x vollstaendig anhoeren. Wenn es die Umstaende zulassen, dann vielleicht auch mal intensiver.
Anfangs mag es ungewoehnlich sein, dass einige Songs nun tatsaechlich langsamer geraten sind als der ueberwiegende Teil auf Billy Talent 1. Schnulzig ist das, was Billy Talent 2 praesentiert aber noch lange nicht! Denn nur weil der Saenger sich mit seiner Stimme nicht mehr so verausgabt (was meiner Vermutung nach daran liegt, dass er sich damit live zu viel vorgenommen hat), hat die Musik Billy Talents - wie oft behauptet - null an Ausdruckskraft verloren. Im Gegenteil. Musikalisch ist alles ausgereifter, erwachsener, mitreissender gestaltet. Einer Musikzeitschrift gegenueber, auesserten sich Billy Talent in etwa so zu ihrer Art des Songwritings: "Es ist wie Legobauen. Wir haben hunderte Ideen und setzen sie spaeter zusammen."
Ich war erstaunt. Denn die Lieder sind so vollkommen und die "Legosteine" so ineinanderuebergehend, dass man glauben koennte, sie setzen sich an ihre Instrumente und fabrizieren direkt einen vollstaendigen Song.
Man kann eben nicht in die Koepfe von Kuenstlern gucken. Und das sind Billy Talent allemal.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Canadian Master-Punk!, 19. September 2006
Dieses Album ist einfach nur endgeil!
Um mal zu verdeutlichen, was ich gedacht hab, als ich die Platte das erste Mal gehört hab, hier meine Gedanken:
1. Devil in a Midnight Mass: Gleich zu Beginn so ein Mörder-Song. Vor allem die Bridges haben mich begeistert. Erst etwas ruhiger, dann knallig, wieder ruhiger, dann knallig, einfach nur SUPER!!!
2. Red Flag: Noch so ein fettes Lied. Einen besseren Anfang für ein Album gibt es nicht.
3. This Suffering: Was bedeuten die Textzeilen? Sie regen eindeutig zum Denken an.
4. Worker Bees: Schwacher Anfang, klasse Ende. Dieser Song steigert sich so richtig rein.
5. Pins and Needles: Auch hübsch. Man denkt: "Igitt! Ich hab gedacht, das ist ein Punk-Rock-Album! Und jetzt sowas!" Aber dann kommt der Refrain. Klasse gemacht.
6. Fallen Leaves: Nach dem kleinen Hänger bei Worker Bees und Pins and Needles jetzt wieder so ein Party-Song. Ist man vorher eingeschlafen, wacht man jetzt wieder auf.
7. Where is the Line?: Einer der Höhepunkte der Scheibe. Leicht trauriger Anfang, dann ein stimmungsvolles, vor allem fröhliches, Lied, was sofort mitreißt.
8. Covered in Cowardice: Jetzt fällt die Platte wieder ab, aber trotzdem gut. Die geschriehenen Refrains sind nicht mein Fall.
9. Surrender: Tolles Lied. Ab jetzt geht's aufwärts. Leicht melancholischer Anfang, am Ende etwas dramatsich. Einer der besten Refrains auf der Platte.
10. The Navy Song: Sehr schönes Lied. Hier gibt's dramatische Refrains, in denen man die Verzweiflung der Person (NICHT der Sänger) gut hört, schön mit der Melodie untermalt.
11. Perfect World: Fröhlicher, leicht wütender Chorus, dann extrem aggressiver Refrain, grandioses Lied.
12. Sympathy: Sehr schönes Lied. Angriffslustige Refrains wechseln sich mit ruhigeren Chorus' ab.
13. Burn the Evidence: Der wohl zweitbeste Song nach Red Flag. Immer wieder für Überraschungen gut. Ruhiger Anfang, dann lautere Bridges, zum Schluss aggressive Refrains. Toller Abschluss.
Man muss dazu sagen, dass diese Bewertungen abhängig von meinen Geschmack waren, es kann daher vorkommen, dass Sie die Platte nicht so einschätzen, wie ich es tue. Trotzdem Viel Spaß mit diesem Stück Musikgeschichte!
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kaufen und Genießen, 30. August 2006
Viele sind erst durch die Dauerrotation von "Devil in a midnight mass" auf diversen Musikkanälen auf diese kanadische Band aufmerksam geworden. Fakt ist, dass schon ihr Debüt und allen voran das extrem geniale "River below" im Jahre 2003 der Hammer warn.
Wie also fällt die Nummer 2 aus? Nur zu sagen, das dieses Album der Hammer ist und bei mir fast jeden Tag durchläuft reicht mir nicht. Beweise müssen her, also werd ich Schritt für Schritt vorgehen:
Song 1: Devil in a midnight mass - wird wohl jeder der mit offenen Ohren durch die Welt stiefelt schon mal gehört haben. Ein absolut würdiger Opener, der rockt was das Zeug hält.
Song 2: Red Flag - Mit einem Chorus, der zum Mitsingen einlädt und einfach nur glücklich macht, ist dieses Lied eines meiner erklärten Lieblinge.
Song 3: This Suffering - melancholisch aber trotzdem voller Energie.
Song 4: Worker Bees - Spielerisch verpackte Gesellschaftskritik.
Song 5: Pins & needles - über eine Beziehung, die aufgrund von Eifersucht zerbrach. Meiner Meinung nach origineller Songaufbau mit einer treibend schmerzenden Bridge, die aus der eher ruhigen Songroutine ausbricht.
Song 6: Fallen Leaves - ein Drogensong, geniale Gitarren, aber der Funke springt nur in der richtigen Stimmung über.
Song 7: Where is the line - Mitsingpotenzial hoch3! Liefert einen paradoxen Mix aus Mainstream-mucke und mainstreamkritischen Text und bleibt so im Ohr.
Song 8: Covered in Cowardice - über Verlogenheit. bekanntes Thema , gut umgesetzt, aber es sticht nicht wirklich heraus, da es an die Originalität und Klasse der anderen Songs nicht ran kommt.
Song 9: Surrender - Mein Favorit nach dem ersten Hören. Ballade oder nicht? ich kanns nicht wirklich sagen. Für einige eventuell ein bißchen zu süßlich. Sehr schöner Refrain, coole Überleitung, schönes Ende - perfekt.
Song 10: Navy Song - wunderschöne Gitarren und Kriegs-/Liebesthematik. Der Text erinnert mich an die D-Day-Darstellung in Spielbergs "Soldat James Ryan" - meine Meinung und übrigens völlig interpretationsfrei :)
Song 11: Perfect World - Mein erklärter Liebling! Hat alles: eine tolle Melodie, einen Text, der einfach und doch aussagekräftig ist, einen Ohrwurm-/Headbang-/Rumspringrefrain und das ohne langweilig zu werden (keine angst,ich weiß wovon ich rede ;)
Song 12: Sympathy - rockt, geht aber zwischen Perfect World und Burn the Evidence ein bißchen unter.
Song 13: Burn the evidence - langsamere und schnelle, ruhige und treibende Passagen wechseln sich ab, der Text in Richtung Carpe diem und fuck what anybody else is thinking, wird wohl den Nerv von vielen treffen (und das zu Recht).
Mit Song 13 endet diese CD und hinterlässt Lust auf mehr.
Und das nicht nur bei 14jährigen! :) Ich finde, gute Musik kann man in jedem Alter hören und als solche würde ich die Musik von Billy Talent auf jeden Fall bezeichnen (für die die's interessiert: ich selbst bin 21 und höre von slipknot, 36 Crazyfists, soulfly über green day, die ärzte, beatsteaks bis hin zu wir sind Helden von fast allen Musikgenres etwas). Alter und dazugehöriger anscheinender Erfahrungsreichtum ist kein Grund für Überheblichkeit und auch nichtphilosophische Texte können Anspruch haben...
Also wie gesagt, der Kauf dieses Albums lohnt sich!
Danke fürs Lesen ;)
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