Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was für ein Songwriting !, 11. September 2006
Regina Spektors Songs waren bisher schon richtig stark und authentisch, für die neuen Werke gibt es elektronische Verstärkung.
Das Ergebnis haut von den Socken: Starke Texte, experientierfreudig und unkonventionell instrumentiert.
Alles wirkt echt, nichts nachgemacht oder dem Kommerz untergeordnet .
Ein absoluter Kracher !
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was wäre wenn..., 5. September 2006
Was wäre wenn Tori Amos, Fiona Apple und die Dresden Dolls sich für ein Candlelight dinner treffen würden? Man stelle sich vor wie sie sich eine gute Flasche Rotwein öffnen und über die Liebe und die Welt diskutieren. Im Hintergrund läuft währendessen Edith Piaf. Anschließend beflügelt durch die Kraft des Weines, der Musik und der Gespräche starten sie eine Jam-session, in der sich Tori, Fiona und Amanda von den Dresden Dolls am Klavier abwechseln. Auch das Microphon wird von allen mal in die Hand genommen. Ja nach so einem
Abend würde wahrscheinlich eine vergleichbare Cd wie "Begin to Hope" von Regina Spektor entstehen. Was jetzt allerdings nicht heißen soll, dass Regina Spektor reiner abklatsch der vorher genannten sei. Nein diese Frau ist sehr eigenständig. Die Stimme, Die Melodien, alles noch nie da gewesen aber doch irgendwie vertraut. Auf diese Cd warte ich seit langem ohne vorher gewusst zu haben, wer sie wohl rausbringen würde. Ein Meisterwerk.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Stück Zartbitterschokolade, 30. November 2006
Nach der großen Vorlage von Soviet Kitsch ihrem ersten veröffentlichten Album war ich richtig gespannt auf das neue Album. Ich wurde fürs Warten nicht enttäuscht, aber auch nicht gänzlich befriedigt.
Um das wenig Negative vorwegzunehmen: Man merkt dem Album im Vergleich zum alten wirklich äußerst krass an, dass da nicht mehr pure Regina Spektor drinsteckt, sondern ein Majorlabel (danke Warner...) im Hintergrund die Fäden zieht und auch einiges an der eigentlich hochkünstlerischen Art von Regina einfach wegproduziert und an den derzeitigen Mainstreamgeschmack akklimkatisiert. Eben durch dieses Annähern an den allgemein gängigen Geschmack verliert Regina auch ein wenig an Wiedererkennungswert, Charakter und einen Stern. Trotz alledem darf man noch lange nicht von Mittelmäßigkeit oder Regina Spektor "für alle" reden. Sicher ist das Gegenteilige der Fall. Wie meine Vorschreiber bereits dargelegt haben geht die Musik nicht direkt ins Ohr, sondern hinterlässt bei jedem erneuten Hören etwas Zuckersüßes im Kopf zurück, so lange bis man nicht mehr genug von diesem Zuckerrausch bekommt.
Auch fällt das Eingewöhnen bei Begin to hope wesentlich einfacher, da ihr Neulingswerk weniger kantig ausfällt und Regina es bedeutend ruhiger angeht. Glänzend tut sie sich auch diesmal mit ihrer absolut klaren Stimme, ihren (leider nicht so häufigen) schnellen Oktavensprüngen, gelegentlichen Tempowechseln und ihrer großartigen Pianoeinlagen hervor. Dabei zeigt sie sich stets experimentierfreudig. An Einflüssen mangelt es nicht (von Folklore bis R'n B) und ebendiese sorgen auch für wunderbare Abwechslung ohne das Gesamtbild zu trüben. Regina Spektor versteht es, mit dem Zuhörer zu spielen, ihm aber auch höchsten Musikgenuss aus einer anderen Perspektive und auf einem völlig anderen Niveau zu schenken, ohne gleich schwerfällig zu wirken. Regina ist wirklich etwas für Genießer, die unter dem leicht bitteren Deckmantel ein großartiges Aromenspektrum bereithält und mit Leichtigkeit ihr Stimmpotential von gefühlvoll bis richtig dreckig fehlerfrei ausnutzt um den geneigten Zuhören zu verwöhnen.
Der bereits geführte Vergleich zu Tori Amos kam mir nicht zuerst in den Sinn, obwohl er sicher berechtigt ist, denn gewisse Ähnlichkeiten sind nicht zu leugnen. Ich neige jedoch dazu eher Carla Bruni für einen Vergleich heranzuziehen, die eine ähnliche Tiefgängigkeit erzeugt ohne aber den Pathos von Regina Spektor zu erreichen. Letztlich ist Regina aber ein unverkennbare Eigencreation und bleibt hoffentlich auch eine solche.
Abschließend rate ich dazu vielleicht vorsichtshalber einfach mal reinzuhören, denn Regina ist sicher nicht massentauglich. Für einen ersten guten Eindruck empfehle ich Fidelity, Better, On the radio und Apres moi.
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