Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Fort those of the Libertines-Fans to rock, 28. Mai 2006
Hier hat Carl Barat, der kongeniale Partner von Pete Doherty, nachgelegt. Die Erwartungen waren hoch, nachdem Pete mit seinen Babyshambles schon im letzten Winter gezeigt hat, dass er (auch dank schnoddrig hingerotzter Produktion) viel von seiner Songwriterqalitäten in die Solokarriere retten konnte.
Und Carl steht dem wenig bis nichts nach: Hier präsentiert sich die rockige Seite der Libertines, allein die ersten 3 Songs pusten Dir die Ohren durch wie nur wenige aktuelle Platten. Da ist nichts artifizielles und referenzbeladenes wie bei Franz Ferdinand, kein Bemühen um Melodien für die Ewigkeit, sondern einfach gute, nicht glattgebügelte, intelligente, aber nicht überladene Rocksongs.
Eine klare Kaufempfehlung, die aber auch deutlich macht, dass die beiden sich tatsächlich perfekt ergänzen: Hier der Rock, da der Shuffle, das wären doch beste Voraussetzungen für ein drittes Libertines-Album, wenn sie sich nochmals zusammenraufen. Warten wirs ab.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Libertines-Nachfolger schlechthin!, 10. Mai 2006
Gleich nachdem das fast-paced "Deadwood" ausklang dachte ich mir: Dirty Pretty Things ist der Libertines Nachfolger schlechthin! Für denjenigen, der die Libertines nicht kennt, wartet hier eine exzellente Platte, voll von frechem "Proleten-Punk" der vor Energie und Kraft nur so sprüht.
Dabei ist es nicht nur die bekannte und punkig-trockene Stimme von Barat, die sogleich ansprechend ist und Libertines-Nostalgie erweckt, sondern eben auch diese markante Gitarre, die stets die Lieder von den Libertines kennzeichnet und auch hier immer wieder auftaucht und die Lieder einleitet. (z.B. "Last of the Small Town Cowboys", "Deadwood", "Doctors and Dealers", "Gin & Milk", die alle ähnliche Klänge wie die Libertines-Klassiker "What became of the Likely Lads", "Boys in the Band", "What a Waster" oder "Death on the Stairs" aufweisen.)
Obwohl die provokante Seite der Libertines auch hier in manchen Liedertiteln wiederzufinden ist ("Blood Thirsty Bastards", "You Fucking Love It") wirkt die Band etwas erwachsener und nicht mehr ganz so rotzbubenmäßig und frech, wobei dies der Spritzigkeit dieses Albums keinen Abruch tut. Es gibt der CD ein Gefühl von Abgeschlossen- und Vollkommenheit, die nicht zuletzt der musikalischen Erfahrung Barat's zu verdanken ist. Allein das gewagte Trompeten-Intro in der ersten Single "Bang Bang, You're Dead", das dann perfekt in ein gewohnt trockenes Gitarrenspiel übergeht, zeugt von höchstem musikalischen Talent, das auf der gesamten Platte unaufhörlich zum Vorschein kommt.
Ich kann nur sagen - ein Must-Have für jeden Hype-Punk-Indie Fan, gerade für den, der die Libertines schmerzlich vermisst (wie ich) aber sich trotzdem einer etwas gesitteteren Band ohne regelmäßiger Trennungen (wie bei den Libertines...) erfreuen will. Ich würde fast so weit gehen und "Dirty Pretty Things" mit den "Arctic Monkeys" auf eine Stufe stellen!
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