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137 von 156 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Blu-ray Rezension - , 27. April 2008
Angaben zum Film:
Studio: Warner Home Video
Format: Singel Disc
FSK: 16 Jahre
Spielzeit: 196 Minuten
Genre: Monumentalfilm
Produktion: USA 2003
Eschienen: 24. April 2008
ASIN: B0013IJ2NY
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Story & Meinung zum Film:
Wir schreiben das Jahr 1193 vor Christus. Troja und Griechenland sind erbitternde
Feinde. Vor einer bedeutenden Schlacht entscheiden sich beide Seiten für einen
Zweikampf zwichen den stärksten Kriegern beider Völker. So scheinen zunächst größere
Kriegshandlungen abgewendet. Doch das Blatt wendet sich als Helena, die Frau von
König Menelaos, den trojanischen Prinzen Paris nach Troja folgt um seine Gemahlin
zu werden...
Wolgang Petersen's "Troja" hält sich nicht unbedingt an Geschichtliche Begebenheiten.
So versucht der Regieseur mit Effekten und erstaunlichen Bildern den Zuschauer zu
fesseln. Dies gelang in der Ursprünglichen Fassung, auch wegen der Altersfreigabe,
nicht ganz. So wurde für diesen Monumantarfilm eigens ein Directors Cut aufgelegt,
der die Nachteile der gekürzten Fassung ins rechte Lot bringen sollte. Mehr Erotik,
mehr Blut, Brutalität und eine aufbereitete Fassung hilft dem Film auf die Sprünge.
Die Blu-ray:
Bei dieser Bewertung handelt es sich um die Kaufversion. Das Design vom Cover macht
richtig Lust auf den Film. Geliefert wird die Blu-ray im schmalen "Slim-Outfit", was
typisch für Warner ist. Leider fehlen hier das Booklet und ein doppelt bedrucktes
Inlay, sodass der Käufer etwas enttäuscht sein kann..
Das tolle Cover-Design tröstet etwas über das fehlende Booklet hinweg. Zumindest
hat man die Standart-Werbebeilage nicht vergessen. Darum mag ich hier auch nur
2 Sterne vergeben.
Das Menü:
Auch hier Flopt es mal wieder! Es gibt leider kein Hauptmenü. Es scheint so, als ob
sich die Studios nicht an aufwendige BD-Java Menüs trauen wollen oder einfach nur die
HD-DVD Version auf Blu-ray pressen wollten. So kommt es auch bei "Troja", dass nur
den Spezials ein Übersichtsmenü gegönnt wird.
Das Popup-Menü ist einfach gehalten, bietet die wichtigsten Optionen an. Darunter auch
das Szenenauswahlmenü. Leider fehlt es hier an Zeitangaben oder Titelnamen. Lediglich
ein paar Vorschaubilder weisen den Weg zu den Szenen.
Bei der Wertung, auch das was Warner abliefert, kann man sich nur wiederholen.
"Alles was Menütechnisch auf Blu-ray möglich wäre, wird nicht genutzt! Bei einen drei
Stunden Film hätte man wünschen können, dass zumindest Zeitangaben in der Szenenwahl
vorkommen. Der Author mag sich irren, aber es gibt Leute, die mögen ein Hauptmenü und
aufwendig gemachte Menüs. Darum nur 1 von 5 Punkten.
Bildeindruck:
Wenden wir uns den positiven Seiten zu. Hier erst mal die Randdaten zur Blu-ray-Disc.
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* 1x 50 GB Scheibe
* Volle 1920x1080p
* VC-1 - Codiert
* Format 16:9 / 2,40:1
Das was in der Menübewertung vermutet wurde, wird beim Anblick der Randdaten zur
Bestätigung gebracht. Der WMV9 optimierten VC-1 Codec zeugt vom Ursprung der HD-DVD
Vorlage. Das soll nichts schlimmes bedeuten, den schon einige Filmtitel haben diese Disziplin
mit bravour bestanden. Jedoch hätte man sich bei einem 200 Minuten Film eine H.264
Kompression wünschen dürfen.
Genug der Theorie. Es wird Zeit den Film zu starten. Der erste Eindruck ist meist der
wichtigste. So kommen wir zum Bewertungskriterium A, dem "Persönlichen Bildeindruck".
Und dieser ist, vom Anfang bis zum Ende, einfach phantasitsch. Die Qualität des Bildes
unterstreicht das Filmerlebiss volle 196 Minuten lang. Hier zieht es den Daumen klar
nach oben. die Wirkung des Bildes passt zu 100% zu einem Monumentarfilm. -Klasse-
Im Bereich der Plastizität und Dimensionalität kann "Troja" auch punkten. Die klar
abgegrezten Konturen ziehen die Personen schön in den Vordergrund. Die göttlich
plastischen Landschaften, lassen die letzten Fotos vom Grichenlandurlaub nahezu
verblassen. Wer das Meer und den Strand sieht, möchte einfach nur noch ins Wasser
springen. Dies ist, letztendlich, auch dem recht guten Schärfegrad zu verdanken.
Die Detailschärfe, besonders bei ruhenden Szenen, kommt besonders bei den Rüstungen
zur Geltung. Diese erhalten, neben den ungewöhnlich guten Lichteffekten, das Prädikat:
"besonders Tragenswert". Wobei die Lichteffekte und Spiegelungen eher da zum tragen
kommen, wo es Gold, Metalle und Wasser gibt. Das dolle ist, dass es hier auch kaum
Filmkörnung gibt, die den Schärfegrad beeinflussen würde. Es gibt nur einen kleinen
Abstrich bei der Bewegungsschärfe zu verzeichnen. Das ist jedoch dem Codec zuzuschreiben.
Beim Zeuss, die Bewegungsunschärfe ist der einzig wirkliche Kritikpunkt, der einzige Punktabzug
den ich mir bei diesem Filmspektakel erlauben möchte. Ansonsten sind meine Lobhuldigungen
noch nicht zu Ende. Den mir fällt spontan kaum ein anderer Film ein, der bei Kontrast,
Ausleuchtung oder dem Kontrastumfang vo viel Lob verdient hätte wie "Troja"! Das ist
Referenz-Klasse erster Güte. Einfach perfekt.
Das letztendlich auch noch die Farbgebung stimmig ist, lässt keinen Zweifel an der
sehr hohen Qualität des Filmstreifens aufkommen.
positive Details:
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* Referenz-Qualität in Kontrast/Kontrastumfang/Ausleuchtung
* tolle Farbgebung
* HD/3D Effekt
negative Details:
-------------------------
* leider nur VC-1 Codiert
Wertung:
Die Götter mögen mich Lügen strafen. Vom Bildeindruck ist dieser Filmtitel im Olymp der
Blu-Titel eizustufen. Bewertungstechnisch muss dieser jedoch einen Punktabzug hinnehmen,
der durch die Codierung und die daraus resultierende begrenzung der Transferrate zu
vermuten ist. Es geht noch etwas mehr. Also 4 Sterne.
Ton:
Getestet wurde mit der deutschen Dolby Digital 5.1-Tonspur:
Ich bin ja ein wenig verblüfft, wieso nur eine deutsche DD 5.1 Tonspur zu finden
ist. Dabei hätte ich mir, für so einen Film, eine tolle Kawuuum-Tonspur gewünscht.
Das schlimme ist, das die Dolby Tonspur nicht einmal besonder gut rüber kommt.
Sie bringt zwar die Athmosphäre mit und auch die Synchon Stimmen sind verständlich,
aber es fehlt der letzte Pfiff. Insgesamt mag das O.K. sein, aber mehr ist das nicht.
Die Daten:
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* DD 5.1 deutsch
* DD 5.1 französisch
* DD 5.1 englisch
* DD 5.1 italienisch
* Dolby True HD, englisch
Positiv ist, und das bleibt an dieser Tonspur haften, dass man auch etwas leiser
stellen kann, ohne das der Streifen an Atmosphäre verliert. Das ganze ist anständig.
Vielleicht ein wenig zu anständig. Darum gibt es nur eine mittlere Wertung.
Fazit:
Der Director's Cut von Troja lohnt sich auf jeden Fall. Dieser Cut hat seinen Namen
jedenfalls verdient. Genau wie die Umsetzung in High Defintition. Das 3 Stunden Epos
von Wolgang Petersen kann aber nicht des Gladiator's Wasser reichen. Etwas gemein,
dieser Vergleich. Was auf der Strecke bleibt, sind wiedermal die Technischen
Möglichkeiten der Blu-ray Disc mit all seinen Facetten. Eine schlechte Menüumsetzung,
die fehlende abgespekte Version von "Troja", keine AVC-Codierung, aber auch nur
eine Dolby Digital Tonspur. Diese Kritik muss berechtigt sein.
Fast völlig Kritiklos steht die Bildtechnische Umsetzung auf Blu-ray dar. Diese lohnt
sich jedenfalls, einen Platz im Regal zu reservieren. Den Troja gehört da definitiv
mit rein. Und beim nächsten Staubwichen wird man in Versuchung kommen, diesen Blu-ray
Titel nochmals einzulegen und geniessen zu wollen.
In diesem Sinne: Viel Spass beim Film.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Große Historien-Action, aber kein zweiter "Gladiator", 1. Juni 2004
Ich hab vor wenigen Tagen die Kinovorstellung des Films "Trojas" besucht. Insgesamt betrachtet ein empfehlenswerter, unterhaltsamer und actionreicher Film, ohne Frage. Zwar kein neues Monumental-Epos, wie es vielleicht ursprünglich gedacht war, aber sicherlich wird der Film seine Fans ( und gar Nachahmer ) finden. Film-Fans, die zuvor "Gladiator" oder "Herr der Ringe" gesehen haben und diese als Nonplus-Ultra unter den Schlachtenfilmen sehen, werden mit "Troja" auch ihre Freude haben, sollten aber keinen absoluten Höhepunkt solcher Filme bei diesem Titel erhoffen. Der Film bietet Action, tolle Kamerafahrten, Special Effects en Masse, jedoch vermisse ich einen angemessenen Grad an Tiefgang.Dass die Story für einen Hollywood-Streifen mit dickem Bugdet entsprechend angepasst werden musste, war logisch. Historisch gesehen hält sich "Troja" nicht 100%ig an die Vorlage von Homer, das Ableben / Überleben einiger Charaktere und der zeitliche Ablauf sind einige Punkte, die bereits in den anderen Rezensionen erwähnt wurden. Aber letztenendes ging es Wolfgang Petersen nicht um eine exakte Wiedergabe des griechischen Geschichtsstoffs, sondern um eine unterhaltsame Version dieses Themas, und die ist ihm eindeutig gelungen. Die Inszenierung des Films glänzt mit bereits besagten großartigen Action-Szenen, schönen Massenschlachten, beeindruckende Effekte und Bauten. Die Kamera-Fahrten brauchen sich denen des "Herrn der Ringe" nicht zu verstecken. Allein die Musik wirkte auf mich ein wenig schwachbrüstig, hier hatte man meiner Meinung nach quälend bemüht, den Soundtrack von "Gladiator", "Last Samurai" und anderen Filmen mit ähnlichen Thema zu vermischen. Schade, denn ein solches Epos lebt gerade auch von einer guten Musik. Zu den Schauspielern kann sagen, dass zum größten Teil die richtige Wahl getroffen wurde. Ich fange mal mit den Besten an: - Eric Bana: Der Australier, der mit "Black Hawk Down", "Shopper" und vor allem "Hulk" stark und schnell die Hollywood-Bosse aufmerksam gemacht hat( und seitdem auch zu meinem neuen Lieblings-Darsteller gehört ), schafft in "Troja" die beste und glaubhafteste Rolle. Sein Hektor wirkt gutherzig, anständig und ehrlich, er verkörpert einen Mutigen Kämpfer, einen liebevollen Vater, Bruder ( von Paris ), Sohn ( des Priamos )... Seine Rolle fand ich vom ersten Moment an sympathisch, und es tat weh ansehen zu müssen, wie er im ( unausweichlichen ) Kampf gegen Achilles den Tod fand, so viel Herz hat man mit seinem Hektor. Ich denke und hoffe, dass Eric Bana für diese Leistung möglicherweise eine Oscar-Nominierung einheimsen wird. Mit so einer Leistung wäre das mehr als nur verdient. - Peter O'Toole: Sein König Priamos kommt fast an das Niveau des Hektors ran. Die besteten Szenen gibt er u.a. in jener, wo er Achilles um den Leichnahm seines getöteten Sohnes Hektor bietet. Ein alter, gebrechlicher Mann, der am Ende durch seinen allzu großen und verhängnisvollen Glauben an die Zeichen der Götter seinen eigenen Untergang findet ( Im Übrigen fand ich diesen Aspekt um Götterglauben gut im Film eingefangen ). - Sean Bean: Auch wenn seine Rolle als Odysseuss viel zu kurz war, bereicherte er mit seinem Charakter die Reihe der historisch wichtigen Figuren. - Orlando Bloom: SO schlecht, wie andere schimpften, fand ich seine Leistung garnicht. Er vermag den liebestrunkenen, schmächtigen Paris, der keinerlei Erfahrung mit Kämpfen und dem Tod hat und mit seiner Liebe / Entführung zu / der Helena Trojas Schicksal besiegelt, glaubhaft darzustellen. - Brad Pitt: Sicherlich nicht gerade seine beste Rolle, aber immerhin schafft er es, dass sein Achilles als selbstsüchtiger, arroganter und überheblicher Krieger auffällt. Selten habe ich eine Figur dermaßen gehasst wie diese *g*. In meinen Augen ist der Held Achilles gar kein Held, sondern "nur" ein Kämpfer, der seinen Namen unsterblich machen will, und dafür ist ihm jedes Opfer, jedes Blutvergießen wert. Insgesamt ein toller Film. Kein Meisterwerk, wie vielleicht der Trailer vor einem halben Jahr weissmachen wollte, aber auf jeden Fall einer der besten Filme in diesem Jahr, der auch an der Kinokasse bestimmt nicht schlecht dastehen wird. Letzte Kritik zum Schluß: - Die Synchronisation hat mich doch ein wenig enttäuscht. Mir gefielen die ursprünglichen Stimmen von Brad Pitt ( Achilles ) und Eric Bana ( Hektor ) im Kinotrailer wesentlich besser als die Entgültigen, die deutsche Brad Pitt-Stimme klingt zu sehr nach Nicolas Cage, und das passt einfach nicht. - Der Film hätte von Anfang an mit FSK 16 ins Kino kommen müssen, man konnte viele Schnitte bemerken. Andererseits wundert es mich, dass die "entschärfte" Version nachwievor ungemein blutig ist. Entweder wollte man nicht zuviele Schnitte riskieren oder man wollte das blutige Grauen in den Schlachten trotz FSK 12 nicht beschönigen. Eine etwas konfuse Entscheidung, finde ich.
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84 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Warum nicht gleich so?, 29. September 2007
Ich bin kein Freund von den sogennannten Direktor`s Cut Versionen, denn
zu 95 % sind Diese nur Abzocke in meinen Augen. Schön das diese DVD zu den restlichen 5 % gehört.
Zum Anfang hier ein dickes Dankeschön an Herrn Petersen. Diesen Film so wie er jetzt ist , hätte von Anfang an ins Kino gehört.
Die Geschichte von Troja ist um vieles verständlicher geworden. Die Figuren bekommen mehr Tiefe und man kann Ihr handeln nachvollziehen.
Man versteht wo der Haß und Verachtung von Achilles zu Agamemnon herkommt,
warum Achilles und Odysseus Freunde sind. Eine tolle Szene von Odysseus in seiner Heimat wurde eingebaut und zeigt wie witzig und schlau er ist,
nicht Machtbesessen und überheblich wie Agamemnon. Schade nur das nicht mehr von Odysseus zusehen ist( gedreht wurden genug Szenen, die man hätte einbauen können ),denn schließlich bring er die Wende in dieser Geschichte
mit seiner Schlauheit (das Trojanische Pferd ).
Die Kampfszene sind gewaltiger und brutaler geworden (nichts für schwache
Mägen). Man zeigt die Brutalität der damaligen Zeit, beim Fall Troja`s werden Babys getötet, Frauen vergewaltigt ...... , die ganze Grausamkeit
vom Krieg.
Aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz, man zeigt das Hinterteil von
Mr. Pitt, Frau Krüger oben ohne.
Tolle Landschaftsaufnahmen und großartige Kulissen.
Die Schauspieler sehr gut ausgewählt. Allen anderen voran für mich
Peter OToole, Brian Cox, Eric Bana und Sean Bean.
Das Bonusmaterial bekommt von mir 10 von 10 Punkte. Tolle Einblicke in die Produktion, man sieht wie der Film entsteht. Mit welchen Schwierigkeiten die Crew zukämpfen hat und sei es mit dem Wetter, und und und ....
Ich kann hier an dieser Stelle nur sagen, sehr empfehlenswert.
Für mich hat sich der Kauf gelohnt , denn ich werde mir diesen Film garantiert nicht nur einmal ansehen
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