Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
...eine meisterliche Episode zwischen Drogen und Liebe, 19. Juni 2007
The Man In Black - Aspekte eines bewegten Lebens des am 26. Februar 1932 als J. R. Cash in Kingsland, Arkansas, und am 12. September 2003 in Nashville, Tennessee, gestorbenen Country-Sängers Johnny Cash, 2005 eingespielt von James Mangold.
Auch wenn der Film die eigentliche Bedeutung von Johnny Cash in der Musikszene nicht wirklich aufzeigt und sich neben dem exzessiven Drogenproblem hauptsächlich mit der Beziehung zwischen June Carter und Johnny Cash befasst, ist dies eine wunderschön inszenierte und gespielte Biographie, die den Zuschauer durch die erstklassigen Leistungen der beiden Hauptdarsteller fesselt, die vor allem auch die Songs des Films überzeugend und unangestrengt vortragen.
Vor einfacher Kulisse zeigt der Regisseur immer wieder die Gesichter der beiden Hauptdarsteller, gleich einer Charakterstudie, und diese meistern die visuellen Aussagen in den einzelnen Stadien des gezeigten Lebensabschnittes bravurös. Der junge Mime Joaquin Phoenix entfaltet mehr als überzeugend Charaktereigenschaften, die zugleich dämonisch, zerrissen und tief leidend erscheinen. Und in diesem dramaturgischen Rahmen gilt gleiches für Reese Witherspoon, deren Intensität ihrer Ausdrucksmöglichkeiten den Zuschauer fansziniert.
...fürwahr eine großartige und gelungene Widmung für diesen wichtigen Country Sänger sowie für June Cartner.
Wer nicht genug Musik zu hören bekam, findet auf der zweiten DVD der Special Edition (Steelbook, 2 DVDs) acht im Hauptfilm nur angespielte Songs in voller Länge.
Auszeichnungen
Oscar 2006: Beste Hauptdarstellerin: Reese Witherspoon; Nominierungen: Bester Hauptdarsteller (Joaquin Phoenix), Bestes Kostüm-Design, Bester Schnitt, Beste Tonmischung
Golden Globe 2006: Bester Film: Komödie/Musical / Bester Hauptdarsteller, Komödie/Musical: Joaquin Phoenix) / Beste Hauptdarstellerin, Komödie/Musical: Reese Witherspoon)
Nb: Johnny Cash war einer der einflussreichsten Country-Sänger und -Songwriter. Bekannt wurde er vor allem war für seine markante Bassbariton-Stimme und den sogenannten Boom-Chicka-Boom-Sound seiner Begleitband Tennessee Three sowie für seine kritischen und unkonventionellen Texte. Er schrieb über 500 Songs, verkaufte mehr als 53 Millionen Platten/CDs und wurde mit zwölf Grammys ausgezeichnet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach sensationell!, 17. April 2007
Habe den Film gestern auf DVD gesehen und war sofort begeistert. Eine grandiose Besetzung mit Schauspielern, die ihr Handwerk verstehen, eine mitreißende Handlung und sensationell gute musikalische Zwischenelemente, die Johnny Cash wieder zum Leben erwecken! Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon spielen ihre Rollen nicht nur umwerfend und überzeugend, sie singen auch gigantisch gut!
Ich kann den Film jedem nur empfehlen; für Fans von Johnny Cash ist er aber ein absolutes Muss!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
51 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Edle Veröffentlichung einer großartigen Verfilmung einer Legende:, 4. Dezember 2006
Extras/Bonusmaterial:
---------------------
Mal abgesehen von der Aufmachung unterscheidet sich diese Veröffentlichung lediglich darin, dass hierbei noch eine dritte DVD vorhanden ist. Die ersten beiden sind mit der Steelbook-Edition identisch.
DVD1: Über den gesamten Film hinweg Audiokommentare von Regisseur und Co-Autor. Desweitere noch ca. 18 Minuten an unveröffentlichten Szenen und der Original-Kinotrailer.
DVD2: Johnny Cash JUKEBOX (erweiterte Musik-Sequenzen) mit ca. 16 Minuten Laufzeit. Desweiteren noch ein ca. 21-minütiges "Making of" sowie FOLSOM: Cash and the Comeback. Eine Dokumentation, ebenso wie auch RING OF FIRE: The Passion of June und Johnny. Die dritte Doku trägt den Titel "Cash werden/Carter werden und hat eine Laufzeit von ca. elf Minuten, wie auch die beiden anderen Dokus. Zu guter letzt gibt es noch "Cash und seine Philosophie" (ca. elf Minuten).
DVD3: (Limitierte) Musik-Sampler-CD: Drei gesungene Titel ("Walk the Line", "Wild Flower" und "Ring of Fire") von Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon. Dazu gibt es noch ein 12-seitiges (und nicht wie auf der Verpackung angegeben 8-seitiges) Booklet.
Alles in allem eine wunderbare Veröffentlichung mit allem was das Fan-Herz begehrt.
Bild-/Tonformat:
----------------
Das Bildformat ist in 2,40:1 (anamorph / 16:9) und auch der Ton kann durchaus überzeugen. Dieser ist sogar in DTS 5.1 (in Deutsch und Englisch) verfügbar. Des weiteren noch in Dolby Digital 5.1 (Englisch). Die Audiokommentare sind in Dolby Digital 2.0 Stereo. Untertitel gibt es in Deutsch (auch für Hörgeschädigte), Englisch und Türkisch. Der Film gliedert sich in 36 Kapitel und besitzt stets animierte und mit Musik hinterlege Menüs. Sämtliche Extras sind Englisch, jedoch untertitelt.
Inhalt/Fazit:
-------------
Redet man von Rock 'N Roll, so fallen meist Namen wie natürlich Elvis Presley, Jerry Lee Lewis oder Roy Orbison. Sie alle finden sich in Walk the Line ebenfalls wieder. Und genau dieser Film zeigt das Leben einer wahrlich Amerikanischen Legende, welche die eben genannten Idole allesamt überlebt hat.
Dieser Film ist der Legende Johnny Cash gewidmet und zeigt sein Leben und sein Schaffen bis Ende der 60er Jahre in wirklich beeindruckenden Bildern.
Für Fans von Johnny Cash dürfte Walk the Line natürlich nicht allzu viel neues bieten, wohl aber den besten Film über das Leben und Schaffen des am 26. Februar 1932 in Kingsland (Cleveland) geborenen Johnny Cash. Vor allem aber jene Betrachter, welche keine Fans von ihm sind, werden mit diesem Meisterwerk eine bis 1968 relativ umfassendes Biographie zu sehen bekommen, welche einen von der ersten bis zur letzten Minute vollends in den Bann zieht. Man leidet und freut sich mit dem jungen, zielstrebigen, aber auch sehr zerbrechlichen Johnny Cash mit, wie selten bei einer anderen filmischen Hauptfigur zuvor.
Der Film beginnt als Johnny sich im Alter von 12 Jahren befindet und er den Tod seines Bruders Jack miterleben muss und unter seinem Alkoholabhängigen Vater leidet. Sein Weg über die Army führt ihn unter anderem auch auf Deutsche Schauplätze (Landsberg) und zeigt wie er versucht sich mit kleineres Jobs durchzuschlagen. Als er dann mit einem seiner eigenen Songs und seiner Band die erste Platte aufnimmt, beginnt der Steile des Weg zum Ruhm Alle Größen des Rock 'N Roll wie z.B. Elvis Presley, Jerry Lee Lewis oder auch Roy Orbison kreuzen dabei, unter anderem auch auf Tour, seinen Weg. Dabei lernt er auch die junge Sängerin June Carter kennen, welche sich für immer und ewig, bis ins Jahre 2003, in seinem Herzen festsetzt und ihn nicht mehr los lässt. Mit dem Ruhm kommen getreu dem traurigen Motto Sex, Drugs & Rock'N Roll auch eben genau diese Probleme mit sich, welche ihn fast ins Jenseits bringen. Weiter möchte ich an dieser Stelle nicht auf das Leben von Johnny Cash eingehen, da dieser Film vor allem unbehafteten Betrachtern ein einzigartiges Filmisches, wenn auch zum Teil trauriges, Leben des Johnny Cash vermitteln soll.
Selten waren Darsteller wie hier Joaquin Phoenix (Johnny Cash) und Reese Witherspoon (June Carter) am Rande der Perfektion was die Darstellerische Leistung betrifft. Joaquin Phoenix verkörpert Johnny Cash mit einer derartigen Intensität, dass einem gar keine Wahl bleibt man muss sich einfach mit im freuen bzw. mit ihm Leiden. Und Reese Witherspoon versprüht einen Charme sondergleichen und bezaubert das Publikum mit ihrer natürlichen Art und ihrem hochkarätigen schauspielerischen Talent. Der Vater, Ray Cash, wird verkörpert von Robert Patrick (Terminator 2, Akte X), welcher sich wohl in so ziemlich jedem Genre des Filmbusiness zurecht findet. Leider tritt er hierbei nur teilweise in Erscheinung und überlässt die Bühne im wahrsten Sinne des Wortes Johnny und June.
Abschließend möchte ich sagen, dass ich durch Walk the Line zwar nicht zu einem Fan von Johnny Cash geworden bin, ich jedoch das Lebenswerk mehr als nur bewundere. Leider wurde ihm oftmals nicht die Ehre zu Teil, welche ihm eigentlich zugestanden wäre. Walk the Line ist ein wahres Meisterwerk und ein Geschenk für die vielen echten und treuen Fans rund um den Erdball, welche er mit seiner Musik Hoffnung schöpfen und Glücklich werden ließ. Es ist wirklich ein Meisterwerk für jedermann. Mit toller Musik die einen einfach mitreißt, hervorragend und z.T. schon brillant agierende Darsteller in eine direkten, traurigen und teilweise auch Nachdenklich stimmenden Film.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|