Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
I'm Not Dead, 31. Januar 2007
Wer zur Hölle mischt Electro- und Folksongs auf einem Album? Klappt das überhaupt? Pink zeigt uns: Bei ihr schon!
Ihr 4. Album "I'm Not Dead" bietet eine Palette schöner Songs.
Da wäre das allseits bekannte Stupid Girls, mit dem sie den Hollywoodblödchen klarmachen möchte, dass man auch sexy sein kann und trotzdem was in der Birne haben kann. In Interviews führt Pink gerne Angelina Jolie als bestes Beispiel auf, da diese "smart and sexy" ist, wie sie sagt. Wieso also denn nicht beides?
Mit Who Knew vertont sie die Gefühle vieler Menschen. In dem rührenden Song geht es um den Verlust eines geliebten Menschen und Pink trägt ihn uns sehr gelungen und vor allem sehr gefühlvoll vor.
Der mutigste Song auf "I'm Not Dead" (und in der Musiklandschaft überhaupt) ist Dear Mr. President, das Pink mit den Indigo Girls aufgenommen hat. Pink stellt darin gelungene und vor allem wichtige Fragen an den Präsidenten der USA. Und das in so einer gefühlvollen Art und Weise, dass sich einem noch nachdem man den Song gehört hat, Gänsehaut über dem Körper breit macht.
Anzumerken ist natürlich noch das metapherträchtige Titellied I'm Not Dead und der mit Electrobeats angehauchte Cuz I Can.
Leave Me Alone (I'm Lonely) erinnert einen geradewegs an die 80er Jahre, ist einfach nur gut und fordert einen zum Tanzen heraus.
Mit dem Folksong The One That Got Away zeigt uns Pink, dass sie ein großer Fan von Janis Joplin ist - und das zeigt sie uns sehr gelungen!
Der grandiose R'n'B Song I Got Money Now kommt mit einem sehr ironisch-gefühlvollen Songtext daher. Und einen erotischen Song gibt es hier auch - Fingers! Muss man(n) gehört haben ;)
Kurz gesagt, Pinks "I'm Not Dead" ist ein fantastisches, gelungenes Werk der Ausnahmekünstlerin und sie zeigt mal wieder, dass sie sich in jedem Musikgenre wie zu Hause fühlt. Ihre Stimme ist sehr vielfältig (Nobody Knows) und hat eine Power, dass einem die Spucke wegbleibt (Long Way To Happy).
Leider ist "I'm Not Dead" nicht so experimentierfreudig wie ihr 2001er Album "M!ssundaztood". Pinks Songauswahl für "I'm Not Dead" ist mir schon einwenig zu sicher geraten. Wieso es ihr Song Words (das als B-Site auf ihrer Maxi CD zu Nobody Knows zu finden ist) nicht auf das Album geschafft hat, weiß ich leider nicht. Er wäre aber sicher eine Bereicherung gewesen.
Alles in Allem hat "I'm Not Dead" ganz sicher 5 Punkte verdient.
Es ist ein mutiges, rührendes, lustiges und lautes Album geworden, das in jeder CD Sammlung zu finden sein sollte. Jedes einzelne Lied hat seine eigene Botschaft - und "I'm Not Dead" zeigt einmal mehr Pinks einzigartige Simme.
Und ihren Hiddentrack I Have Seen The Rain, den sie mit ihrem Vater aufgenommen hat, zeigt, dass sie die Musik über alles liebt und nicht so aufgesetzt, wie andere Künstler (z.B.: Xtina) daherkommt.
Mal schauen, was uns ihr nächstes Album zu bieten hat... vielleicht Gospel gemischt Death Metal?
Ich bin gespannt und freue mich jetzt schon drauf!
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
'Cuz P!NK can..., 22. April 2006
Nach dem letzten Album "Try This" sind die Gitarren wieder etwas gewichen, somit ist "I'm Not Dead" ein - ohne es abwertend zu meinen - richtiges Popalbum geworden. Wer deshalb gleich erwartet, in den Texten ginge es um nichts, der täuscht sich. Egal welche Musikrichtung P!nk gerade ihr Eigen nennt - die Qualität der Texte leidet nie darunter.
1. STUPID GIRLS
Der Opener ist wohl der eingängigste, poppigste (und kürzeste) Song auf dem Album, in dem P!nk nicht ganz so ernst mit allen "Stupid Girls" abrechnet.
2. WHO KNEW
Der Song auf dem Album, der mich am meisten an die "Try This"-Zeit erinnert. Es wird ein bisschen rockiger und seriöser. Dass der Text weiterhin anspruchsvoll bleibt, muss man nicht mehr extra betonen.
3. LONG WAY TO HAPPY
Irgendwie balladen-ähnlich, doch eigentlich ein ziemlich mittelschneller Track mit Elementen des Elektropops in den Strophen und in den Refrains wird's rockiger.
4. NOBODY KNOWS
Eine atemberaubende, soulige Ballade, in der P!nk's Stimmvolumen perfekt zur Geltung kommt. Gefühlvoll gesungen, schöner Höhepunkt ... ein rundum gelungener Song!
5. DEAR MR. PRESIDENT (FT. INDIGO GIRLS)
Als ich diesen Song zum ersten Mal gehört habe, bekam ich eine Gänsehaut. P!nk, sowie die Indigo Girls beschränken sich in diesem country-mäßigem Song wirklich auf das Notwendigste - P!nk singt in trauriger, doch selbstbewusster Stimmung, während sie von Gitarren begleitet wird. Doch hier muss ich besonders den Text noch loben, welcher nicht besser hätte sein können. Selbst Präsident Bush sollte im Stande sein, diese Message zu verstehen:
"How can you say 'no child is left behind'? We're not dumb, and we're not blind. [...] What kind of father would take this own daughter's rights away and what kind of father might hate his own daughter if she were gay? [...] How do you sleep while the rest of us cry, how do you dream when a mother has no chance to say goodbye? How do you walk with your head held high? Can you even look me in the eyes?"
6. I'M NOT DEAD
Der Titeltrack beginnt mit einem mitreißenden, wieder rockigerem Intro. Ein etwas schnellerer Song, mit einer Melodie, die lange im Gedächtnis hängen bleibt. Eines der Albumhighlights!
7. 'CUZ I CAN
Mit den Highlights geht's auch gleich weiter. "'Cuz I Can" ist der mit Abstand selbstbewussteste Track des Albums, der eher elektronisch gehalten wurde. Ein richtiger Ohrwurm, der meiner Meinung nach, hohes Singlepotential hat! ("I know I'm rare, you stop and stare. You think I care - I don't. [...] I could fit your whole house in my swimming pool.")
8. LEAVE ME ALONE (I'M LONELY)
Der poppigste Song des Albums, mit fröhlich-quietschiger Melodie, die alles etwas ironisch wirken lässt. Doch selbst hier verliert Text nicht wesentlich an Tiefe.
9. U + UR HAND
"It's pretty much about masturbation", erklärte P!nk bei den Dreharbeiten zum Video von "U + Ur Hand". Es war ja lange Zeit unklar, ob dieser schnelle rockige Track oder "Stupid Girls" die erste Single wird. Der Song wirkt für mich wie eine Mischung aus dem Besten von "'Cuz I Can" und "Leave Me Alone (I'm Lonely)", ist jedoch trotzdem ein sehr eigenständiger Song. ("Keep your drink, just gimme the money - it's just u + ur hand tonight.")
10. RUNAWAY
Nach den 3 schnellsten, ausgefallensten Tracks des Album wird das Tempo wieder eine Spur niedriger. "Runaway" ist ein mit Rockelementen ausgeschmückter Ohrwurm, mit leicht kindlich-pubertärem Text.
11. THE ONE THAT GOT AWAY
Wie in „Dear Mr. President" wird P!nk auch in „The One That Got Away" nur von Gitarren begleitet. Der ganze Song klingt nach einer gemütlichen Jam-Session in einem amerikanischen Countryclub.
12. I GOT MONEY NOW
Ein sehr ruhiger, relaxter Song, für den ich aber nicht immer in Stimmung bin. Dennoch ein schöner Track, der auf dem Album nicht fehlen sollte.
13. CONVERSATIONS WITH MY 13 YEAR OLD SELF
P!nk redet mit ihrem 13-jährigen ich, versucht dieses zu beruhigen und ihm einzureden, dass doch alles gut werden würde. Die Orchester-Begleitung macht die Ballade zu einem mitreißenden, kraft- und gefühlvollen Ende des Albums.
14. FINGERS (BONUS TRACK)
So ganz zu Ende ist das Album ja an dieser Stelle noch nicht. Zwei Songs sind noch übrig - dazu gehört eben auch „Fingers", der elektronischste P!nk-Song nach „Feel Good Time". „Fingers" macht gute Laune, bringt einen in Partystimmung und der Text ist auch recht „amüsant" („When it's late at night and you're fast asleep, I let my fingers do the walking. I press record, I become a fiend, and no one else is watching. I let my fingers do the walking.").
15. I HAVE SEEN THE RAIN (FT. JAMES T. MOORE)
Der wirklich letzte Song des Albums, ist nicht in der Tracklist auf dem Cover auffindbar. P!nk erklärt zu Beginn ca. 50 Sekunden lang, dass „I Have Seen The Rain" von ihrem Vater James T. Moore vor 40 Jahren im Vietnamkrieg geschrieben wurde. Seit ihrer Kindheit singt sie diesen Song zusammen mit ihm - und endlich haben sie ihn auch aufgenommen: P!nk, ihr Vater und eine Akustikgitarre. Sehr gefühlvoller, ruhiger, trauriger aber wunderschöner Song.
ZUR DVD:
Der Inhalt der DVD ist jetzt nicht gerade so umfangreich, aber dennoch recht unterhaltsam! Man kann sich einerseits alle Songs in Surround anhören, sowie zwischen ein paar Videos wählen. So befindet sich auf der DVD zum Beispiel das Making-of zum „Stupid Girls"-Video (ich glaube ca. 18 Minuten lang), das Video selbst, Outtakes vom Video, ein Interview zum gesamten Album, sowie ein Trailer zur „P!nk - Live in Europe"-DVD.
FAZIT:
Das Album hätte zwar ruhig rockiger werden können, doch trotzdem liegt das, was P!nk mit „I'm Not Dead" liefert weit über dem Durchschnitt der sonst derzeit aktuellen Popalben. Ihre Texte sind fantastisch ehrlich, die Songs haben eingängige Melodien und P!nk's kraftvoller Stimme kommt auch gut rüber. Schade ist nur, dass der UK-Bonus-Track „Centerfold" auf der deutschen CD fehlt, welcher ähnlich wie „Fingers" elektronischer ist und, da ich die UK-Version des Albums besitze, zu meinen Lieblingstracks des Albums zählt.
Ich kann „I'm Not Dead" wirklich nur wärmstens an alle Fans von P!nk und Pop, sowie auch an alle Pop-gelegentlich-gut-Finder empfehlen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Als Zombie kehrt sie zurück..., 14. April 2007
Ja, tot ist sie auf keinen Fall. Dafür klingt das Album zu lebendig. Über zwei Jahre hat es nun gedauert, bis der würdige Nachfolger von "Try this" produziert war und P!nk somit ihr Comeback einleiten konnte. Dies tat sie mit der ersten Single des Albums, "Stupid Girls". Die Meinungen über diesen Song konnten unterschiedlicher nicht sein, die einen sagten, es sei die beste Single von P!nk bisher gewesen, andere konnten nur den Kopf schütteln und betranken sich, bevor sie VIVA oder das Radio einschalteten. Was zu dem Zeitpunkt noch niemand wusste, war, dass das nur ein Lied von dem Album der Vielfältigkeit, "I'm not dead", war. Und Vielfältigkeit bekommt eine völlig neue Definition. Wer denkt, dass auf einer Bravo Hits mehr verschiedene Musikrichtungen vertreten sind, als auf irgendeinem Longplayer, kennt dieses Album nicht. Es ist für jeden etwas dabei. Und das ist gerade der einzige Kritikpunkt. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich P!nk ganz frech unterstellen, sie wolle mit ihrem Mainstreamalbum wirklich jeden Menschen auf dieser Welt nahezu dazu zwingen, zum nächsten Plattenladen zu rennen und sich ihr neuestes Werk zuzulegen. Aber das tue ich ganz einfach nicht, denn wenn man sich dieses Album dann wirklich gekauft hat und nicht nur den tollen Songs lauscht, die als Single ausgekoppelt wurden, merkt man doch, wie viel Herz und Liebe P!nk in dieses Album gesteckt hat. Sie ist einfach vielseitig und auch wirklich mit die einzige Künstlerin, der ich trotz der Vielseitigkeit und wenig Wagnis, was andere gerne Mainstream nennen, glaube. Und sie tut das schon die ganze Zeit, von dem im Jahre 2000 veröffentlichtem Album "Can't take me home", welches schon fast widerlich anstrengend und langweilig war, mal abgesehen. "Missundaztood" und "Try this" basierten auf P!nks Liebe zu verschiedenen Stilen. Und dafür respektiere ich sie. Zum neuesten Longplayer "I'm not dead" lässt sich so einiges sagen, doch ich nenne hier einmal die für mich wichtigsten Punkte, die die Menschen dazu bewegen sollen, sich dieses Album schnellst möglich zu kaufen, wenn er/sie es noch nicht getan hat. P!nk ist eine Vollblutmusikerin und schreibt ihre Songs mit einigen Unterstützungen, wie auch auf den Alben davor, selbst. Dazu angelt sie sich immer die cleversten Produzenten der Cleveren, in diesem Falle unter anderem die Produzentengötter Lukasz Gottwald und Max Martin. Ich erinnere an ihre grandiosen Werke "Since u been gone" von Kelly larkson und "4ever" von The Veronicas. Auch bei diesem Album haben sie für mich die beiden besten Lieder produziert. Zum ersten "Who knew". Der Song handelt von einer zerbrochenen Freundschaft. Besonders in diesem Lied beherrscht P!nk ihren Gefühlsausbruch am Ende des Songs am besten. Der zweite Song ist "U+Ur hand", der durch seinen wahren und witzigen Text überzeugt. Seit wann muss sich eine Frau wie eine Gummipuppe behandeln lassen? Zu den weiteren stärkeren Songs gehören "I'm not dead", der einfach so ungewöhnlich und eigen erscheint, "Long way to happy" und "Dear Mr. President". Zu dem letzteren Song wurde schon bei so vielen Rezensionen auf den Text eingegangen. Ich finde, dass der Titel für sich spricht und sage nur: Gut gemacht und gefühlvoller geht es nicht. Alle anderen Songs sind auch höchstes Niveau, ich wollte nur die besten hervorheben. Somit kann ich ein kurze Abschlussrede halten:
Kaufen, hören, weinen, lachen, lieben.
Highlights: "Who knew", "Long way to happy", "Stupid girls", "U+Ur hand", "Dear Mr. President", "I got money now", "I'm not dead" und "Cuz I can"
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