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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Musik klingt von der Waldichtung rüber, 26. März 2006
Blackmore's Night - The Village Lanterne 14 Songs/61 Min./2006 Ritchie Blackmore und seine Band mögen so manchem Hardrocker etwas sonderbar vorkommen. Mit Blackmore's Night zeigt Gitarrengott Ritchie aber, dass er noch immer unbestritten zu den außergewöhnlichsten Musikern der Gegenwart gehört. Insbesondere, wer seine heutige Band schon mal live erleben konnte ist in deren Bann gezogen. Im Gegensatz zu den vorherigen Alben zeigt Ritchie hier, dass er es halt doch nicht ganz verleugnen kann, eigentlich im Herzen noch immer ein Hardrocker zu sein. Denn es juckt und zippt ihn ständig in den Fingern. Im Gegensatz zu Deep Purple ist Blackmore aber in seiner Entwicklung nicht stehen geblieben, auch wenn diese zugegeben, etwas gar sonderbar verläuft. Aber das neue Album ist ohnehin das reifste Album seiner Band. Seine grosse Vorliebe zur Musik des Mittelalters, kann er hier, begleitet durch den elfenhaften Gesang seiner zauberhaften symphatischen Lebensgefährtin Candice Night, wieder voll in den Vordergrund stellen. Ritchie nennt das ganze „Renaissance Folk-Rock mit balladesken (spanisch-) britischen Einflüssen." Das neue Album lässt den Hörer bereits mit dem ersten Song "25 Years" in einen von Moos überwachsenen, unberührten Wald voller Klang eintauchen, dort, wo die Elfen fröhlich tanzen, Eichhörnchen ihre Nüsschen knappern und bärtige Waldmänner zufrieden ihrer strengen Arbeit nachgehen. (Häh?) Der darauffolgende Titelsong „Village Lantern" klingt zwar ziemlich nach dem Griechen Vangelis, jedoch besitzen dessen Songs nie eine so herzerwärmende Gitarre und eine so engelhafte Stimme. Dass auf dem neuen Album eine komplette Band am Werk ist, hört man prima bei „I Guess It Doesn't Matter Anymore". Später dann, bei ''Mond Tanz/Child In Time'' lässt Ritchie schliesslich einen der größten Deep Purple-Hits in neuem, gewöhnungsbedürftigem, aber überzeugenden Gewand auferstehen! Der wunderbare neu interpretierte Rainbow Klassiker „Street Of London", bildet ein weiterer Höhepunkt. Bei „Just Call My Name" und „Streets Of Dreams* lässt der Hexenmeister vollends seine Rockseele los; jeder treue Fan kriegt da feuchte Augen! Ich habe Ritchie live gesehen und weiss, wie Volksnah der Künstler, zumindest heutzutage, wirklich sein kann. Ritchie vermisst Deep Purple nicht, und ich, ehrlich gesagt, irgendwie auch nicht mehr!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wo Blackmore drauf steht ..., 6. Februar 2007
... ist auch Blackmore drin. Das galt bei Deep Purple und jetzt auch mit Blackmore's Night. Blackmore steht für Qualität. Und es ist wohl auch ein glücklicher Umstand, dass Ritchie und Candice sich getroffen haben, egal wer wen inspiriert hat, dieses Album ist wieder großes Kino.
Auf über 61 Minuten bekommen wir alles geboten, was man von einer Middel Age / Folk - Band erwarten darf: ins Ohr gehende Melodien, sorgsam instrumentiert, manchmal mit einem Hauch britischem Empire versehen, mal an Mike Oldfield erinnernd, mal rockiger, mal sanft verspielt ... ohne Tadel Candice's Gesangparts. Ritchie ist ein Könner, das beweisen seine Gitarrensoli eindrucksvoll.
Coverversionen sind besonders bei den "harten" Fans des Originals nicht beliebt. Ich bin da völlig schmerzfrei, habe im Gegenteil schon öfter die Coverversion als die bessere Variante empfunden.
"Auf Village Lanterne" fügen sie sich nahtlos ein, sind überzeugend umgesetzt. Besonders gefällt mir "Streets of London".
Insgesamt ein Album, dass durchweg überzeugt. Unbedingt empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Neuentdeckung, 12. März 2007
Ich kannte bis dato Ritchie Blackmore nur aus meiner jugendlicher Rockerzeit(über30 Jahre her).Was ist aus diesem Rocker geworden!Ein sanfter Folkmusiker mit Mittelaltertouch.Was ihm nicht zum Nachteil gereicht.Eine wunderschöne CD zum relaxen ist ihm gelungen.Und die Stimme der Sängerin ist echt der Hammer.Für mich ist das die Neuendeckung!Das macht Lust auf mehr!
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