Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tarantino meets Teletubbies, 20. Januar 2006
Von Ein Kunde
so ungefähr klingt diese CD, wobei die Betonung mehr auf Tarantino als auf den Teletubbies liegt. Wenn ich diese Musik höre, sehe ich vor meinem geistigen Auge rasante Verfolgungsfahrten und Dialoge von coolen Leuten mit Sonnenbrillen vor einer Meereskulisse, ohne dass ich allerdings ein Wort verstehe. Obwohl teils völlig verschiedene musikalische Einflüsse zusammenkommen, von Rock'n'Roll über Fernsehtitelmusik bis zum Big Beat á la Fatboy Slim, klingt alles wie aus einem Guss.
Wer diese CD gut findet, sollte sich übrigens auch unbedingt das vielleicht noch genialere Erstlingswerk von Clap Your Hands Say Yeah anhören!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Definitiv ein Meisterwerk, 24. September 2005
the go! team sind drei mädchen und jungen aus england, die eines enorm gut draufhaben: recycling. in diesem fall: melodien und rhythmen, die man den späten 80er-Fersehserien zuordnet. Vermengt und durchgemixt mit einem Songwriting und einer jugendlichen Energie, dass einem schwindlig wird. zwei schlagzeuge, impulsive gesänge, drängende fröhlichkeit und omnipräsente tanzwut zeichnen sie aus.toll an den meisten songs auch, ist die kunst des aufbaus, der dramaturgie, des sich-steigerns und augenzwinkernd-in-sich-zusammenbrechens. "pantehr dash" oder "everyone's a VIP to someone" als beispiel. unglaublichs chön auch die streicher die letzteres lied als albumauisklang butterweich über den schlagzeugorkan drüberlegt. dreckig klingt es allemal, und das ist vermutlich auch gut so. "junior kickstart" möchte ich vielleicht noch als herausragenden track erwähnen, da er meiner meinung nach am bösesten das potential und die energie diese albums einfängt. dreckig tropfende gitarre, ein kurzes nicken, und himmelhoch erhebende bläser und schlagzeuge, die die (meist instrumentalen) songs schlichtweg aus unserer galaxie rauskataplutieren. inkl. luftbetriebenen gitarren, logisch. fazit: eins der besten alben des jahres. endlich auch bei uns.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Go, team, go!, 18. Januar 2006
Cinematic Retro-Funk? Post-Surf Cheerleader-Pop? Es gehen einem nicht nur die Schubladen, sondern auch die Adjektive aus, wenn man versucht, die Musik von The Go! Team in Worte zu fassen: eklektisch, unkonventionell, respektlos, ... Ganz zu schweigen davon, was der Konsum dieses Albums anrichten kann. Man ertappt sich im Alltag beim Wiederholen so schöner Zeilen wie "We've been here to rock the mike before" oder "Revolution has come, time to pick up the gun".Aber The Go! Team versuchen nicht, uns mit unterschwelligen politischen Botschaften das Gehirn zu waschen. Nein, hier geht es einzig und allein um den Spaß an der Musik. Sieben multi-instrumental begabte Leute jammen in einem Keller-Studio, scheren sich einen Dreck um das, was die Industrie meint, verkaufen zu können, und pressen das Ganze. Als hätte Malcolm McLaren die Beach Boys produziert. (Im Video zu "Ladyflash" sieht man Ausschnitte aus einem Double Dutch-Contest, kann das nur Zufall sein?) Ein wunderbarer Tritt in den Hintern für den momentanen überernsten Indie-Hype. Wenn man den Mitschnitten auf der beigelegten Live-CD glauben darf, geht dieses Team auch live ziemlich durch die Decke - unbedingt im Auge behalten.
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