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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Name ist Programm, 10. März 2003
Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2003 und was dürfen wir erleben? Ressurection of Death Metal! Unsere neuen Superhelden von Bloodbath legen hier ein Todesbrett allererster Güte vor, ohne unnötigen Firlefanz, voll auf die Zwölf und daher einfach nur genial. Hier gibt es keine unnötigen furchteinflößenden Intros, Outros oder technisch verspielte Bridges. Hier wird geblutet bis der Todengräber kommt. Diese Allstar-Projekte haben ja immer ein bißchen den Geruch der Geldmacherei an sich haften, was man aber in Sachen Bloodbath getrost vergessen kann. Hier geht es den Herren Akerfeldt von Opeth, Renske (hier mal am Bass) und Nystrom von Katatonia sowie Swanö von Edge of Sanity (hier am Prügel) um das reine und unschuldige Fröhnen ihres Hobbys, dem reinen Death Metal. Der Titel Resurrection through CARNAGE ist hier auch durchaus wörtlich zu nehmen, lehnt sich der (Gitarren-) Sound doch unheimlich an die Schlächtergötter Carnage, bzw. Dismember an. Abgesehen von ein, zwei gelegentlichen melodischen Ausflügen in die Katatonischen Gefilde findet der Hörer vor allem sägende Riffs vor, die zwar musikalisch nicht viel Neues zu bieten haben, aber eben deswegen sofort in die Nackenmuskeln einziehen. Besonders angenehm fällt mir persönlich dabei auf, daß man - abgesehen vom Brachialopener "Ways to the Grave" - auf nervige Blastbeats verzichtet hat, um die böse Härte zu unterstreichen. Bloodbath haben das gar nicht nötig, geknüppelt wird auch so schon genug, so daß kein Auge mehr trocken bleibt. Schöne Beispiele findet man etwa bei "So You Die", "Death Delirium", "The Soulcollector" oder "Cry My Name". Weiterhin positiv gilt es zu vermerken, daß die Herren Bloodbath doch so gut wie keine Anleihen bei ihren Hauscombos gemacht haben und den Silbling daher ganz einzigartig und vor allem eigenständig erscheinen lassen. So krächzt Akerfeldt hier beispielsweise wesentlich mehr als auf jedem Opeth Release. Auch Nystrom zeigt bei Bloodbath nicht sein ganzes Repertoire, das stellt er ja schon auf jeder beliebigen Katatonia CD genügend unter Beweis. So bleibt als Fazit festzuhalten, daß die Band wirklich nichts hätte besser machen können (außer vielleicht eine etwas druckvollere, fettere Produktion der Gitarren). Ich kann nur hoffen, daß diese Scheibe nicht die einzige Veröffentlichung dieser Ausnahmemusiker bleibt. An alle Fans des guten alten Schwedentods vom Anfang der 90er Jahre bleibt daher nur die Aufforderung: wer dieses Teil nicht besitzt, war nie ein Death Metal Fan! Kaufen!
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