Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Album des Jahres, 17. Januar 2006
"Pocket revolution" ist für mich das Album des Jahres 2005, sogar noch vor "Mezmerize" von "System of a down". Warum? Ganz einfach: es ist perfekt. Zunächst hat mir an dem Album das gewisse Maß an Verrücktheit etwas gefehlt, durch die sich Deus-Alben wie "A bar under the sea" oder das Experimentalalbum "My sister = my clock" vornehmlich auszeichneten. Bei ersterem glich kein einziger Song dem anderen, ein wilder Haufen kreativer musikalischer Energie, das ist bei "Pocket revolution" nicht mehr so. Stilsicher treffen "Deus" jetzt einen Punkt, an dem sich die wilde Kreativität der Vorgänger zu einer klareren Linie bündelt - Rezensenten greifen zum Begriff des "reifen" Albums. Das trifft es aber nicht. Das klingt nicht abgestanden, das klingt unglaublich erfrischend. Das ist nicht mainstreemig langweilig, das ist kreativ innovativ. Ein perfektes Album vom ersten Ton an. Ein tolles Gespür für einen getragenen Stil, gepaart mit einer abwechslungsreichen Frische, damit ist "Deus" für mich einen weiten Schritt allen anderen voraus. Wen zunächst die etwas gediegenere Gestimmtheit des Albums stört, der darf sich nicht davon abhalten lassen, sich auf selbiges näher einzulassen. Wer das tut, der wird belohnt mit einem echten Knaller. "Pocket revolution" ist ohne jede Einschränkungen absolut jedem zu empfehlen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
im Westen nix Neues, 13. Oktober 2005
Wahrlich, das Rad erfinden dEUS mit diesem wer nicht neu, und dennoch trifft es der Titel ihrer letzten Best of-CD - "No more loud music". Stille kehrt ein, noch mehr als auf dem Vorgänger "Ideal Crash", balladeskes trifft melodiöses, und ab und zu kehren sie wieder, die lärmigen Ausbrüche. Und sowiso wurde es höchste Zeit, dass die Band wieder von sich hören lässt, denn das heißt, das sie wiedr auf Tour gehen, und eine der besten Livebands die ich kenne, sind sie sowiso.
Spezielle Tips kann ich nicht geben, das Album ist ausgezeichnet, und zwar homogen und ausfallsfrei, Anspielen sollte man vor allem den Eröffner - zugleich das längste Lied, das in seinen ganzen 7 Minuten kontinuierlich an Intensität gewinnt (sozusagen der dEUSsche 'Bolero...').
Wer dEUS wegen "Ideal Crash" mochte, wird begeistert sein, Puristen und ausschließliche Anhänger der "Worst Case"-Zeit womöglich weniger.
Wer dEUS jedoch noch nicht kennt, findet auf diesem Album teils eingängige Rock-Songs, teils dEUS-typische, vertrackt-verwinkelte Art-Rock Sachen, und in jedem Fall ein großartiges Album, das mit jedem Male anhören wächst. Sei ans Herz gelegt!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
pocket revolution, 19. November 2005
Von Ein Kunde
Da ich mit keiner Rezension so richtig zufrieden bin (und aus Vorfreude vor dem Konzert), muss ich selbst eine schreiben. Die CD ist durchgängig konstant schön anzuhören, wie immer bei deus recht verspielt, viele Rhythmuswechsel, mal schnell mal langsam bzw. laut- leise und klanglich perfekt und harmonisch bzw. gewollt disharmonisch abgemischt. Der Kritik an angeblichen Schwachstellen gerade bei den Tracks "What We Talk About" und dem absolut genialsten Song auf der CD - "Sun Ra" - kann ich mich nicht anschließen. Zur Stimme von Barman muss man nichts mehr sagen. Ich erwarte von einer Band eigentlich keine ständige Neuerfindung von Musik von Platte zu Platte. Für ein Comeback nach 6 Jahren darf man sich hier nicht über fehlende Innovationen beklagen. Lobend erwähnen sollte man neben Sun Ra (Wut, Power und Erholungsphasen, typische Stimmungswechsel, so muss deus sein), noch Bad Timing (düster, anfangs bedrohlich ruhig, nach und nach in krachigen disharmonischen Rock übergehend), What We Talk About (verspielt popig) und 7 days 7 weeks (konstant harmonisch, verträumt). Die Gitarren sind diesmal mehr im Vordergrund, verspielte Samples und Hintergrundgeräusche leiser abgemischt, Geigen sind mir nicht aufgefallen. Bislang gefiel mir "In a Bar, under the Sea" bezüglich Discographie am besten, große Qualitätsunterschiede zur "Ideal Crash" bzw. eben Pocket Revolution kann ich aber nicht erkennen. Man braucht sehr lange, um sich satt zu hören. Es muss nicht immer eine blutige Revolution sein, eine pocket revolution tut es auch.
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