Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht mehr so wie früher, 23. Juli 2007
Apocalyptica genießen bei mir einen Exotenbonus, denn wenn ich daran denke, dass sie diese Musik mit Celli spielen, dann läuft es mir eiskalt den Rücken herunter. Mit "Inquisition Symphony" und "Cult" haben sie zwei Alben geschaffen, die einfach einzigartig und genial sind. Doch dann kamen der Erfolg und das Schlagzeug. Hatte man auf den oben genannten Alben noch das Vergnügen ein Cello-Quartett in Reinform zu hören, bei denen weder irgendein Schlagzeug hämmert noch ein Gastsänger trällert (die "Cult"-Bonus-CD mal außen vor gelassen), so bekommt man hier gleich beides.
Ich finde das Album nicht schlecht, nur hat es nicht mehr viel von den Apocalyptica von früher übrig. Einige wird das freuen, mich aber nun mal nicht. Mich stört es einfach, wenn ein permanent hämmerndes Schlagzeug das zarte Spiel der Celli gnadenlos in den Hintergrund drängt. Das beginnt schon beim Opener "Life Burns!", bei dem Lauri Ylönen (The Rasmus) einen Gastauftritt als Sänger hat und bei dem die Cellisten stellenweise komplett Pause haben. Die eigentlich schöne Melodie geht in diesem Sumpf von Schlagzeug und Gesang gnadenlos unter. Auch "Quutamo" kommt mit einer sehr schönen Melodie daher, vor allem die 'Gesangslinie' (die z. B. von Marta Jandova in "Wie weit" gesungen wird) ist wunderschön. Die Drums knüppeln hier zwar nicht ganz so vordergründig, lassen es aber trotzdem kaum zu, dass man sich in die Melodie hinein hört. Bei der Ballade "Bittersweet" kommt wieder Gesang zum Einsatz: ein Duett von Lauri Ylönen und Ville Valo (HIM). Und auch hier versickert das traumhafte Cello-Spiel teilweise zwischen Gesang und Schlagzeug. Größtenteils gefällt mir das Stück sehr gut, auch wenn ich die Sängerwahl nicht unbedingt für die beste halte. Nach den aus Video und Single bekannten dreieinhalb Minuten folgt noch ein etwas härterer, gesangloser Ausgang, der ganz okay ist. "Misconstruction" ist ein schöner Song, bei dem das Schlagzeug nicht ganz so sehr zur Geltung kommt und auch nicht unbedingt unpassend ist. Von der Melodie her ist der Song sehr gefühlvoll. Auch beim rockigen "Fisheye" wirkt das Schlagzeug nicht wirklich deplaziert, ist allerdings etwas zu vordergründig. An der Arbeit der Celli gibt es nichts auszusetzen. "Farewell" ist eine wunderschöne Instrumental-Ballade, bei dem das Hauptaugenmerk glücklicherweise auf den Celli liegt und das Schlagzeug nur wenig zum Einsatz kommt. Noch schöner wäre es gewesen, wenn man ganz darauf verzichtet hätte. Der Song baut eine riesige Spannung auf und ist einfach traumhaft. "Fatal Error" ist etwas härter und dementsprechend wird wieder mehr getrommelt. Für "Betrayal/Forgiveness" konnte man Dave Lombardo mal wieder als Gastdrummer verpflichten, der hier in bester Thrash-Manie mit ordentlich Wumms und Double-Bass losknüppelt. Allerdings scheint man dabei vergessen zu haben, dass Apocalyptica keinen Thrash Metal spielen. Der Song klingt irgendwie eher wie ein Schlagzeug-Solo mit Cello-Begleitung. Aber nach diesem Drum-Shock bekommt man mit "Ruska" einen Cello-Song der aller ersten Güte vorgesetzt. Fast trommelfrei - ein fantastisches Stück.
Ich kann nichts anderes sagen, als dass mir das Album gut gefällt. Da ich ein Fan von Metal bin, kann ich aus Prinzip nichts gegen ein ordentliches Schlagzeugspiel haben und auf diesem Album ist es auch absolut nicht schlecht. Aber wenn ich an Apocalyptica denke, dann denke ich an Celli und wenn ich Apocalyptica höre, dann will ich Celli hören. Wenn ich bei diesem Album nur auf die Celli höre, dann fällt mir einfach auf, was die Finnen auch auf "Apocalyptica" wieder für geniale Musik geschaffen haben. Das Songwriting auf diesem Album ist nämlich einfach klasse und deshalb verstehe ich nicht, warum Apocalyptica ihre traumhaften Streichermelodien dermaßen von einem Schlagzeug übertönen lassen. Selbst die härteren Stücke wie "Fisheye", "Fatal Error" oder gar "Betrayal/Forgiveness" werden eigentlich erst durch die Drums wirklich hart. Abgesehen davon hätten sie sich auch bessere Gastsänger suchen können, Ville Valo und vor allem Lauri Ylönen überzeugen mich nur bedingt. "Life Burns!" würde z.B. mit Ville Laihialla (Sentenced) als Sänger mit Sicherheit viel kraftvoller wirken. Aber na ja, sei es wie es ist, das Album ist gelungen und den Kauf wert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einzigartig, 9. Mai 2007
Die wilden Cellisten aus Finnland verändern in ihrem neuen Album "Apocalyptica" zwar ein bisschen ihren Stil (wilder, manchmal mit Gesang, Schlagzeug), was aber meiner Meinung nach ein positive Entwicklung ist. Besonders der Einsatz des Schlagzeugs macht ihre Musik noch ungestümer, nur Streicher war manchmal ein wenig öde.
Ganz klar bisher das beste Album von Apocalyptica!!
Kaufen!!!
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15 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Genial!, 7. Februar 2006
Von Ein Kunde
Als ich das erste Mal von Apocalyptica erfahren habe, hatte ich so meine Vorurteile... Metal und Klassik?! Wie soll das gehen?? Dann hab ich mir dieses Album angehört und ich muss sagen, es geht wirklich! In "Apocalyptica" beweisen die Jungs, dass man auch mit Celli Metal spielen kann. Ich finds richtig geil. Eines meiner Lieblingslieder ist "bittersweet". Es ist sehr langsam und ich finde es erinnert ein bisschen an the Rasmus. Aber ich finds einfach nur genial. Ich kann die CD nur empfehlen. Für die, die Metal mögen und nichts gegen Streicher haben ist Apocalyptica garantiert den Kauf wert!
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