von Emilie Simon
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DVD ~ Emilie Simon
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DVD ~ Luc Jacquet
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von Emilie Simon
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von Alex Wurman
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Der Score zu diesem bildgewaltigen Tierfilm mit philosophischer Note, der binnen zwölf Monaten unter widrigsten Bedingungen in der Antarktis gedreht wurde und trotz tragikkomischer Momente als ein "mit religiösen Metaphern beladenes Passionsspiel" (Spiegel) daherkommt, stammt von Emilie Simon. Sie ist eine zierliche Französin, die sich als "Klangbildhauerin" versteht. Aufgrund ihres Äußeren und der lolitahaften Elfenstimme entspricht die Pianistin dem Klischeebild einer Pop-Nymphe. In Deutschland stellte die Künstlerin ihren französischen Elektropop 2004 im Vorprogramm der Tournee von Nelly Furtado (Hits: Powerless, Forca) live vor. Bevor Emilie Simon mit dem vorliegenden Soundtrack einem breiten Publikum bekannt wurde, hatte sie 2002 ein Album-Debüt ihres Namens aufgenommen, dessen TripHop sich an Portishead, Morcheeba und Goldfrapp zu orientieren versucht.
Die CD The Emperor's Journey, Simons erste mit ausschließlich in Englisch gesungenen Texten übrigens, enthält fünfzehn Lieder (inklusive zweier Bonustracks). Neun davon sind Instrumentals. Über seine Sound-Vorstellungen und die Zusammenarbeit mit der Komponistin verriet der Tierfilmer Luc Jacquet im Gespräch mit den Stuttgarter Nachrichten Folgendes: "Ich habe Emilie Simon im Vorfeld viele Geschichten über das Leben der Kaiserpinguine erzählt. Von ihr habe ich verlangt, dass sie es schaffen muss, Kälte auszudrücken sowie diese Weite der Landschaften und dieses Märchenhafte. All das habe ich auf musikalischer Ebene hören wollen". Wie die Vorgaben umgesetzt worden sind, dafür jedoch gibt es auch kritische Stimmen. "Eine Französin versucht sich an skandinavischen Stimmungsbildern", steht bei Die Presse zu lesen und im Herner Feuilleton werden die 44 Minuten 51 Sekunden des Silberlings zu dem fast eineinhalbstündigen Naturschauspiel der eisigen Art kurzerhand als "schwülstig" umschrieben. Letzteres ist sicherlich ein Fehlurteil, weil Simons Klang-Kosmos, in dem es blubbert, zischt, zirpt und rumpelt wie bei ihrem Landsmann, dem Elektronik-Pionier Jean Michael Jarre (Hit: Oxygène), für Schwülstigkeit viel zu schräg und unkonventionell tönt. Nicht umsonst hat die gelernte Toningenieurin schließlich auf ihrem Erstlingswerk sowohl Iggy Pops I Wanna Be Your Dog als auch Femme Fatale von Lou Reed gecovert! Thomas Hammerl
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