Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
46 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Leonardo DiCaprio ist Howard Hughes!, 29. August 2007
Wenn man den Namen Martin Scorsese hört, denkt man sofort
an Klassiker wie "Casino", "GoodFellas" oder Taxi Driver"
und damit unweigerlich an Robert de Niro.
Nun mit Aviator hat Scorsese einen Film geschaffen, der
Technisch und von der Ausstattung her (Die 30er und 40er
Jahre wurden gut getroffen) überzeugt.
Leonardo DiCaprio spielt aufopferungsvoll, aber man nimmt
ihm die Rolle nur teilweise ab, er wirkt immer noch zu
kindlich für solche anspruchsvollen Rollen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Geschichte mit 163 min,
(was für Scorsese-Werke ja üblich ist) diesmal einige Längen
aufweist.
Schade, damit ist "Aviator" nur gehobener Durchschnitt.
Bild und Ton sind sehr gut, auch die Bonusdisk ist zu empfehlen.
|
|
|
17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aviator- ein herausragender Film, 31. August 2006
Der Film "Aviator" von Martin Scorsese überzeugt in allen Bereichen.
Ausstattung und Performance vermitteln auf gelungene Art und Weise das Leben der 20er und 30er Jahre.
In "Aviator" wird das Leben des amerikanischen Fliegers, Filmproduzenten und Unternehmers Howard Robard Hughes (1905-1976) treffend dargestellt (auch wenn der Film weit vor Hughes' Tod endet).
Der Film beginnt mit einer Szene aus Hughes' Kindheit und führt den Zuschauer bereits an dessen Persönlichkeit heran. Weiter geht es mit Hughes' Leben als Erwachsener, in dem er berühmte Filme (a.v. "Hell's Angels") produziert, Testflüge durchführt und Unternehmen leitet (H. Aircraft Co., die heutige Trans World Airlines, damals die Transcontinental and Western Airlines (beides kurz: TWA)).
Regie-Ass Martin Scorsese verbindet in dem Film auf sehr überzeugende Weise das schillernde, "frauenreiche" (in Wirklichkeit waren es wesentlich mehr Affären, als im Film gezeigt) Leben Hughes' mit dessen Verfall der Psyche.
Besonders gelungen ist auch die Kürzung Hughes' Leben auf seine ruhmreichsten und glamourösen Jahre, in denen er nicht nur als Unternehmer, Filmproduzent und Regisseur aufgeht sondern auch zahlreiche Flugweltrekorde aufstellt.
Bis zum Ende hofft man als Zuschauer (-mir ging es jedenfalls so-), dass Hughes nicht als Witzfigur endet, die unter zahlreichen Psychosen leidet und schließlich allein damit untergeht...
Die Bilder sind herrlich, auch wenn bei den Flugszenen die Computeranimation sofort ins Auge sticht.
Die Performance der Schauspieler ist hervorragend. Besonders Leonardo DiCaprio überzeugt durchgehend als Howard Hughes. Für mich war dies klar seine beste Leistung und einen Oscar wert (leider nicht bekommen...). Auch Cate Blanchett, die für ihre Rolle als Katherine Hepburn einen Nebenrollen- Oscar bekommen hat, überzeugt den ganzen Film über und Alec Baldwin konnte als Juan Trippe beeindrucken.
Sir Ian Holm, Alan Alda & Co. runden mit einer soliden, sehr guten schauspielerischen Leistung den Film perfekt ab.
"Lange Rede- Kurzer Sinn":
Ausstattung, Maske, Kostüm, Geschichte & Drehbuch, Schauspielerische Leistung etc. machen den "Aviator" zu einem unvergesslichen Filmerlebniss- Anschauen! Äußerst empfehlenswert!
- 5 Sterne
|
|
|
36 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Meisterwerk?, 16. Oktober 2005
Dieser Film war ein echtes Lehrstück in Sachen 'What-You-See-Is-What-You Don't-Get'. All die vielversprechenden Ausschnitte die man schon Wochen vor dem Kinostart im Fernsehen häppchenweise gefüttert bekam liessen Hoffnung aufkommen auf einen opulent ausgestatteten Film über einen bedeutenden Mann. Das einzig positive was ich im Endeffekt über Aviator sagen kann, ist, dass er toll besetzt war (das gilt sogar für Di Caprio, mit dem ich sonst eigentlich wenig anfangen kann). Zu unzusammenhängend episodenhaft ist das Ganze, vieles Wichtige wurde nur kurz angerissen während anderes gar nicht erwähnt wurde. Einige von Hughes' Ticks wurden hinreichend gezeigt, wie z.B. sein Waschzwang, und das war okay denn seine Marotten waren ja ein wichtiger Teil von ihm. Aber hätte es nicht gereicht wenn jemand im passenden Moment erwähnt hätte er mache sich Sorgen darüber dass "Howard nicht schläft weil er seit Wochen nur noch den passenden Steuerknüppel für sein Flugzeug sucht"? Musste man sich das endlos lange mit ansehen? John Logan hat viele Gelegenheiten verpasst, sein Script zu straffen und die Geschichte in Fluss zu halten, stattdessen gibt es einige lange Hänger. Scheinbar fallen einige Regisseure zurück in die Stummfilmtage, wo auch viele dachten Überlänge sei automatisch gleichzusetzen mit einem monumentalen, bedeutenden Werk und mache somit aus jedem Film eine guten Film. Nun, so einen Automatismus gibt es nicht. Schade, Herr Scorcese. Ein Freund hat mir die DVD zum Geburtstag geschenkt weil ich - wie Howard Hughes - Flugzeuge liebe. Da steht sie nun. Tja...
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|