Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Ich liebe es" - auch noch nach 30 Tagen?, 2. September 2007
Ein körperlich gesunder Durchschnittsamerikaner unterzieht sich in "Super Size Me" einem ekelerregenden Selbstexperiment: Einen Monat lang will er sich ausschließlich von McDonald's-Fastfoodprodukten ernähren - und das morgens, mittags, abends.
Dass die Folgen für seine Gesundheit und sein Eheleben - infolge stark abnehmender sexueller Leistungsfähigkeit - derart gravierend sein würden, haben ihm sogar seine begleitenden Ärzte, die er eigens für dieses "Projekt" konsultiert hat, ebenso wie eine Ernährungsexpertin nicht voraussagen können.
Allein vom Zuschauen kann einem in diesem Film schon schlecht werden; eine der signifikantesten und zugleich widerlichsten Szenen des Films ist sicherlich diejenige, in der sich Protagonist Morgan Spurlock vor laufender Kamera nach dem "Genuss" eines Super Size-Menüs übergeben muss - und eine breiige, gelbe Masse Fastfood-Schleim auf dem Parkplatz eines McDonald's-Restaurants hinterlässt.
"Super Size Me" dokumentiert auf ebenso leichtfüßige wie erschreckende Weise die gedankenlose Fettsucht vieler Amerikaner, die sich täglich in schmuddelige Fastfood-Restaurants à la McDonald's, Burger King, Taco Bell und Co. schleppen, um sich und ihrem Organismus Unmengen gesundheitsschädigender Kalorien zuzuführen - und sich ob des "guten Geschmacks" der konsumierten Wabbel-Burger und Zucker-Shakes, allesamt "Wahrzeichen" westlichen Lebensstils, wieder richtig gut zu fühlen.
Zugegeben: Auch ich bin kein strikter Fastfood-Verweigerer; wenn man es einmal eilig hat, sind diese schnell zu verzehrenden Gerichte durchaus praktikabel.
Doch der Film nimmt ja eben nicht diese absoluten Gelegenheitsesser von Burgern & Co. unter die Lupe, sondern den "notorischen", permanenten Restaurantbesucher, der sich mehrmals wöchentlich - und vielfach auch mehrmals täglich - von Produkten dieser Kategorie ernährt; dass diese Entwicklung - hin zu einer durch eine gigantische, schonungslos expandierende Lebensmittelindustrie manipulierten Menschenmasse - mehr als nur besorgniserregend ist, erscheint angesichts der großen Anzahl stark übergewichtiger Amerikaner nachvollziehbar.
Interessant sind auch Einblicke in Schulen, in denen vollkommen überzuckerte, fettreiche Mono-Gerichte gereicht werden, die die Schüler schon von früh an zu einem falschen Ess- und Ernährungsverhalten verleiten. Insofern stellt der Film auch das Verhalten öffentlicher Institutionen (Schulen, Gefängnisse, Behörden) an den Pranger, die sich selbst wiederum in verhängnisvolle Abhängigkeiten begeben, wenn sie gesundheitlich bedenkliche Billigprodukte von Fastfood-Ketten einkaufen, die in der Bundeshauptstadt Washington - Sitz der Legislative, die den Fastfood-Kartellen per Gesetz einen Dämpfer verpassen könnte - von mächtigen Lobbyisten, die selbst Politiker unter Druck setzen können, protegiert werden.
Im Ganzen eine alarmierende Dokumentation, die trotz ihrer teilweise kritisierten "unwissenschaftlichen", humorvollen Art nachdenklich stimmt und die zunehmende Tendenz zu reinen Konsumwelten, die von scheinbar unangreifbaren Mega-Konzernen bestimmt werden, vor Augen führt - und gleichermaßen natürlich auch kritisiert. Ein klasse Film - absolut empfehlenswert!
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Auch die Ethik spielt eine Rolle..., 26. Juli 2006
Also, da schon viele vor mir gesagt haben , dass man sich den Film genau anschaeun sollte um dann auch zu merken, dass es nich allein um MCD und dessen Auswirkung geht, wiederhole ich dies nicht ausführlich, sondern schließe mich dem an.
Aber hat denn keiner die Extras genau angeschaut?
Denkt denn keiner darüber nach, was außer Fett und Zucker und Kalorien noch in zb so einem Burger vorhanden ist??
Ich fand es wahnsinnig erschreckend, abstoßend und ekelerregend, dass EIN Burger mittlerweile aus x-verschiedenden zerhackten Rinder besteht-im Gegensatz zu den Anfängen von FastFood, wo man noch sagen konnte, dass die Kühe von Nachbars Weide zu Burgern verarbeitet worden sind.
Fast Food ist Komerz und Massenproduktion und somit dürfen die "Materialien" nich viel kosten. D.h. Fleisch aus Massentierhaltung usw ( was das alles bedeutet müsste ja inzwischen jedem bekannt sein )
Pommes, die selbst nach vielen Wochen nicht schimmeln-das muss einem doch zu denken geben!
Es brauch auch keiner sagen "mein Gott, andere Wurst ist auch nicht viel besser" da ich mich weitesgehend ( vor allem jedoch bei Fleisch ) biologisch ernähre und somit dieses Argument nur fadenscheinig ist...
Ich finde es schlimm, dass sogar schon kleine Kinder Fast Food essen und denke, dass dieser Film ( hoffentlich ) auch anderen Menschen mal die Augen öffnet, was er damit nich nur sich sondern auch seiner Umwelt antut.
Der Fil hat daher von mir fünf Sterne verdient und ich finde ihn durchaus empfehlenswert, interessant und sehr kurzweilig. Und als billiger Abklatsch von Michael Moore sehe ich ihn erst recht nicht.
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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Should it be Super Size?, 13. Dezember 2004
Oh Yes!
Wussten Sie, das in nur noch einem Bundesstaat in den USA Sport ein Pflichtfach mit 45 Minuten in der Woche ist?!
Als ich über diesen Film las, wurde mir klar, warum McDonalds kurze Zeit zuvor seine achso gesunde Salatkampagne (ein McSalat hat mehr Kalorien als ein BigMac ;) ) gestartet hatte.
Morgan Spurlock, beobachtet von 2 Spezialisten und einem Allgemeinmediziner, unternimmt eine 30 tägige Fresstour durch die kurze Speisekarte von McDonalds.
Und was der Allgemeinmediziner dann während des Experiments schon nicht fassen kann, nimmt der Zuseher auch ernst auf: denn wer hätte gedacht, dass Morgans Leberwerte nach 20 Tagen McDonalds denen eines Alkoholikers gleichen ;) Dies ist vielleicht überspitzt, aber verdeutlicht das Prinzip das eigentlich allen bekannnt ist und sie trotzdem ungesund essen: Fettes und ungesundes Essen bringt einen um! Zumal in Amerika die Fettsucht, laut Film, dabei ist, Rauchen als häufigste vermeidbare Todesursache abzulösen!
Der Film zeigt dies alles erstaunlich gut gegliedert und geht dabei auch auf interessante andere Themen wie Schulernährung in den USA, die gesund fast unmöglich ist, ein ohne dabei den Humor zu verlieren.
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