Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Film Top, DVD Flop, 24. Februar 2007
Der Film an sich ist Klasse, aber dazu will ich hier nichts weiter sagen, denn die DVD an sich ist die reinste Zumutung.
"Österreichische Originalfassung mit deutschen Untertiteln" steht drauf, und ja, die Untertitel sind vorhanden, und zwar auch dann, wenn man sie nicht haben will. Sie sind nicht abschaltbar, sondern fester Bestandteil des Bildes.
Der Film selbst ist eigentlich im 16:9 Format, die DVD allerdings 4:3. Die schwarzen Ränder unten und oben sind ebenfalls, wie die Untertitel, ein fester Bestandteil des Bilds. Auf nem 4:3 Fernseher ist das egal, bei 16:9 Fernsehern/Monitore hat man so nicht nur schwarze Balken oben und unten, sondern auch links und rechts.
Wenn man nur auf den Fernseher sieht, könnte man meinen, man schaut gerade eine selbstaufgenommene VHS Kasette.
Kurz und Knapp: Finger weg! Lieber auf ne DVD warten, die den Namen DVD verdient.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
A bisserl Ding is des schon..., 20. Oktober 2006
... daß der gemeine Piefke bei dieser DVD mit einer ziemlich lieblosen, da gar nicht vorhandenen Ausstattung vorlieb nehmen muß. Lediglich der Film befindet sich auf der DVD, von Bonusmaterial keinerlei Spur, nichtmals ein Trailer ist vorhanden. Daher auch ein Stern Abzug.
Sicherlich sind die Untertitel für das hochdeutsch sprechende Publikum jenseits des Weißwurstäquators sinnvoll, daß man sie aber nicht ausblenden kann, ist schade und mitunter auch lästig. Da ich diesen Film vor dem Kauf auch einmal aus der Videothek ausgeliehen hatte, weiß ich, daß es von "Komm, süßer Tod" auch eine Version mit Bonusmaterial (Trailer, Interviews) und ausblendbaren Untertiteln gibt. Wer also mehr über den Film und seine Hintergründe wissen will, sollte sich diese (österreichische) Version zulegen.
"Komm, süßer Tod" ist trotz der lieblosen deutschen Veröffentlichung ein herrlich bösartiger Krimi, der den Ton der literarischen Vorlage von Wolf Haas perfekt trifft. Josef Hader, das filmische Alter Ego des literarischen Brenner, grantelt sich -ähnlich schludrig wie in der zweiten Haas-Verfilmung "Silentium!"- durch ein Komplott aus Mord, Raffgier und konkurrierenden Rettungsdiensten mit mehreren bewußt falsch gelegten Fährten in einem Wien fernab von k.u.k.-Mythos und Walzerseeligkeit. Simon Schwarz gibt den Berti so, als habe Haas diese Rolle -ebenso wie den Brenner für Hader- nur für ihn geschrieben. Die beiden Schauspieler harmonieren so wunderbar miteinander, daß es nur allzu verständlich ist, daß man den Berti auch in der "Silentium!"-Verfilmung eine wichtige Rolle reingeschrieben hat, obwohl er in dem Roman überhaupt nicht vorkommt.
Nina Prolls Angelika ist eine herrlich "schlamperte" Tussi ("Ziehen, Piefke, net blasn!") und entspricht somit der Romanvorlage. Einzig Barbara Rudnik ist zu sehr "Piefke", um eine überzeugende Darstellung einer Österreicherin darzustellen. Zwar ist die Rolle der Klara auch im Roman eher als eine Dame der besserverdienenden Gesellschaft angelegt, a bisserl mehr Schmäh hätte im Film aber nicht schaden können. So wirkt Rudniks Klara trotz einer der amüsantesten Liebesszenen, die ich in den letzten Jahren sehen durfte, doch eher kalt und ein wenig unnahbar.
"Komm, süßer Tod" ist ein Krimi, dessen Charme sich für Zuschauer des amerikanischen Mainstreamkinos vielleicht anfangs nicht ganz erschließen wird, wer jedoch neueres deutschsprachiges Kino kennt und zu schätzen weiß wie die Autorin dieser Zeilen wird sicherlich einige vergnügliche Minuten erleben und sich wundern, daß österreichisches Kino aus mehr als nur den Heimatschnulzen vom Wörthersee besteht.
Wer diesen Film dann gesehen hat und sich dann auch noch "Silentium!" zulegt, der sollte sich danach gleich durch das ganze Brenner-Universum lesen. Weil, ob Du's glaubst oder nicht, das hat seine ganz eigenen schrägen Verwicklungen, Mullbindenverband nichts dagegen...
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Film top, DVD nicht, 14. Juli 2006
Der Film ist top, keine Frage, da stimme ich mit den übrigen Rezensenten überein.
Die DVD ist gelinde gesagt eine Frechheit.
Die Untertitel, wenn man sie denn braucht, wären eine nette Sache, sind aber hier nicht anwählbar (keine Untetitel der DVD) sondern fester Bildbestandteil.
Das Bild ist rauschanfällig und erinnert mehr an schlechten Fernsehempfang.
Dass es dann keinerlei Extras gibt rundet die Sache perfekt ab.
Wer den Film mag, der hat wenig Auswahl, evtl noch österreichische Variante testen. Da gibts dann zumindest das Bild ohne Untertitel...
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