Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Carpenter meets King, 26. Juni 2007
Mit diesem Film hörte solangsam die gute Ära von regisseur John Carpenter auf.
1984 wagte er sich an einer Roman Vorlage von stephen King und zog nochmals alle Register seines Könnens.
Mit dem nötigen respekt verfilmte er eine beliebte Story des Horrorautors und machte "Christine" zum unsterblichen Klassiker des Genres.
Mit einem durchaus melnacholischen Anspruch erzählt Carpenter die Geschichte eines jungen Mannes der eine besonders innige Beziehung zu einem Oldtimer Auto pflegt welches im Laufe der zeit ein Eigenleben entwickelt! Das mag sich jetzt kitschig anhören aber Carpenter schafft diese Hürde mit Bravour und schuf mit diesem Film einer der besten Filme seiner Karierre und einer der besten Stephen King Verfilmungen!
Vor 2 Jahren erschien eine neue Special Edition des Filmes die mit gutem Bild und Ton aufwartet.Die Extras sind aber relativ unspektakulär,aber im Vergleich zur ersten Auflage befinden sich hier erstmalig überhaupt welche.
Film:*****
Bild:****
Ton:****
Extras:**
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16 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
kein Meilenstein, aber gute Unterhaltung, 28. November 2004
Seltsamerweise scheiden sich an "Christine" die Geister. Ich persönlich würde sagen, der Film ist weder ein Meisterwerk noch vollkommen misslungen, er ist irgendwo dazwischen. "Christine" ist stellenweise spannend und die Darsteller hervorragend, besonders Keith Gordons Verwandlung vom verklemmten Sündenbock zum eiskalten Besessenen geht wirklich unter die Haut. John Carpenters Soundtrack ist unaufdringlich und effektiv, die Spezialeffekte sind sogar für heutige Verhältnisse noch beeindruckend (das Auto, das sich selbst wieder zusammensetzt, ist der Höhepunkt des Films und weiß auch heute noch zu überzeugen).
Die Schwachstellen liegen in der Figurenzeichnung (Alexandra Paul ist als Love-Interest ein vollkommen uninteressanter Charakter) und im lahmen Finale, das völlig kalt lässt. Dazu ist "Christine" noch überraschend harmlos, was aber von Stephen King schon in der Romanvorlage so angelegt ist. Als Horror-Film versagt "Christine" letztlich, weil wir einfach zu keinem Zeitpunkt Angst um irgend jemanden haben müssen. Das Auto hat es ganz klar auf die "Bösen" des Films abgesehen, daher sind deren Verfolgungen und Tode auch nicht weiter aufregend oder beängstigend. Zudem verhalten sich die Opfer so idiotisch, dass man über ihre Beseitigung höchstens schmunzeln kann (einer von ihnen läuft auf offener Straße vor Christine davon, mitten auf der Fahrbahn, immer schön geradeaus).
Insofern sei "Christine" allen empfohlen, die sich spannend unterhalten wollen. Wenn man aber bedenkt, was Regisseur John Carpenter für schockierende Thriller-Meisterwerke geschaffen hat ("Halloween", "Das Ding"), fällt "Christine" äußerst schwach im Vergleich aus.
Die Special Edition des Films besticht vor allem durch den Regie-Kommentar, der von Carpenter (gemeinsam mit Keith Gordon) wie üblich sehr unterhaltsam und dennoch äußerst informativ bestritten wird. Dazu gibt es Deleted Scenes gleich Dutzendweise und eine fast einstündige Dokumentation, die in mehrere Abschnitte eingeteilt ist. Für Fans des Films ist diese DVD-Edition also unbedingt zu empfehlen.
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15 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super King Film!, 12. April 2005
Arnie Cunningham ist ein Verlierer wie er im Buche steht - er ist nicht sonderlich hübsch, schmächtig, stellt sich tollpatschig und trottelig an, an Mädchen kaum zu denken, eben der typische Prügelknabe. Eines Tages entdeckt er Christine...sie verdreht ihm den Kopf, er verbringt seine gesamte Zeit mit ihr, sie ist sein ein und alles...und - Christine ist ein Auto! Arnies bester Freund Dennis kann nicht verstehen, was Arnie an der „Schrottlaube" findet, genauso wenig wie Arnies Eltern und Arnies neue Freundin Leigh. Doch Arnie gibt Christine nicht auf, im Gegenteil! Seine Besessenheit wird immer schlimmer, bis zu dem Punkt, an dem Arnie sich vollkommen verändert. Er wird unverschämt, unfreundlich und sogar psychopathisch. Dennis muss feststellen, dass sein Freund ihm entgleitet, und nicht nur das - bald merken Dennis und Leigh, dass mit Christine etwas nicht stimmt. Und damit liegen die beiden auch richtig, denn dieses Auto hat ein Eigenleben, und beseitigt jeden, der „ihr" und Arnie in die Quere kommt...So oft, wie ich das Buch „Christine" schon gelesen habe, mindestens genauso oft habe ich auch schon den Film gesehen. Dabei kommt es weniger auf Effekte und Tricks an (immerhin hat der Film schon einige Jahre auf dem Buckel), sondern vielmehr auf die unheimliche Atmosphäre, die den Zuschauer jedes Mal packt, wenn Christine auf der Bildfläche erscheint. Okay, wenn ich Buch und Film vergleiche, muss ich sagen, dass mir das Buch noch um einiges besser gefallen hat, doch das heißt gewiss nicht, dass der Film schlecht wäre. Die Wandlung von dem schüchternen in den fiesen Arnie ist sehr glaubhaft gelungen, und allein das sorgt schon für eine ordentliche Gänsehaut. Und wenn dann auch noch das unheimliche Auto mit von der Partie ist, ist Gruseln vom Feinsten angesagt. Gna-den-los geht Christine auf ihre Opfer los, so dass man nach dem Film fast schon Angst hat, nachts allein auf die Straße zu gehen...und einem Film das gelingt, hat er seinen Zweck erfüllt würde ich meinen! Ob Nicht-King-Fans Gefallen an dem Film bzw. an der Geschichte finden werden, ist schwer zu sagen. Womöglich ist Christine für manche ein schwacher Film mit schlechten Effekten. Doch wer über den Tellerrand hinausschaut, der wird durchaus seinen Spaß (bzw. Horror) an dem Film haben! Und dann am besten auch gleich noch das Buch lesen, falls noch nicht geschehen, denn einige Szenen wurden im Film natürlich weggelassen! Auf jeden Fall ein guter (wenn nicht sogar der beste) Einstieg für King-Neulinge!
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