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No Cities Left
 
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No Cities Left

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Produktinformation

  • Audio CD (11. Oktober 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: V2 Records (Universal)
  • ASIN: B00061I0LY
  • Weitere Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 112.033 in Musik (Die Bestseller Musik)

 
1. We can have it
2. Who are you, defenders of the universe
3. Lost in the plot
4. The second part
5. Don't lose the faith
6. Expect the worse / 'Cos she's a tourist
7. Pinned together, falling apart
8. Never destroy us
9. Warm and sunny days
10. 22: the death of all the rumance
11. Postcart from purgatory
12. No cities left

Produktbeschreibungen

Kulturnews

The Dears kommen aus Montreal, und dass sie als Kanadier Untertanen der Queen sind, ist hörbar: Das Sextett orientiert sich am Britpop. Seine deutlich anklingenden Vorbilder aber bringt es mit brachialer Verve zur Strecke: Streicher, Chöre, Bläser legen sich in dichten Schichten übereinander und verleihen den Songs epische Wucht. Dass diese Musik nicht allzu pompös wird, dafür sorgen metallische Keyboards und Industrial-Klänge, die sich immer wieder zwischen die schönen Melodien schleichen und eine Atmosphäre der Bedrohung schaffen. Es ist eben eine düstere Landschaft, die Sänger Murray Lightburn klagend durchwandert. Das geht nicht ohne Pathos, klar - wie soll man sonst von der Liebe singen in dieser Welt? (arm)

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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wuchtige Pop-Symphonien in Moll - ein Highlight 2004, 6. November 2004
Von Ein Kunde
Das CD-Cover gibt schon erste Hinweise - düster-bedrohlich, monumental, die Dunkelheit von sparsamem Licht durchbrochen. So klingt auch die Musik von The Dears aus Montreal, so lesen sich die Texte ihres Sängers/Songwriters/Masterminds Murray Lightburn.

Mit "No Cities Left" gelingt es der kanadischen Band, wunderschöne Pop-Symphonien - überwiegend in Moll - mit wuchtigem Neo-Progressive-Rock zu verbinden. Ein 66-minütiger Trip durch 12 teils lange, aber nie langweilige Songgebilde. Ein Großwerk zwischen Radiohead, Coldplay, Pink Floyd und Massive Attack, mit einer Stimme, bei der einem sofort Morrissey und Damon Albarn von Blur in den Sinn kommen.

Die Erinnerung an Morrisseys Ex-Band The Smiths ist am stärksten bei "Don't lose the faith", einem Gitarrenpop-Kleinod mit gefährlicher Nähe zum Plagiat. Ansonsten machen The Dears aber eindeutig ihr ganz eigenes Ding - epische Songs mit langen, virtuosen Instrumentalpassagen, überraschenden Breaks und Noise-Attacken sowie einem Sänger mit Gänsehaut-Effekt.

Selbst vereinzelte Saxofon-Einlagen wirken in diesem Klangbild nie seifig oder kitschig. In "22: the death of all the romance" schafft es Lightburn gar zusammen mit Keyboarderin Natalia Yanchak, wie das 60's-Traumduo Nancy Sinatra & Lee Hazlewood zu klingen.

Eine beeindruckende Scheibe, die auch beim zehnten Mal noch Neues offenbart und Spannung garantiert. Besser kann "Wall of sound" nicht klingen. Den Dears gelingt damit ein Werk, das in vielen Bestenlisten für 2004 ganz weit vorn stehen wird.

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sensationell und unkonventionell..., 30. März 2005
Von Thomas Lepper "lepp1975" (Kasbach-Ohlenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Kanada rückt immer mehr ins Blickfeld der großen Independent-Pop-Bühne. Keine Band dürfte daran größeren Anteil haben, als The Dears. Ihr Erstling "No Cities Left" ist ein großartiges, vielschichtiges Album, dass zu einer fast 70-minütigen Reise durch die Musikgeschichte einlädt und dabei wahnsinnig fesselnd ist. Man bemerkt gleich, dass hier jenseits jeglicher kommerzieller Erwägungen (Welche Band produziert schon ein Album mit 66 Minuten Spielzeit?) große Kunst geschaffen wurde.
Die Lead-Stimme erinnert unweigerlich an Damon Albarn von Blur und überhaupt ist das Spätwerk der Briten (gelbes Album, Think Tank) eines der Steckenpferde von The Dears.
Dennoch sind sie stilistisch überhaupt nicht festegelegt, zwischen Indie-Pop, rockigen Ausbrüchen und Trip-Hop gibts es für die Band aus Montreal keine Grenzen.
Es ist kein optimitisches Album, im Gegenteil die Dears lieben Schwermut, Melancholie und Agression.
Selten hat ein Album mich mehr beeinduckt. Man muss sich Zeit nehmen und darauf einlassen, dann ist diese CD eine wahre Perle, die zurecht von der Kritik abgefeiert wurde.
Nicht verpassen. Neben der us-kritischen Single "Who are you, defenders of the Universe?", seien "Lost in the Plot" - und vor allem das großartige Duett "22: The Death of all Rumance" als Kostprobe empfohlen.
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