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Sommer 1999, Frankfurt an der Oder. In einer kleinen verwahrlosten Wohnung schreien zwei kleine Kinder, stundenlang. Tagelang. Dann ist es still. Die beiden Jungen sind qualvoll verdurstet - der eine hat in seinem Todeskampf sogar noch versucht, vom anderen "abzubeißen". Die Nachbarn? Haben weggeschaut, weggehört. Die Mutter? Die 23-jährige vierfache Mutter hat sich zwei Wochen lang mit ihrem neuen Freund in dessen Bleibe vergnügt. Die Kinder hat sie einfach zu Hause "vergessen".
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Dokumentarfilmerin Aelrun Goette ("Feldtagebuch - Allein unter Männern") beleuchtet in ihrer preisgekrönten Arbeit die Umstände, die zu der unfassbaren Tragödie führten. Schließlich ließ Daniela J. zwar ihre Kinder allein zurück, wo aber waren Großeltern, Nachbarn, Freunde und das Jugendamt? Entsetzt lauscht man den teilnahmslosen Kommentaren der Bewohner der Plattenbausiedlung, folgt gebannt den realistischen, nie sensationslüsternen Bildern. Eine erschütternde Milieustudie für Hartgesottene.