Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sympathische Familienzusammenführung mit Hindernissen..., 2. Januar 2005
April Burns ist Individualistin, lebt in New York, hat einen afroamerikanischen Freund und ist somit natürlich das schwarze Schaf ihrer konservativen, braven und biederen Provinzfamilie. Zu Thanksgiving startet sie aber einen Versöhnungsversuch und lädt ihre gesamte Familie inklusive Großmutter in ihre Wohnung ein. Im Grunde stünde dem "freudigen" Wiedersehen auch nichts entgegen, wenn da nicht der streikende Ofen, die neurotischen Nachbarn und Aprils biestige, verzweifelt-zerbrechliche Mutter wären...
"Pieces Of April" ist ein wunderbarer Independent-Film, der mit seinem satirischen, schwarzen Humor, der innovativ erzählten Geschichte und der großartigen Katie Holmes sofort einen Nerv beim Publikum trifft. Angelegt zwischen Satire und Familiendrama lernt man die skurrilsten Figuren kennen (zum Beispiel den von Sean Hayes brillant gespielten Wayne), erfährt nebenbei so einiges übers Truthahnzubereiten und warum es wichtig ist, sich gegenseitig zu helfen.
Patricia Clarkson erhielt für ihre Rolle der an Krebs leidenden Mutter zu Recht eine Golden-Globe- und Oscar-Nominierung. Eine gewisse Ironie ist natürlich auch, dass ihr Vorname ausgerechnet Joy (also "Freude") lautet, wo sie doch fast jegliche Freude am Leben verloren zu haben scheint.
Wer sich an einem erfrischenden Erzählstil erfreuen kann und kleine, episodenhafte Ausschnitte aus dem Leben von ganz "normalen" Menschen und ihren kleineren und größeren Problemen mag, zwischen denen immer mal wieder Lebensweisheiten und moralische Botschaften eingestreut sind, der wird an "Pieces Of April" sicher viel Spaß haben. Die Geschichte über die kleinen Freuden des Lebens, über Erinnerungen, Versöhnung, persönlichen Schmerz und die Liebe lebt vor allem von den wundervollen Darstellern Katie Holmes ("Dawson's Creek"), Patricia Clarkson ("Dem Himmel so fern") und Oliver Platt ("Simon Birch") und der wirklich einzigartigen Atmosphäre. Wenn der Abspann läuft und man der Musik lauscht, fühlt man sich auf eine besondere Weise berührt von dem eben Gesehenen und auf eine merkwürdige, aber sehr angenehme Art sogar irgendwie richtig wohl. Von solchen Tagen erlebt man mit April Burns auch gerne zwei oder drei...
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absolut sehenswert, 23. Februar 2006
Für mich eine Überraschung!!!! Ich kaufte den Film aufgrund der Besetzung und vor allem Katie Holmes. Ich war wirklich überrascht wie gut dieser Film gemacht ist. Die Geschichte über April, die das schwarze Schaaf der Famiele darstellt, die versucht ein Thanksgivingessen für die ganze Famiele auf die Beine zu stellen und dabei fast verzweifelt, überzeugt. Dieser Film zeigt Katie Holmes nun wirklich von einer anderen, aber sehr guten, Seite. Außerdem sticht Patricia Clarkson, die Aprils Mutter spielt heraus. Sie ist stark, sarkastisch, irgendwie verzweifelt und dann doch irgendwann eine Mutter. Die Schauspieler sind also allesamt gut und standen sichtbar hinter dieser Low-Buget-Produktion.Endlich mal kein Hollywood-Schnultz nach Schema F - sondern eine hinreißende Geschichte, aber doch, inclusive Happyend!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Familienzusammenkünfte ..., 21. November 2004
sind nicht jedermanns Sache. Besonders dann nicht, wenn die Familie zerstritten ist und jeder mehr oder weniger sein eigenes Ding macht. Wer kennt das nicht?Katie Holmes spielt April Burns, das schwarze Schaf der Familie. Sie lebt auf eigene Faust in einer runtergekommen Mietswohnung in New York. Besonders das Verhältnis zu ihrer Mutter, Joy Burns (gespielt von Patricia Clarkson), ist und war nie besonders gut. Da Joy an Brustkrebs leidet und nicht mehr lange zu leben hat, treibt ihr Mann sie dazu, April zu besuchen. Er erhofft sich eine Aussprache und Versöhnung der beiden. Und welchen besseren Anlass könnte es dazu geben als Thanksgiving? April willigt, motiviert von ihrem Freund Bobby, ein. Das Problem ist jedoch, dass sie noch nie gekocht hat und alles andere als die geborene Hausfrau ist. Als dann auch noch ihr Ofen kaputt geht, ist das Chaos perfekt. In verzweifelten Versuchen die Feier und ihr Essen noch irgendwie zu retten bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihre Nachbarn, mit denen sie noch nie ein Wort gesprochen hat, um Hilfe zu bitten. Während April um ihr Essen kämpft, macht sich der Rest der Familie auf zu ihrer Wohnung. Man erfährt viel über die Hintergründe und Geschichte der Familie, die - film untypisch - eigentlich ganz „normal" ist. Zwischen beißendem Sarkasmus der kranken Mutter, Neid und Missgunst der Geschwister und April's Gefühlen der Zurückgewiesenheit entwickelt sich beim Zuschauer ein sehr starkes Gefühl: das Gefühl der Vertrautheit. Die Werbezeile „She's the one in EVERY family" trifft vollends zu. Je weiter der Film fortschreitet umso mehr kann man sich mit April, ihrer Mutter und dem Rest der Familie identifizieren. „Pieces of April" ist ein kleines Meisterwerk. Der Film schafft es nahtlos von sarkastischen, witzigen und ironischen Begebenheiten zu nachdenklichen und tiefgründigen Momenten zu wechseln. Trotz all dieser Emotionen driftet „Pieces of April" nicht ins Kitschige oder Stereotypische ab - der Film ist ehrlich und sämtliche Charaktere wirken authentisch. Tolle Dialoge, großartige Schauspieler ... selten saß ich so gefesselt vor dem Fernseher.
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