Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Musical-Klassiker in Top-Umsetzung!, 20. Juni 2004
Ein Klassiker, den zu rezensieren es eigentlich nicht mehr bedarf: Die, von Drehbuchautor Ernest Lehman ("Der unsichtbare Dritte", "Sound of Music"), adaptierte Fassung von Shakepeare's "Romeo und Julia" ist die wahrscheinlich brillianteste Transformation eines Musicals auf die große Kinoleinwand, war mit über 75 Mio$ Box-office einer der profitabelsten Filme seiner Zeit und galt auch als einer der Referenz-Filme des legendären MGM-Studios: Da wäre die in New York City angesiedelte Story um die beiden rivalisierenden Straßengangs zum einen, die Jets und die Sharks, die Liebe zwischen Tony und (dem bekannten Song Namengebenden) Maria zum anderen, die von Leonard Bernstein komponierte Musik zum dritten. Ein Rausch der Farben, ein Sog der Musik, der in 9 Kategorien auch verdientermaßen mit dem Oscar prämiert wurde. Unvergeßliche Melodien, eingängige Songs: Kein anderes Musical erreichte in der Bühnenversion eine derart große Popularität. An die Verfilmung wurde mit Sorgfalt herangegangen, vorallem sollte die Energie und Dynamik spürbar werden, das Millieu, die Show. Authentizität und visuelles Konzept waren somit überhaupt ein Anliegen der Produzenten von "West Side Story": Da Regiesseur Robert Wise ("Bis das Blut gefriert", "Der Tag an dem die Erde stillstand") sich entschloß, neben einigen im Studio entstandenen Szenen, an Originalschauplätzen (u.a. West 61st Street) zu drehen, heuerte er kurzerhand 'echte' New Yorker Gangmitglieder als Securities an. Bemerkenswert auch die Kameraarbeit, deren Konzept es war, Einstellungen wie Bilder moderner amerikanischer Künstler, wie Ben Shahn oder Robert Vickery erscheinen zu lassen.Im Gegensatz zum (noch erhältlichen) ersten Release, welches lediglich eine 35mm-Kopie des Films nutzte, wurde für diese Neuauflage das völlig restaurierte 70mm Original von "West Side Story" genutzt, woraus sich auch das korrekte Seitenverhältnis von 1:2,20 erklärt. Der Neuauflage liegt auch eine Bonus-DVD bei, für die MGM exklusives Material zusammengestellt hat: Ein einstündiges, retrospektives "Making of..." mit Darstellern, Regiesseur und Produzent erinnert an die glamouröse Hollywood-Produktion aus dem Jahre 1961, vier kurze Features von damals beschäftigen sich u.a. mit Musik, Ausstattung und Kamaraarbeit, beim Film selbst kann ein optionaler Audiokommentar angewählt werden - sehr spannend! Höhepunkt dieser limitierten Auflage ist aber das 'Fanbook', ein edel aufgemachtes Büchlein mit Zeitungsausschnitten, Produktionsnotizen sowie dem kompletten Drehbuch. Kurz gesagt, eine der besten und aufwendigsten DVD-Veröffentlichungen im deutschsprachigen Raum überhaupt. Zugreifen, kaufen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schön und doch traurig ! ! !, 16. Oktober 2003
Auf den Straßen Americas herrscht Krieg zwischen zwei Banden,den Sharks und den Jets. Tony ein Americaner, der die Jets anführt verliebt sich in die Puertoricanerin Maria.Sie ist die Schwester von Bernardo, der der Anführer der Sharks ist. Bei einem Kampf wird Bernardo versehentlich getötet,worauf seine Freundin Anita Rache schwört und Tony anlügt, Maria sei von Chino ihrem Verlobten getötet wurden.Tony ist verzweifelt und rennt durch die Straßen um sich ebebnfalls von Chino erschießen zu lassen. Als er Maria erblickt, ist es zu spät, denn auch Chino hat ihn gefunden. Er stirbt in den armen seiner Liebsten...Die Rollen sind super besetzt und Klasse gespielt.Man kann sich super in die einzelnen Rollen versetzen und mitfiebern. Dieses Musical ist ein Beispiel für die Brutalität von Gangs auf den Straßen.Doch anstatt Waffen einzusetzen, wird hier mit Tanz und Gesang gekämpft.
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27 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Romeo & Julia in der Bronx, 29. Oktober 2003
Das Musical "West Side Story" von Leonard Bernstein / Stephen Sondheim ist in der Verfilmung von 1961 eines der erfolgreichsten Hollywood-Musicals aller Zeiten und wurde verdient mit 10 Oscars für den besten Film, beste weibliche und männliche Nebenrolle, beste Regie, beste Kameraführung, beste Ausstattung, bester Ton, beste Musik, bester Schnitt und beste Kostüme ausgezeichnet.Die tragische Romeo und Julia Geschichte wurde von Robbins und Bernstein modernisiert und sollte zunächst als East Side Story von der tragischen Liebe eines katholischen Jungen zu einem jüdischen Mädchen handeln. Aber 6 Jahre später wurde diese Idee zugunsten der aufkeimenden Ausländerproblematik in Manhatten verworfen: es entstand die West Side Story mit dem Amerikaner Tony, der die Staßengang "Jets" anführt und sich Hals über Kopf in die Puertorikanerin Maria verliebt, deren Bruder und Anführer der "Sharks" Bernardo unfreiwillig bei einem Kampf tötet und von dessen Freundin Anita aus Rache belogen wird, Maria wäre von ihrem Verlobten Chino umgebracht worden als er von der Liebe der beiden erfuhr. Unglücklich rennt Tony durch die Strassen, um sich ebenfalls von Chino erschießen zu lassen. Aber als er Maria erblickt, hat auch Chino ihn gefunden und Tony stirbt in den Armen seiner Geliebten... Obwohl der Stoff seit seiner Broadway-Premiere 1957 bereits über 40 Jahre alt ist, ist das Thema aktueller denn je. Der Film fängt die Emotionen der Liebe zweier ungleicher Menschen, die durch Intoleranz und Gewalt ihrer Mitmenschen überschattet wird, in perfekten und starken Bildern, die zuweilen auch etwas kitschig wirken, ein, die in der DVD-Fassung farbenfroh in der Restauration des Original-Filmmaterials erstrahlen. Besser als in jeder Theateraufführung, die ich bisher gesehen habe, kann man die "Jets" in ihren erd- oder pastellfarbenen Kostümen immer von den kräftigen rot bis violett Tönen der "Sharks" unterscheiden, was besonders in den grandios choreographierten Tanzsequenzen - den besten der Filmgeschichte - hilfreich ist.. Natalie Wood überzeugt in der Rolle der Maria, auch wenn ihre Gesangsstimme von Marni Nixon, die schon für Audrey Hepburn in "My Fair Lady" sang, nachsynchronisiert wurde. Der Ton wurde kraftvoll in Dolby Digital 5.1 abgemischt - ein Leckerbissen ist u.a. der Song "Maria", bei dem der Name abwechselnd aus verschiedenen Lautsprechern ertönt. Wie groß der Unterschied der anamorphen Bild- und digitalen Tonqualität zum Original aus 1961 ist, zeigt der unbearbeitete US-Trailer! Gespannt sein darf man auf das umfangreiche Bonus-Material dieser SPECIAL-EDITION, die den Filmgenuß sicher weiter veredeln wird! Fazit: Ein grandioser Klassiker in guter digitaler Aufbereitung, der in keiner ernstzunehmenden Sammlung fehlen darf.
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