Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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143 von 146 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine Kollektion, die keine Wünsche offen lässt, 26. Oktober 2002
„The Essential" ist eine von Leonard Cohen selbst ausgewählte Sammlung von Liedern, die er in den letzten 35 Jahren veröffentlicht hat. Über 2 1/2 Stunden Musik ist auf den zwei CDs enthalten und es ist ein Meisterwerk. Auf allen Liedern zeigt sich, dass Cohen Literatur und Musik vereinen kann, wie es sonst kaum jemandem gelingt. Seine Texte sind unvergleichlich, er ist wohl tatsächlich der einzige erfolgreiche und anerkannte Schriftsteller und Musiker zugleich. Angefangen hat es Anfang der 60er Jahre mit der Schriftstellerei, mit Novellen wie The Favorite Game und Gedichtbänden wie Flowers For Hitler und Parasites of Heaven. 1967 dann der musikalische Erfolg, als die CD „Songs of Leonard Cohen" auf den Markt kam. Lieder wie Suzanne, So long Marianne oder Sisters of Mercy wurden zu Welterfolgen. Mittlerweile ist der Kanadier Leonard Cohen 68 Jahre alt und „The Essential" zeigt, dass er sich zwar in den letzten 35 Jahren immer wieder Zeit gelassen hat, neue Alben zu veröffentlichen, doch wenn Cohen-Alben auf den Markt kamen, waren sie immer fesselnd. Cohen hat sich dabei weniger mit der Musik als vielmehr mit seinen Texten immer wieder an die aktuelle Zeit angepasst und sich mit der Aktualität befasst. Seine eher eintönige, melancholische Stimme kommt aber gerade durch die eher ruhige poetische Musik am besten zur Geltung und diesem Stil ist Cohen bis heute treu geblieben. Alle großen Erfolge sind auf der CD enthalten, dabei auch 4 Songs (In My Secret Live, Alexandra Leaving, A Thousand Kisses Deep und Love Itself) von seiner genialen letzt jährigen CD „Ten New Songs". Diese hatte Cohen nach mehrjährigem Aufenthalt in einem Zen-Kloster ein eindrucksvolles Comeback geliefert. Für alle diejenigen, die bereits die „Best Of" und „More Best Of" CD von Cohen haben, sei gesagt, dass es 4 Songs dieser CDs nicht auf „The Essential" gibt (Lady Midnight, Last Year's Man, Never Any Good, The Great Event), dafür aber 10 Songs enthalten sind, die auf den "alten" Best Of-Alben nicht drauf sind. (Sie sind zum Großteil einfach aktueller). Insgesamt 12 Tribute-Alben wurden Leonard Cohen weltweit gewidmet, bekannte Künstler wie Jennifer Warnes, Joe Cocker, Don Henley, Joan Baez, Bono, Elton John, Herman Van Veen, Nick Cave etc. haben seine Songs gecovert. Diese Coverversionen waren vielleicht besser für den kommerziellen Markt geeignet, doch „The Essential" zeigt dennoch eindrucksvoll, das Original ist das beste! Bis heute gibt es keinen vergleichbaren Künstler! (Am ehesten kommt ihm wohl tatsächlich Nick Cave nahe.) Für mich kann es nur 5 Sterne geben, für eine Kollektion, die umfassend ist, die letzt jährigen tollen Lieder einschließt und hoffen lässt, dass Leonard Cohen uns mit seinen Texten und seiner Musik noch lange erhalten bleibt.
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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Cohen und ich..., 15. Februar 2007
Eine Idee, die Schule machen sollte: Ein Musiker "darf" selber sein eigenes Best-of zusammenstellen... Jedenfalls, im Fall von Leonard Cohen war das eine hervorragende Idee: Der Mann ist seit 1968 im Geschäft und schafft es, mit einem Musikstil, der nie so richtig im Trend lag, dennoch über 30 Jahre lang berühmte Alben aufzunehmen. Auch wenn einige davon bei der Kritik umstritten sind -- ein Flop war nie dabei.
Meist wird der Songwriter Leonard Cohen unter "Folk" eingeordnet, aber irgendwie war Cohen schon immer anders. Warum er so erfolgreich ist -- müßig zu spekulieren. Vielleicht liegt's an den Texten (Nach wie vor nimmt Cohen nur selten Songs aus fremder Feder in sein Repertoire auf; "The Partisan" gehört zu den wenigen Ausnahmen), von denen viele auch ohne Musik bestehen könnten als eigenwillige Gedichte, die zwischen bitterböser Zeitkritik und zeitlosen poetischen Bildern oszillieren. Vielleicht liegt's an dieser Mischung aus Melancholie und Aggressivität -- von seinem Album "Songs of Love and Hate" hieß es z.B., es sollten am besten doch gleich die Rasierklingen mitgeliefert werden... Vielleicht liegt's an seinem unfehlbaren Instinkt dafür, wie eine gute Melodie gebaut sein muss: Einfach, klar strukturiert, aber niemals banal. Sicher liegt's auch an Cohens Stimme -- Cohen ist nicht gerade das, was man einen "brillanten Bass" (oder Bariton; je nachdem) nennen kann, aber wie er seine rauhe und zugleich sanfte Stimme einsetzt, verleiht seinen Songs ihre intensive Wirkung. Dass nahezu jeder Popmusiker, der was auf sich hielt, irgendwann (mindestens) einen Song von Cohen gecovert hat, beweist einerseits die Klasse dieser Songs und ändert gleichzeitig trotz noch so brillanter Cover-Versionen nichts daran: Nobody sings Cohen like Cohen...
"The Essential Leonard Cohen" versammelt auf 2 CDs Cohens 32 Lieblingssongs in chronologischer Reihenfolge; von "Suzanne", "The Stranger Song" und "Sisters of Mercy" (1968) bis "Love Itself" (2004). Jedes Studio-Album von "Songs of Leonard Cohen" bis "Dear Heather" ist mit mindestens einem Songs vertreten (wenn ich das richtig sehe), und doch erkennt man schnell, was Cohens eigene Favoriten sind: Neben den ersten Alben bis ca. 1974 sind vor allem zwei seiner vier letzten Studio-Alben (Im Your Man, The Future) bemerkenswert gut vertreten. Ich stelle fest: Cohen und ich haben sehr ähnliche Vorlieben, was des Meisters Musik angeht...
"The Essential Leonard Cohen" ist das etwas andere "Greatest Hits"-Album; eine liebevoll zusammengestellte Doppel-CD, will mir scheinen, die einen guten Überblick über Cohens Werdegang mit einer repräsentativen Zusammenstellung seiner größten Erfolge verbindet; kaum ein wichtiger Song fehlt hier (Vermisst habe ich nur "Lady Midnight", "Winter Lady" und "Last Year's Man" -- eine bemerkenswert kleine Ausbeute bei einem "Greatest Hits").
Das (fast) ideale Album für Cohen-Fans und solche, die es werden sollen!
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unbedingt, 28. Oktober 2003
Eine tolle Zusammenstellung eines Künstlers die einfach unter die Haut gehen muß. Diese enorm tiefe und ausdrucksstarke Stimme, die häufig immer wieder dezent unterlegt wird mit Frauenstimmen (Jennifer Warnes), was wunderbar harmoniert. 31 Songs, einer schöner als der andere. Mein Hit " If it be your will " Auch klangtechnisch eine hervorragende Doppel CD, nur die ganz alten Aufnahmen vor 1970 fallen etwas ab.
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