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Uprising - Der Aufstand - Mini TV-Serie
 
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Uprising - Der Aufstand - Mini TV-Serie

DVD ~ LeeLee Sobieski
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: LeeLee Sobieski, Hank Azaria, David Schwimmer
  • Regisseur(e): Jon Avnet
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Hebräisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch, Französisch, Italienisch, Kroatisch, Isländisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 10. Oktober 2002
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 153 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006JL5V
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 38.435 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Video Jakob Kurzinhalt

Helden ihrer Zeit - und für alle Zeiten. Die bewegende Geschichte des Widerstands im Warschauer Ghetto. Nazi-Truppen dringen ins Warschauer Ghetto ein und setzen fort, was ihnen zur Routine geworden ist: Sie treiben Juden zusammen, um sie ins Todeslager Treblinka zu deportieren. Doch diesmal läuft es nicht wie geplant: Bewaffnete Männer und Frauen der jüdischen Kampforganisation mischen sich unter die Transportkolonne. Auf ein Zeichen eröffnen sie todesmutig das Feuer auf ihre Unterdrücker - ein Fanal für die Freiheit. "Uprising - Der Aufstand" erzählt eine außergewöhnliche Begebenheit - die aufrüttelnde Chronik der Ereignisse, die während des Zweiten Weltkrieges zur größten bewaffneten Widerstandsaktion gegenüber Nazi-Terror eskalierten. Jon Avnet inszenierte einen temporeichen Film mit John Voight, Donald Sutherland, David Schwimmer und anderen bekannten Topstars hochkarätig besetzt. In einer Welt am Abgrund in einer grausigen Epoche wagten ganz normale Menschen das schier Unmögliche: Sie boten der Macht des Bösen die Stirn. Ihr Vermächtnis ist eine Geschichte, die alle nachfolgenden Generationen inspiriert hat.


Produktbeschreibungen

Warner Home Uprising - Der Aufstand, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 10.10.02

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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein TV-Dokufilm zum Warschuer Getto-Aufstand Frühjahr 1943, 15. Juni 2003
Der Aufstand - Dieser US-Film ist ein Mahnmal gegen den Holocaust und ein Ehrenmal für die Widerstandskämpfer im Warschauer Ghetto 1943. Der Titel des Films ist nicht zu verwechseln mit dem Warschauer Aufstand der polnischen Heimatarmee 1944 oder mit dem Aufstand in der DDR 1953.

Vorweg: Aus deutscher Sicht ist es immer eine schwere Bürde Kritik und Meinungen zu einem Film der bitteren deutschen Vergangenheit zu äußern. Im Ausland speziell in den USA ist die Sichtweise mancher „deutscher" Gedanken nicht nachzuvollziehen und nicht zuletzt auch zu verstehen. Ungewollte und böswillige Assoziationen und Vorurteile in der Meinung bestehen zumeist auch heute noch, einschließlich der modernen Medienwelt. Nicht zuletzt äußerten radikale Juden die Haltung der Deutschen im Irak-Krieg als Helfer für Saddam, zumal deutsche Firmen doch gut an dem Diktator verdienten, etc.

Für den Aufwand und das Budget für diese amerikanische TV-Dokumentation ist der Zuschauer sicherlich überrascht auch wenn der Hintergrund der Szene manchmal sehr plastisch wirkt und die Brenneffekte zwischen Explosionskraft und leichte Lagerfeuern am Boden schwenken. Die mir bis dato eher unbekannten Darsteller (Ausnahme Sutherland) machten ihre Arbeit doch sehr gut auch wenn einige Einstellungen an die Dialog-Beziehungen der Brüder im Film Pearl Harbor erinnert. Die Bilder der Verwüstungen am Ende des Films sehen wie nach einem Atomschlag aus in dem die Darsteller umher irren. Mich stören die englischsprachigen Texteinblendungen zu Orten und Ereignissen im Film, die sich nicht abstellen lassen. Auch der Einmarsch der deutschen Soldaten vor dem ersten Angriff der Widerstandsgruppe untermalt mit dem Lied: "wenn die Heide blüht ... Erika" in einer Art Endlosschleife wurde offenbar gewählt, da dieses NS-Liedgut noch heute bei älteren Briten und Amerikaner bekannt ist. Auch die Leistungen der Widerstandsarmee wird manchmal so dargestellt als handelte es sich um den Vietcong in Warschau. Ein Monat dauerte der Aufstand, der im Film bzw. in der beigefügten Dokumentation länger andauerte als die Gegner der deutschen Armee im Zweiten Weltkrieg allen voran die polnische Armee, aber auch die französische Armee je zu leisten vermochten. Vergessen wird hier offenbar die Leistungen der polnischen Heimatarmee nicht nur an der Heimatfront, sondern auch der Polen an allen Fronten. Auch der französische Widerstand wird in der Dokumentation zum Film weggelassen, weil die französische Armee besiegt wurde. Solche Vergleiche sind nicht sinnvoll. Auch einige Zeitzeugen sahen die Polen als antisemitisch, die, die Juden nicht unterstützen wollten und selbst die Geste des früheren deutschen Bundeskanzlers Willy Brandt vor dem Mahnmal in Warschau wird als beiläufig gesehen, den die Deutschen mehr Beachtung schenkten als de Juden, so zumindestens der Tenor der beiden Dokumentationen zur DVD-Ausgabe des Films.

Kurze Info zur Geschichte:
Der Warschauer Getto-Austand im jüdischen Wohnbezirk der polnischen Hauptstadt begann ab 19. April 1943, nachdem bereits über 300.000 Juden aus Warschau in die Vernichtungslager deportiert worden waren. Die SS beschloß im Frühjahr 1943 dann die endgültige Räumung des Gettos und löste damit den Aufstand aus, an dem sich allerdings nur ein Teil der 75.000 im Getto verbliebenen Juden beteiligte. Die SS-Einheiten unter Brigadeführer Jürgen Stroop (die ostwestfälische Stadt Detmold, wird ebenfalls im Film erwähnt, weil Stroop dort 1895 geboren wurde). Stroop war SS-Gruppenführer und wurde nach 1939 vor allem zur „Bandenbekämpfung" eingesetzt und erhielt am 19. April 1943 den Aufstand niederzuschlagen. Am 23. April ordnete Stroop an, die Häuser in Brand zu setzen. Viele Bewohner, die den Flammenmeer entkamen, leisteten aus Kellern und Abwasserkanälen weiter Widerstand und konnten nur durch Flutung und Sprengung niedergekämpft werden (wird im Film gezeigt). Bis zum 16. Mai 1943 vernichte Stroop „planmäßig" den jüdischen Wohnbezirk in dem die letzten 56.000 Juden in Gefangenschaft gerieten. Die anderen Ghetto-Bewohner kamen um, 7.000 wurden nach der Kapitulation erschossen. 21.000 kamen in die Vernichtungslager, ein Rest in Arbeitslager eingewiesen. Die Deutschen hatten offiziell 16 Tote und 90 Verwundete. Stroop wurde ab Mitte Mai 1943 als Höherer SS- und Polizeiführer befördert und nach Griechenland versetzt. Am 21. März 1947 verurteilte ein US-Militärgericht Stroop zum Tode, ließ ihn dann aber an das kommunistisch gewordene Polen ausliefern, wo Stropp am 6. März 1952 hingerichtet wurde.

Abschließend ist dieser Film eine Bereicherung und ein Gedenken an die Opfer. Allerdings hätte ich mir die Umsetzung doch ein klein wenige besser gewünscht. Machen sie sich ihr eigenes Urteil.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen aus unterdrückung erwächst wiederstand., 28. Oktober 2007
Von Frank Linden (troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)    (REAL NAME)   
uprising ist ein genialer film.
er zeigt die grauen der nazi herschaft in polen, und die unterdrückung der juden im warschauer ghetto, auf sehr eindringliche art und weise.
von der ersten bis zur letzten minute brilliert der film mit realismus und spannung per excellence.
hervorragende darsteller, spannende storylines, packende dialoge und grossartige filmmusik und kameraarbeit, machen uprising zu einem antikriegsdrama der extraklasse.
der film schildert den wiederstand der juden im warschauer ghetto, der für einige tage die wehrmacht an den rand einer niederlage gebracht hat.
erst massivste waffengewalt konnte den aufstand schliesslich niederwerfen.
aber die tage an dem die helden des ghettos die nazis in schach gehalten haben, waren ein zeichen des triumphs.
die wehrmacht war verletztbar.
und die wiederstandskämpfer haben ihr recht, selbst zu bestimmen wie sie sterben wollen, durchgesetzt.
ein beeindruckender film der das prädikat besonders wertvoll mehr als verdient.
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Widerstand und die Faszination des Bösen, 1. Juni 2003
Von John (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Eines gleich vorweg: Für eine TV-Dokumentation ist der Film herausragend gemacht. Ebenso ist er ausgezeichnet, bis in die Nebenrollen besetzt, Donald Sutherland, Cary Elwes bestechen genauso, wie (leider) Jon Voigt. Ebenso muss man dem Film zugute halten, dass er sich um historische Genauigkeit (bis hin zu Stroops umgehängter Schutzbrille), genauso wie um Tiefe bemüht.

Hier sterben die Helden zum Teil ganz unheroisch, z.B. wenn die SS die Bunker mit Gas vollbläst. Auch hier erwartet man fast, dass der ein oder andere Anführer des Aufstandes, irgendwann aus irgendeiner dunklen Ecke ins Licht zurückkehrt. Aber nichts dergleichen passiert. Schon allein das, muss Hollywood viel Überwindung gekostet haben. Der verzweifelte, aussichtslose Kampf der Ghettofighter wird packend beschrieben. Und wie bei Polanski in 'Der Pianist' sind auch hier einige Szenen Originalphotos aus dem Ghetto nachgestellt, zitieren Darsteller Originalbriefe und Aussagen damals Beteiligter. Das Alles macht den Film groß.

Ein zwiespältiges Gefühl allerdings hinterlassen (wieder einmal) die Deutschen. Wenn man davon absieht, dass sie ausschließlich negativ gezeichnet sind, was in den Ghettowirklichkeit wahrscheinlich sogar sehr nahe kommt (man denke nur an Josef Blösche und Heinrich Klaustermeyer), so kommt der Film nicht ganz umhin, die Faszination des Bösen zu beschwören. Gemeint ist SS-General Jürgen Stroop, gespielt von Jon Voigt, der das Ghetto Straßenzug um Straßenzug einebnen lässt.
Wie so häufig in amerikanischen Produktionen, wird das Böse auch hier überhöht und überzeichnet. Ein daraus morbides Interesse bis hin zu verholener Faszination an der Person Stroops kann da durchaus die Folge sein. Die Darstellung von Nazis als kultivierte, grausame Monster kommt dem jedenfalls entgegen.

Dieser amerikanische (TV-)Umgang mit (deutscher) Geschichte ist nicht unproblematisch. Man merkt es, wenn sich die Darsteller in einem (von zwei) Audiokommentar(en) über ihren deutschen Waffenrequisiteur am Set, 'Adolf' unterhalten. Es stellte sich heraus, dass dieser zufällig in der deutschen 'Armee', und auch an der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes beteiligt war. Die Darsteller fanden ihn wirklich nett und seinen derzeitigen Job, eine Ironie der Geschichte. Dass die Kämpfe im Ghetto zuletzt ein Massaker waren und es sich um eine 'Mordexpedition' an zumeist Nichtkämpfenden Zivilisten handelte, verliert sich bei derlei Anekdoten schnell aus den Augen. Ob nun Adolf in der Wehrmacht oder auch SS war.

Genauso mit Stroop. Es beginnt schon, wenn man den SS General erstmals sieht, und er über französischen Rotwein philosophiert, sogar französisch spricht. Stroop kam in Wirklichkeit nie über die Volksschule hinaus. Ebenso, wenn er am ersten Tag, mitsamt seinem Schreibtisch(!) ins Ghetto vorrückt und dann auch noch mitten im Granathagel, (selbst von seinem Adjutanten) nicht vom Fleck zu bewegen ist... Stroop wird dadurch zwar nicht sympathisch, aber die Figur versucht die (neuerdings für Nazidarstellungen anscheinend) übliche Faszination am Bösen zu wecken. Was auch der Audiokommentar der Darsteller beweißt, welche die angesprochenen Szenen durchweg ansprechend finden.

Aber das hat Stroop nicht verdient. Schon gar nicht angesichts der Opfer die seine Maßnahmen fordern. Es gehört nichts dazu, mit einem Feldgeschütz, Haus um Haus aus sicherer Entfernung zusammenschießen zu lassen. Wenigstens das wird im Film gezeigt. Stroop war in der Realität ein grausamer und dabei einfach banaler Charakter:

Als er zusammen getriebene Juden auf dem Sammelplatz, bereit zum Transport nach Treblinka, besuchte, sah er einmal ein hübsches junges Mädchen, dass sein Interesse weckte. Er verlangt, dass sie sich auszieht. Nachdem er sie so sieht, nach etwas Gelächter und dem Spiel überdrüssig, meint er zu seinen umstehenden SS-Schergen: "So können wir sie natürlich nicht laufen lassen. Erschießen sie sie!" Noch während er sich abwendet wird die junge Frau davon geführt und in den Hinterkopf geschossen.

Und auch die Antwort Stroops auf die Frage, wie mit kleinen Kindern umgegangen werden solle, die seinen Soldaten in die Hände fallen: "Packt sie an den Füßen und schlagt sie mit dem Kopf an die Wand" zeigt den wahren Stroop, dessen einzige 'Leistung' es war "... nachweislich 56.065 Juden zu erfassen beziehungsweise nachweislich zu vernichten. Dieser Zahl hinzuzusetzen sind noch die Juden, die durch Sprengungen, Brände und so weiter ums Leben gekommen ... Alles, was an Gebäuden und sonst vorhanden war, ist vernichtet."

Das war die SS, das war Jürgen Stroop. Beides hatte nichts Faszinierendes an sich.

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Veröffentlicht am 15. März 2003 von indysdvdmaster

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Veröffentlicht am 21. Februar 2003 von ActionJaxon

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