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Produktinformation

  • Audio CD (4. November 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Mercury (Universal)
  • ASIN: B00006IRHZ
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Anhören13. Jesus (Don't Touch My Baby) 5:09EUR 0,97


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ryan Adams, der Ex-Frontmann von Whiskeytown, sagt von sich, er habe in den letzten Jahren genug Songs für ein vier CDs starkes Box Set geschrieben und aufgenommen -- das 2001 erschienene Album Gold, das Adams nicht nur Kritikerlob, sondern auch den Durchbruch bescherte, gar nicht mitgerechnet. Vernünftigerweise hat sich Adams aber entschieden, das erst einmal zurückzustellen und stattdessen eine Art Best-of-Album mit 13 bisher unveröffentlichten Demos zu präsentieren.

Demolition wurde im Lauf von vier Studiosessions in Nashville, Los Angeles und Stockholm aufgenommen (beteiligt waren neben Adams' Tourband, den "Pinkhearts", auch Gillian Welch, David Rawlings, Ethan Johns, Chris Stills, Bucky Baxter und Greg Leisz) und zeigt, dass Adams' Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist: Brillante und dahingeschluderte Passagen wechseln sich ab. In seinen guten Momenten aber ist Adams eben richtig gut: Der packende Country-Rocker "Hallelujah", die düsteren Akustikballaden "Dear Chicago" und "Tomorrow" und die scheppernde Power-Pop-Nummer "Gimme A Sign" können mit jedem Titel auf Gold mithalten.

Manchmal gleitet Adams allerdings in richtiggehende Imitationen ab, etwa auf "Nuclear" und "Starting To Hurt", die klingen, als hätten sie es nur nicht auf ein U2-Album geschafft. "Tennessee Sucks", das die Stimmung eines ereignislosen Sommertags in Nashville einfängt, klingt unfertig. Das letzte Stück, "Jesus (Don't Touch My Baby)", auf dem Adams leidenschaftslos wie Leonard Cohen singt und für das er Synthesizer, Gitarre und Bass eingespielt und den Drumcomputer programmiert hat, gehört in die Kategorie "gescheiterte Experimente". Insgesamt wirkt Demolition trotz vorhandener Glanzpunkte ein wenig wie Stückwerk. --David Hill



kulturnews.de

Ryan Adams ist ein Schelm; er treibt gern seine Späße mit den Erwartungen. Bei seinen Konzerten geht es lustig hin und her: Mal wird akustisch geklampft, mal elektrisch gerockt. Mal spielt er den durchgeknallten Superstar, dann den sensiblen Balladen-Crooner, und der Bruch kam oft mitten im Song. Gleiches gilt jetzt auch für seine Alben. Eben noch preschte "Gold" mit Vollgas über den Americana-Highway, Adams stand mit wehendem Haar und selbstbewusst geschwellter Brust an der Spitze des Hype. Doch diesmal tritt er die Bremse durch bis zum Bodenblech, damit er gerade noch in die verlassene Seitenstraße abbiegen kann. "Demolition" ist eine Demo-Sammlung - und eine Vertreibung der Geister, die er selber rief. Als Rückkehr zu den wahren Werten der Straße, zu den einsamsten und traurigsten aller Leben. Nur für wie lange? (kw)

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen ... zu hohe Erwartungen, 27. September 2002
Von vintage - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Zu hohe Erwartungen sollte man an dieses Album nicht stellen. Als alter Ryan-Fan, schon seit Whiskeytown-Tagen, war ich natürlich heiß auf dieses Album. Doch die Klasse von "Gold" erreicht "Demolition" nicht. Aber wie sollte es auch ? Einen Songzyklus wie im vergangenen Jahr, kann selbst ein extrem talentierter Adams nicht ständig zusammenbekommen.
Sicherlich sind hier auch Kompositionen vertreten, die es bei der Endbegutachtung für`s "Gold"-Album einfach nicht geschafft haben und somit noch im Archiv schlummerten. Was nicht heißt, es handele sich hier um einen Haufen Material der
Güteklasse B. Gottlob, so ist es nicht. Die Songideen sind bis auf zwei, drei Ausnahmen wirklich gut, aber es fehlt logischerweise der letzte Schliff (es sind ja auch nur Demos). Die Feinheiten im Arrangement, z.B. der gewitzte Einsatz diverser Gitarren oder die herrlichen Background-Vocals des Vorgängeralbums fehlen hier weitestgehend. Aber gemach, es sind schon noch genügend Titel vorhanden, die den Kauf dieses Werkes rechtfertigen. Die "Heartbreaker" angelehnten, spartanischen Balladen sind packend wie eh und je.
Einen Fehltritt leistet sich der gute Ryan allerdings mit "Starting to hurt", hier klingt alles ein wenig aufgesetzt. Dieses Liedchen hätte dem Fast-Namensvetter Bryan Adams besser zu Gesichte gestanden. Ähnlich kommt es bei "Gimme a sign" rüber; das kann Ryan eigentlich viel besser.
Aber sonst gibt`s weiter nichts zu nörgeln. Denn man wird mit einem stimmungsvollen Duett zwischen Ryan und Gillian Welch postwendend entschädigt ("Tomorrow"). Zum Heulen schön. Gegen Ende kommt dann doch tatsächlich noch `ne handfeste Country-Nummer mit allem was das Herz begehrt. So soll es sein, Ryan.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gutes Seitenwerk, 4. November 2002
Schwierig, so möchte ich doch gleichzeitig vor Enttäuschungen schützen wie vor schwachen Bewertungen. Man muss es sich nach dem Hören des Albums noch einmal vergegenwärtigen: das sind Stücke, die der Künstler nur nebenbei eingespielt hat in den letzten zwei Jahren. Mancher Künstler würde auf dem Tisch tanzen, würde ihm so ein Album gelingen.

Es fängt an mit Nuclear, wohl der Single - einem eher untypischen Stück. Höhepunkte sind "Desire", Tenessee Sucks", "Dear Chicago", das wunderbare "Tomorrow" mit dem grossartigen Duo Gillian Welch und David Rawlings.

Dieses Album ist eine kleine Postkarte von zwischendurch, ich freue mich auf den nächsten Brief von ihm.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen berührend, 19. Juli 2005
Von M. Raack "talktalk@gmx.net" (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Der Longplayer DEMOLITION ist das beste Beispiel für die Vielseitigkeit Ryan Adams.
Ich habe die Platte Weihnachten 2003 geschenkt bekommen und seitdem begleitet sie mich unentwegt! Diese Platte hat alles was man sich wünscht, Rocknummern wie „Nuclear" und „Starting to hurt", Balladen wie „Cry on demand", „She wants to play hearts" und einfache Popsongs, sowie das unbeschreibliche Grande Final "Jesus don't touch my baby".

Obwohl sie unterschiedlicher wohl kaum sein könnten, ist Ryan Adams neben Devendra Banhart einer der wichtigsten Singer- /Songwriter des 21 Jahrhunderts und das nicht zuletzt auf Grund ihrer unglaublichen Authentizität.
„Cry on demand" ist aus meiner Sicht der Song, der auf dem Album DEMOLITION am meisten heraussticht. Dieses Lied outet Mr. Adams als einen Künstler, der es vermag die menschliche Seele ganz tief zu berühren. Bei diesem Song muss man gar nicht die Eigenschaft besitzen auf Abruf weinen zu können. Das kommt ganz von allein.
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Vor 21 Monaten von Wolfgang Fieger veröffentlicht

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Veröffentlicht am 6. Juli 2005 von #7

4.0 von 5 Sternen "demolition ist laut, demolition" ist hart"...
... und die werbekampagne der plattenfirma ist der letzte mist.
wie, laut? haben die die platte gehört? hart klingt anders. Lesen Sie weiter...
Am 9. Dezember 2002 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Enttäuschend oder weiters Meisterwerk?
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Ryan Adams schafft es auch mit seinem neuen Album für Stimmung zu sorgen. Sein Werk ist abwechslungsreich. Lesen Sie weiter...
Am 13. September 2002 veröffentlicht

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