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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die gelungene Weiterentwicklung einer genialen Band, 15. Dezember 2005
Viele behaupten ja, die Stereophonics hätten ihren Zenit bereits mit dem ersten Album "Word Gets Around" erreicht und seine seit damals, sicher aber nach der zweiten Scheibe "Performance and Cocktails" musikalisch stetig schwächer geworden. Ich persönlich finde zwar auch das erste Album das beste der drei Waliser, jedoch finde ich den Vorwurf sonst eher unfair. Schliesslich kann eine Band nicht jahrelang immer denselben Sound machen, da braucht es doch auch immer eine Weiterentwicklung. Die Stereophonics haben sich meiner Meinung nach äusserst erfolgreich einen eigenen Stil zugelegt, indem sie immer wieder Neues versucht haben (z.B. Backgroundsängerinnen, da und dort ein paar Verzerrungen, etwas weniger rockig) und sich im Gegensatz zu anderen Bands nicht einfach nur auf ihren Lorbeeren ausgeruht haben, um denselben Sound immer wieder zu rezyklieren.Trotz der vielen eher negativen Kritiken finde ich, dass sich auch auf dieser Scheibe einige absolute Phonics-Klassiker finden lassen, so etwas "Mr. Writer", "Have a Nice Day", "Maybe" und "Handbags and Gladrags" (Achtung: dieses Lied ist nicht auf der "Erstausgabe" von "Just Enough Education To Perform" zu finden, sondern wurde erst bei der späteren Neuauflage dazugenommen) Zuletzt muss ich noch auf das kunstvolle Booklet hinweisen, in dem die Texte sehr kunstvoll und interessant verziert sind (tatsächlich so kunstvoll, dass man die Texte teilweise gar nicht mehr lesen kann. Aber wen juckt das, wenn es gut aussieht?) Ausserdem steht bei fast jedem Song ein kurzer Kommentar von Kelly Jones über die Entstehungsgeschichte des Lieds. Auch mal was Neues :-) Ich persönliche finde die CD nicht nur für Fans der Band sehr empfehlenswert (zumal wohl die meisten Songs, die "normale" Radiohörer eventuell auch kennen könnten, wohl am ehesten auf diesem Album zu finden sind). Reinhören und geniessen!
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