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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kaufempfehlung !!, 2. Februar 2002
Vanden Plas gehört zu jenen Progrock-Formationen aus Deutschland, die seit Jahren konstant Werke auf hohem musikalischen Niveau abliefern und denen dennoch wenig Aufmerksamkeit von der Fachpresse gewidmet wird, mit dem Ergebnis, dass sie hierzulande - anders als in Frankreich - noch keinen allzu hohen Bekanntheitsgrad erreichen konnten. Auch die Veröffentlichung des neuen Albums "Beyond Daylight" fand ohne medienwirksame Ankündigungen statt und so bin auch ich - obwohl ich den Werdegang der Band seit "The God Thing" verfolge - nur zufällig auf diese Neuveröffentlichung gestoßen, als ich im CD-Geschäft nach dem neuen Dream Theater Output gesucht habe."Beyond Daylight" bietet, wie man es von Vanden Plas gewohnt ist, vorbildlich arrangierten und produzierten Progressive-Rock. Mal groovig, mal bombastisch, hier das volle Gitarrenbrett und dort wieder angenehm melodiös, ohne kitschig zu klingen. Stets abwechslungsreich und durchdacht instrumentiert, gespickt mit vielen musikalisch-technischen Rafinessen, die aber selten zum Selbstzweck verkommen (wie es z.B. Dream Theater oft vorgeworfen wird), sondern in jeder Hinsicht dem jeweiligen Song dienen. Im Vergleich zum Vorgängeralbum sind die Songs auf "Beyond Daylight" eingängiger geworden, ohne jedoch Langeweile entstehen zu lassen. Der Band gelingt es, mehr noch als bei "Far Off Grace", Spannungsbögen gekonnt aufzubauen und zu nutzen, das Keyboard erhält mehr Raum, und der Gesang besitzt - nicht zuletzt durch den vermehrten Einsatz von mehrstimmigen Gesangslinien in den Refrains - mehr Atmosphäre. Besonders erwähnt sei der letzte Track des Albums, eine Interpretation des Kansas' Klassikers "Point Of Know Return", bei der es die Band schafft, dem Song einen moderenen Anstrich zu geben, ohne dass das Flair des Orginals verloren geht.
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