Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Angenehm überrascht, 7. Juli 2003
Obwohl Drowning Pool mit der grossen Nu-Metal Welle von Amerika nach Europa gespült wurden und obwohl sie weder musikalisch noch lyrisch für eine Innovation innerhalb des Genres sorgen, haben sie dennoch auf diesem einzigen Album einen unverwechselbaren Stil für sich entdeckt der sie erheblich von anderen Eintagsfliegen unterscheidet. Besonders hervorzuheben ist die sehr emotionale Stimme des Sängers, die von einem Moment auf den anderen von Sprechgesang, über Melodie bis hin zu lautem Gekreisch hin und her springt. Im Kontrast dazu (jedoch schon wieder passend) steht die geffühllose, gleichströmige Musik, die nur gelegentlich von einem Gitarrensolo oder aggressiveren Passagen abgelöst wird und sonst heruntergestimmt und fast schon monoton anzuhören ist.Das Image und die Texte von Drowning Pool findet man in der Schublade in der sich soviele Nu-Metaller gerne sehen würden, denn obwohl sie auf Masken, aggressives Auftreten und Aufrufe zum Mord verzichten kauft man ihnen gerade deswegen die Psychopathenattitüde, die sie in ihren Texten proklamieren viel eher ab. Die Texte drehen sich grösstenteils um das Innenleben kranker Menschen und ihre Unfähigkeit Kontakt zu anderen aufzunehmen und sind somit durchaus als wertvoll und tiefsinnig einzustufen. Alles in allem, wie schon oft gesagt, bleibt Sinner zwar ein Album, dem man den Nu-Metal zwar anhört, das jedoch aufgrund seines Abwechslungsgehalts und der unverkennbaren Stimme positiv aus der Masse der Neuproduktionen hervorsticht.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ehrliche Interpretation eines Ausgereizten Stils, 6. April 2003
Nun ja, zum Unwort der vergangenen Jahre - "Nu-Metal" - mag man stehen wie man will, aber auch vehemente Gegner werden nicht umher kommen, dieser Band ein gewisses musikalisches Niveau zuzugestehen. Was als erstes positiv auffällt ist das Image der aus Dallas (Texas) stammenden Jungs. Es ist nämlich nicht vorhanden. Ob dies nun schon die nächste Ebene von Marketingstrategie sein soll, kann ich nicht sagen, aber das Fehlen von Masken, Kostümen, Psychoattitüden und plakativ destruktiven Aussagen macht die einzig etwas morbid wirkende Truppe gleich sympathischer (nicht abwertend gegenüber anderen Bands gemeint).Überhaupt scheint man sich hier zur Abwechslung einfach mal nur auf die eigenen Songs zu verlassen. Diese sind dann sogar durchweg solide, obwohl natürlich niemand mit der Neuerfindung des Rads rechnen sollte. Titel wie "Sinner" oder das mitreißende "Tear Away" ragen definitiv aus dem derzeitigen Genremittelmaß heraus. Ein eigener Stil kristallisiert sich trotz zahlreicher Anleihen stellenweise auch heraus und weiß sich durch einige interessante Ideen auszudrücken. Der Sound wirkt schlicht und ergreifend zu vielschichtig und reif, als das er nur von einem neuen Kunstprodukt aus dem Keller der Plattenfirma hätte stammen können. Konstanten bleiben hingegen wie gewohnt die Mischung aus melodiösem Gesang und Geschrei, der treibende Groove, die wuchtigen und tiefen Miditempo-Riffe etc. Langeweile kommt trotzdem nicht auf. Einige werden nun fragen: Wieso eigentlich, wenn es keine Innovationen oder markante Stilbrüche gibt? Vielleicht ist es die eingangs erwähnte Ehrlichkeit, die man beim Hören des Albums einfach spürt. Oder vielleicht auch die einfach rundum gelungenen, abwechslungsreichen und eingängigen Songs. Eines steht auf jeden Fall fest: Die Platte rockt! Gute Ansätze sind definitiv vorhanden, nur schade, dass der Sänger verstorben ist, denn sonst hätte ich Drowning Pool eine durchaus positive Zukunft prophezeit...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Neuer NuMetal aus den USA, 21. Februar 2002
Die Band Drowning Pool besticht durch kompromisslos harte Songs, die sofort mitreißen und den Alternativ oder NuMetal Fan gehörig aufhorchen lassen. Der Sänger hat eine sehr gute und kräftige Stimme, die von den harten Gitarrenriffs und den Dynamikwechseln unterstrichen wird. Die Songs Bodies und Sinner haben Hitpotential. Bei der Liveshow in Köln zeigte die Band, dass sie auch live absolut vorne mitspielt und das Publikum total begeistern kann.
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