Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
erste worte nach bad mit markus, 8. Februar 2002
Es gibt viel zu berichten, der Alltag gibt eine Menge her, man muß nur ab und an anhalten und sich umschauen. Geschichten werden singend erzählt von Markus Berges. Geschichten, die sich stets auf dem Grat zur Belanglosigkeit bewegen, doch die Art und Weise, wie sie beschrieben werden, läßt dieses Gefühl nie aufkommen. Es sind diese Geschichten, bei denen man "ach ja...genau" sagen kann und sich dann freut nicht ganz allein zu sein. Dieses Gefühl zu erzeugen schaffen nicht viele deutsche Musiker, zu erwähnen wären aber noch Keimzeit. Es bleibt dennoch einiges übrig, daß man in die Kiste für fehlendes Nachvollziehen stecken muß, weil man entweder noch nicht alt genug ist, um die Zusammenhänge eventuell verstehen zu können, oder weil man eben doch zu einfach gestrickt ist. Nichtsdestotrotz bleibt es ein Vergnügen genauer hinzuhören und das nicht nur bei den Texten. Im Gegensatz zu dem Debüt "das ende der diät" ist die Musik auf "erste worte nach bad mit delfinen" ruhiger geworden, hat sich sanft der Elektronik geöffnet, ohne die klassischen Popstrukturen ernsthaft anzugreifen. Überhaupt ist Pop immer wieder der einzig richtige Begriff, um sich von jeglichen Stilumschreibungen zu befreien. Harmonien wie beispielsweise bei "Lachen in Moll" oder "So küßte sie" erfreuen das harmoniebedürftige Herz, ohne Rosamunde Pilcher zu vermissen. Es steckt eine Menge Melancholie in der Musik von ERDMÖBEL, aber es ist diese locker leichte Trübsinnigkeit, die sich mit jeden Morgen breitmacht, wenn man sich freut, den neuen Tag noch vor sich zu haben, jedoch nicht richtig weiß, was man mit ihm anfangen soll. Damit mit Selbstironie umzugehen, könnte als bequem angekreidet werden, aber ein Sympathiebonuspunkt ist dafür mehr wert. Mit Hornbrille und Karohemd scheint man an einem Punkt angelangt zu sein, an dem das Wort "cool" an Bedeutung verloren hat und man einfach lebt. Im Übrigen erinnert mich Markus Berges an meinen Onkel.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Musik für ewig, 14. Februar 2002
Die Band Erdmöbel ist wohl noch weniger gut zu Beschreiben als der Geschmack "salzig" ohne das wort Salz zu benutzen. Es ist einfach da, und es war schon immer so, nicht, daß sich die Band im laufe ihres Daseins nicht weiterentwickelt hätte, denn das hat sie allemal getan. Angefangen vom Debütalbum "Das Ende der Diät" womit sie wohl wirklich ein Ende der Leichtkostmusik geschaffen haben, über "Erste worte nach Bad mit Delfinen", wobei man sich nach dem hören wirklich so fühlt, als würde man gerade etwas Neuem, Unbekantem, Wunderschönen begegnet sein und sich damit vereint haben, bis hin zu "Erdmöbel versus Ekimas". Das neuste Album von Erdmöbel, wobei es sich bei dem Album bis auf ein Lied "Weit über der Zeit" um neu bearbeitete Stücke der letzteren beiden CDs handelt. Gleissend und strahlend vor Schönheit in ein neues Elektronikgewand gehüllt kommen einem diese doch so bekannten Textzeilen sehr fremd und neu vor. Erdmöbel haben sich weiterentwickelt, aber machen ihr eigenes Ding, von Anfang bis Ende einfach nur Erdmöbel. wer sie nicht kennt, hat was verpasst. Musik und Texte verschmelzen zu Einem. Man hört Gefühle und spürt die Musik.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Lachen in Moll, 5. Februar 2003
Von Ein Kunde
Ich kannte zuvor nur "lachen in moll", aber als ich "wette unter models" hörte, musste ich die cd haben. die texte sind sehr wirr, dennoch gibt es so etwas wie einen roten faden der sich zwar im zickzackkurs - aber doch, durch die platte zieht. rock passt meiner meinung nach weniger als pop, auch wenn es da ein paar versuche gibt. blumfeld? naja, tocotronic, sicher nicht, aber auf jeden fall eine tolle deutsche band die gehört werden sollte.
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