Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Futuristische Action-Achterbahnfahrt !, 22. Juli 2003
Für mich zählen alle vier Alien Filme zum besten was man in Sachen Science Fiction je gesehen hat. Star Wars war zwar immer recht nett anzusehen, aber doch irgendwie zu vorhersehbar. Alien hingegen zeigt das glatte Gegenteil dieser bunten Star Wars Welt. Mit „Alien" schuf Regissuer Ridley Scott 1979 einen Klassiker welcher bis heute der beste Filme der Reihe ist. Viel Zeit verging ehe 1986 Titanic Regisseur James Cameron mit „Aliens" für Nachschub sorgte. Zum Glück machte Cameron nicht den Fehler, wie es oft in Fortsetzungen passiert, und versuchte den ersten Teil zu kopieren. Im totalen Gegensatz zum Orginal setzt Cameron auf das was er am besten drauf hat, und das ist Action total. 57 Jahre nachdem Lt. Ellen Ripley (Sigourney Weaver) dem Grauen auf der „Nostromo" entkommen ist, wird sie in Ihrem Rettungsschiff „Narcissus" entdeckt. Natürlich glaubt Ihr niemand die haarsträubende Geschichte über Parasiten die sich im menschlichen Körper einnisten. Stattdessen wurde auf dem Planet LV 426, dort wo die Nostromo damals auf das Alien gestossen ist, eine menschliche Kolonie gegründet. Als jedoch kurz nach Ripleys Rückkehr zur Erde der Kontakt zur Kolonie auf LV 426 abbricht wird man stutzig und bittet Ripley zusammen mit den Marines nach dem Rechten zu sehen. Dort angekommen erkennt man bald was hier passiert ist und bemerkt auch recht schnell das man dem Ganzen sehr hilflos gegenübersteht. Sämtliche Kolonisten, mit Außnahme der kleinen Newt, wurden von den Aliens infiziert. Es beginnt ein Kampf bei dem die Marines bald erkennen müssen das sie darauf nicht vorbereitet waren. Es folgt ein Action Feuerwerk der Sonderklasse und diesmal ist es nicht nur ein Alien, sonder dutzende die den Marines die Hölle heiß machen. Cameron lässt es im zweiten Teil so richtig krachen und das macht richtig Laune. Den Film gibt es in zwei verschiedenen Versionen, zum einen in der kurzen Kinofassung mit 131 min, welche aber meines Wissens nicht auf DVD erhältlich ist, und zum anderen in der 154 min Langfassung. Was die Alien Reihe in meinen Augen so ausgezeichnet und einmalig macht ist unter anderem das sich für jeden der bisher vier Teile ein anderer Regisseur verantwortlich zeigt. Jeder Teil zeigt den persönlichen Stil des Regisseurs wie hier bei „Aliens" von James Cameron der wie bei vielen seiner anderen Filme (Terminator, True Lies) voll auf Action setzt und diese Rechnung geht auf. Die DVD selbst kommt mit tollem Bild aber leider mit kleineren Problemen bei der Synchronisation daher. Dies wirkt sich aber meiner Meinung nach in keinster Weise störend auf den Film aus. Ein paar Extras wie Trailer, Interview mit James Cameron, ein kurzer Blick hinter die Kulissen und einiges mehr. Leider fehlt ein ausführliches „Making Of", welches bestimmt äußerst interessante Facts geboten hätte. Aber naja, man kann nicht immer alles haben. Trotzdem volle Punktzahl für diesen Klassiker und es bleibt das Hoffen auf Teil 5.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Action-Feuerwerk, das Teil 1 in nichts nachsteht, 11. November 2002
Statt den Horror von Ridley Scotts Meisterwerk Alien zu wiederholen und damit notgedrungen zu scheitern, entschied sich James Cameron bei Aliens für ein völlig anderes Konzept. Er drehte einen Actionfilm in Reinform. Aus einem Alien machte er viele Aliens, aus einer unbewaffneten Gruppe von Transportarbeitern machte er einen bis an die Zähne bewaffneten Kommandotrupp unschlagbarer, gut ausgebildeter Marines, die keinen, wirklich keinen Gegner fürchten und dennoch scheitern. Kaum haben sie sich aus einer Situation befreien können, finden sie sich in einer noch auswegloseren wieder.Wie ein klassisches Drama besteht der Film aus Einleitung, Hauptteil, Schluss. Zunächst werden die Grundlagen festgesetzt, die Ideen des Vorgängers aufgegriffen und variiert, neue Personen eingeführt, die Expedition auf den Planeten LV-426 aufgesetzt. Der zweite Teil spielt auf dem Planeten. Die handverlesene Crew aus Elitesoldaten, herausragend Vasquez und Hudson, macht sich an die Arbeit, wird von der Übermacht an Aliens gnadenlos dezimiert und zurückgeschlagen. Das interessante dabei ist, wie plötzlich die Sympathien wechseln: Die Rettungsmission wird zur Militärinvasion und die Soldaten werden zum Aggressor; die Aliens dagegen verteidigen lediglich ihr Terrain und sind, im Gegensatz zu den Menschen, zumindest loyal zueinander. Gehen doch die Machenschaften der anonymen "Company" schließlich soweit, dass selbst Ripley feststellt: "I don't know which species is worse". Der Schlussteil, in dem wieder Ripley das Kommando übernimmt, handelt nur noch vom nackten Überleben der wenigen Verbliebenen, Ripley, der elfjährigen Siedlertochter Newt, dem Androiden Bishop (gespielt von dem großartigen Lance Hendriksen) und Corporal Hicks, dem einzigen Überlebenden der Soldatentruppe. "Aliens" kann getrost als eine der wenigen Blockbuster-Sequels bezeichnet werden, das den Erwartungen uneingeschränkt gerecht werden konnte. Das mit atemberaubenden Spezialeffekten geladene Meisterwerk (unvergessen zum Beispiel der Frachtroboter) wurde nicht zu Unrecht für sieben Oscars nominiert, von denen es letztlich zwei erhalten hat. Einer der besten Action-Filme aller Zeiten!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das beste Sequel - mit neuen Szenen, 19. Juli 2003
Diese DVD bringt den Film mit 17 Minuten bisher ungezeigten Szenen. Dargestellt werden darin u.a. Ausschnitte aus dem Leben der Kolonie vor dem Angriff der Aliens - ein interessanter Zusatz, der aber den Spannungsaufbau insofern ein wenig stört, als auf diese Weise schon klar ist, was passiert ist, bevor Ripleys Schiff den Planeten erreicht. Gerade die Ungewissheit machte aber ja den großen Reiz des ersten Filmdrittels aus; man hätte hier gerne die Wahl, und vielleicht wäre das Zusatzmaterial besser in Form von "deleted scenes" im Menü-Anhang untergebracht worden. Bild und Ton (THX Mastering) sind tadellos, und das interaktive Menü passt ganz gut in die Atmosphäre des Films.Über das Zusatzmaterial können sich Fans freuen, wenn sich die Euphorie - wie so oft bei toll klingenden DVD-Extras - allerdings auch schnell legt. Der teilweise ganz informative Ausschnitt aus einem Interview mit dem Regisseur (in fiesem Hawaiihemd :-) von 1986 ist der Höhepunkt; daneben gibt es sogenanntes "Hinter-den-Kulissen"-Material - nämlich: sehr, sehr kurze Filme u.a. zur Herstellung der Modelle, die bis auf einen unkommentiert sind - sowie den amerikanischen Trailer, der aber ja eigentlich zur Standardausstattung gehört. Die Bildergalerie - das vierte Extra - enttäuscht leider von der Bildqualität her etwas. Aber einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht in's Maul: Man kann für die Extras dankbar sein, und wichtig ist letztlich sowieso allein der Film, der, auf Englisch geschaut, in dieser DVD-Edition nicht enttäuscht. Wieder bestätigt sich: Die einzige Fortsetzung, die nicht auf hanebüchene Weise Zusammenhänge konstruiert; die beiden ersten Teile gehen flüssig ineinander über, wenn das Cameron-typische Ramba Zamba (bei teils nicht gerade sehr ausgeklügelten Dialogen) auch deutlich den Regie-Wechsel anzeigt. Aber trotz allen (ironisch gebrochenen?) U.S.-Militarismus und Waffen-Fetischismus hält sich diese Version in den wesentlichen Punkten an die Vorlage und erzeugt eine ähnliche Atmosphäre und Spannung, während sie behutsam neue Elemente einfügt (wie u.a. die Alien-"Königin"). Gelungen auch die Bezüge zu Teil 1 (z.B. die veränderte Rolle des Androiden etc.).
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