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Der englische Patient
 
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Der englische Patient

DVD ~ Ralph Fiennes
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Produktinformation

  • Darsteller: Ralph Fiennes, Juliette Binoche, Willem Dafoe
  • Regisseur(e): Anthony Minghella
  • Komponist: Gabriel Yared
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Ufa/DVD
  • Erscheinungstermin: 31. Mai 1999
  • Produktionsjahr: 1996
  • Spieldauer: 155 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RYAI
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 5.378 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

In den letzten Tagen des 2.Weltkriegs verschlägt es den verunglückten und gedächtnislosen Grafen Laszlo in die einsame Atmosphäre eines italienischen Bergklosters. Hier treffen sich die tragischen Opfer des unbarmherzigen Krieges. Und hier flackert in Laszlo die Erinnerung an seine große Liebe auf - voller Leidenschaft und voller Schmerz...

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85 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Bilder bleiben in den Herzen der Zuschauer, 19. Mai 2005
Von Jana Janeva - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Während in Italien der Zweite Weltkrieg tobt, pflegt die kanadische Krankenschwester Hana die Verwundeten der letzten Offensiven. Doch als die Alliierten entscheiden, das Lager abzubrechen und weiter zu ziehen, entschließt sich Hana zurückzubleiben, um sich um einen schwer verwundeten, transportunfähigen Patienten zu kümmern. Dieser ist bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, sein ganzer Körper ist eingehüllt mit Bandagen, und selbst an seinen Namen kann oder will er sich nicht mehr erinnern. Dieser erzählt Episoden seines abenteuerlichen Lebens und von seiner großen, tragischen Liebe - daher die vielen Rückblenden, die den Film auszeichnen. Während sich die Kampfhandlungen immer weiter entfernen, entspinnt sich hier in der stillen Villa zwischen vier Protagonisten eine wechselhafte Beziehung zwischen Verdächtigung und Verlangen, zwischen Hass und Liebe
Ein nicht umsonst mit neun Oscars ausgezeichnetes, opulentes Melodram mit einer exzellenten Fotografie. Der Film beinhaltet fast alles, was großes Erzählkino haben sollte: eine Story um Liebe, Verrat und Eifersucht, eine wunderbare Naturkulisse und exzellente Darsteller. Trotzdem wirken viele Szenen quälend lang, denn mit einer Laufzeit von fast zweieinhalb Stunden ist der Film eindeutig zu lang geraten. Hinzu kommt, dass die grandiosen Bilder ihre Kraft auf dem Bildschirm nicht entfalten können. DER ENGLISCHE PATIENT beginnt mit dem Ende einer großen Liebe. Doch, wenn der Zuschauer den Saal verlässt, nimmt der diesen Film in seinem Herzen mit. Ein sehr guter Film!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Bewegendes Liebesdrama à la Hollywood, 10. Oktober 2004
Von Antje Wicka "anwi" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Italien 1944: die kanadische Krankenschwester Hana lässt sich mit ihrem schwer verbrannten und an Amnesie leidenden, Patienten in eine alte Klosterruine nieder, um ihn in Ruhe sterben zu lassen. Nach und nach vermag sich der Patient (Graf Almásy) wieder zu erinnern und erzählt Hana von seiner leidenschaftlichen und tragisch endenden Liebe zu der verheirateten Katherine Clifton...

Dank eines erneuten miserablen Programmangebots im Fernsehen ließ ich mich äußerst skeptisch auf dieses hollywood-produzierte Liebesdrama ein. Obwohl meine Vorurteile teilweise von einigen kitschigen Szenen (z.B. als Kip Hana die Bilder in einer Kirche zeigt oder Amásy die verletzte Katherine in einem übergroßen wehenden weißen Gewand zu dramatischer Musik in eine Höhle trägt) bestätigt wurden, war ich zum Schluss des Films doch so tief bewegt und beeindruckt, dass ich mir schnellstens diese DVD besorgte, um noch einmal das Ganze, doch dieses Mal mit den Originalstimmen von Fiennes und Binoche, auf mich wirken zu lassen.

Die wahre Stärke des Filmes liegt in meinen Augen nicht unbedingt in der dramatischen Liebesgeschichte. Hollywood bedient sein Publikum jederzeit mit dergleichen Dingen. Vielmehr begeisterten mich die überzeugenden Schauspielkünste sämtlicher DarstellerInnen sowie die abenteuerlichen Lokalitäten wie die romantische Klosterruine, die faszinierenden Weiten der Sahara und die exotisch-orientalischen Atmosphäre der Basare.
Ferner zeichnet sich dieses Liebesdrama durch zahlreiche poetische wie wunderbare Wortspiele aus. Besonders angetan haben es mir dabei auch die Erotikszenen, die einmal völlig anders aber nicht minder sinnlich waren. Oder gab es schon einmal einen Film, in dem der Liebhaber seiner Geliebten das Kleid näht, das er zuvor beim Liebesakt zerrissen hat?

Die Extras für diesen Film sind hingegen mittelmäßiger Natur: kurze Bios von Fiennes, Binoche, Dafoe und Thomas, eine nichtsagende Photogalerie, eine Auflistung der gewonnenen Filmpreise sowie der deutsche und englische Trailer. Am meisten enttäuscht hat mich jedoch das Making-of von gerade einmal lächerlichen zehn Minuten, bei dem einfach zusammenhangs- und kommentarlos einzelne Drehszenen aneinandergereiht wurden sind. Gerade bei einem Film eines solchen Formates wäre es doch besonders interessant gewesen zu sehen, welchen Aufwand und Zeit beispielsweise das Herstellen der Maske des verbrannten Almásy kostete; wie lange die Dreharbeiten in der Wüste in Anspruch nahmen; über eventuelle Schwierigkeiten dort etc. Aber nichts dergleichen. Sehr schade.

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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ownership, belonging and an earth without maps., 15. Mai 2004
Von Themis-Athena (from somewhere between California and Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: The English Patient [UK Import] (DVD)
After the publication of Michael Ondaatje's Booker-Prize-winning "English Patient," conventional wisdom soon held that the novel, while a masterpiece of fiction, was entirely untransferable to any other medium: too intricately layered seemed its narrative structure; too significant its protagonists' inner life; too rich its symbolism. Then along came Anthony Minghella, who reportedly read it in a single sitting and was so disoriented afterwards that he didn't even remember where he was - but who called producer Paul Zaentz the very next morning and talked him into bringing the novel to the screen. Two major studios and several fights over the casting of key roles later, the result were an astonishing nine Oscars (Best Picture, Director - Anthony Minghella -, Supporting Actress - Juliette Binoche -, Cinematography, Editing, Art Direction, Costume Design, Original Score and Sound), as well as scores of other awards.

"The English Patient" is an epic tale of love and loss; of ownership, belonging and the bars erected thereto. It unites the stories of five people: Hungarian count Laszlo de Almasy (Ralph Fiennes), mistaken as English by a British Army medical unit in Italy after professing to have forgotten his identity; Hana (Juliette Binoche), Almasy's Canadian nurse; Katherine Clifton (Kristin Scott Thomas), his erstwhile lover; Kip (Naveen Andrews), a Sikh sapper and Caravaggio (Willem Dafoe), an ex-spy and thief. All outsiders, they are struggling to come to terms with their lives: Almasy, on his deathbed, reflects back to his life as a North African explorer and his affair with Katherine; Hana believes herself cursed because everybody she cares for dies (in the movie her fiance and her best friend; in the novel her fiance, her father and her unborn baby), Katherine is taken to an all-male company of explorers in Cairo by her husband Geoffrey (Colin Firth), Kip, like Hana, is far away from home (the only Indian in an otherwise British and Italian environment) and Caravaggio lost his livelihood after his thumbs were cut off in captivity by the Germans, on a sadistic officer (Juergen Prochnow)'s orders.

Like the novel, the movie's story largely unfolds in flashbacks: After Hana convinces her superiors to let her stay and nurse Almasy in an abandoned Tuscan villa, she and new arrival Caravaggio, who holds Almasy responsible for his fate, extract the details of his life in Africa and the truth about Katherine, Geoffrey and the events uniting him with the Cliftons and Caravaggio from Almasy in a series of conversations. But at the same time, the story is anchored in the present by Hana's growing attachment to Kip, which shines a different light on the themes also driving Almasy and his relationship with Katherine. The film's outstanding cast, which in key roles also includes Julian Wadham as Almasy's friend Madox and Kevin Whately as Kip's sergeant Hardy carries the story marvelously: Probably their biggest award loss(besides Fiennes's and Scott Thomas's Oscar and other "best lead" nominations and Minghella's screenplay Oscar nomination) was the 1997 SAG ensemble award, which instead went to "The Birdcage."

In his screenplay Minghella made several changes vis-a-vis the novel; the biggest of these doubtlessly a shift in focus from Hana, Caravaggio and Kip to Almasy and Katherine, and the fact that the film is much more explicit about Almasy's identity than the novel. Both were wise choices: Hana's inner demons in the novel are largely exactly that - *inner* demons, moreover, substantially grounded in the past and thus even more difficult to portray than Almasy's and Katherine's. Similarly, once the focus had moved to the latter couple, Kip's back story would have extended the movie without significantly advancing it; and the same is true for the intersections between Caravaggio's path and that of Hana's father. Secondly, mistaken *national* identity is overall more central to Almasy's character than identity as such; so the novel's intricate mystery about his persona might well have proven unnecessarily distracting in the movie's context. Indeed, once Almasy had become the story's greatest focus, much of its symbolism virtually even required that there be no real doubt about his identity.

But in all core respects, Minghella remained faithful to Ondaatje's novel; particularly regarding its profoundly impressionistic imagery, as shown, for example, in the curves formed by the Northern African desert's endless sand dunes, which in John Seale's magnificent and justly awardwinning cinematography resemble those of a woman's body as much as they do in Ondaatje's language, thus uniting Almasy's two greatest loves in a single symbol.

Doubtlessly the most important image is that of maps: Guides to unknown places like those drawn by Almasy and his friends during their explorations, but also tools of ownership like the cartography of Northern Africa made possible by Geoffrey Clifton's photos, and ultimately symbols of betrayal, as Almasy surrenders his maps to the Germans in exchange for a plane after he feels deserted by the British. And while Kip, who spends all day searching for bombs but wants to be found at night, guides Hana to himself by a series of tiny signposts in the form of oil lamps - but still never tries to expect her, in order not to get too much attached to her - Almasy, the perpetual loner who declares that he hates ownership more than anything else, gets so attached to Katherine that he claims her suprasternal notch as his exclusive property and later refers to her as his wife, which due to her marriage to Geoffrey she couldn't truly be in life and could only symbolically become in death. - The final word on maps, belonging and ownership, however, is part of Katherine's legacy to Almasy (and I still prefer the novel's language here):

"I believe in such cartography - to be marked by nature, not just label ourselves on a map like the names of rich men and women on buildings. We are communal histories, communal books. ... All I desired was to walk upon such an earth that had no maps."

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