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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Metallica dringt weiter in nie dagewesene Dimensionen vor!, 22. August 2003
Um es vorneweg zu nehmen, Metallica fällt nicht nach dem ersten Album in ein Loch und ruscht qualitativ ab, im Gegenteil. Sie nehmen das Rohe und Ungeschliffene von Kill'Em All weg, was aber keinesfalls negativ zu sehen ist, denn sie fügen etwas anderes hinzu: Melodie, Struktur, Experimentierfreude. Und es gelingt ihnen meisterhaft. Metallica schaffen es auf einzigartige Weise ihren musikalischen Horizont zu erweitern ohne etwas ihrer Kraft einzubüßen. Darin zeigt sich wahre Größe, ihr unvergleichlicher Sinn für Musik, deren Wirkung, und deren natürlichen Fluss. "Fight Fire With Fire" legt nach dem irreführenden Intro so los, wie es auf Kill'Em All aufhörte: Laut und schnell, aber trotzdem mehr als nur das. Der Titeltrack führt die Richtung weiter, die mit "The Four Horsemen" eingeschlagen wurde, nämlich einer längeren komplexeren Komposition mit einem genialen Solo in der Mitte. Aber danach geht es erst richtig los. "For Whom The Bell Tolls" ist an Einfachheit kaum zu übertreffen, aber genauso wenig an Mächtigkeit. Bis heute ein Fixpunkt der Metallica Live-Shows beweist dieser absolute Metal-Klassiker, dass man mit genug Talent auch mit wenig komplizierten Strukturen zu Erfolg kommt. Hier zeigen Metallica ihr natürliches Gespür für Musik und die Art und Weise wie sie rüberkommt wie keine andere Band. Das folgende "Fade To Black" ist wohl das Highlight des Albums und steht unter den Metallica Songs ganz weit oben. Hier haben wir erstmals balladenhafte Teile, wunderschöne Melodien, sowie einen für Metal damals ungewöhnlich ernsthaften genialen Text, während es gegen Ende immer härter wird und in einem wahnsinnigen Solo endet. Vom Aufbau beginnt dieser Track die Tradition epischer Kompositionen von Metallica, wie zum Beispiel später "Sanitarium" und "One". Nicht umsonst einer der beliebtesten Metallica Songs überhaupt. Leider gehen die nächsten zwei Tracks auf dem Album immer etwas unter, was nicht heisst, dass sie schlecht sind, im Gegenteil. Dann kommt aber ein weiterer Klassiker des Heavy Metal, "Creeping Death". Wer ihn jemals live erlebt hat weiss, dass es kaum einen besseren Live-Song gibt, denn gerade hier kann "Creeping Death" seine volle Ur-Kraft entfalten. Abschliessend präsentiert Metallica noch ein unglaubliches Instrumental, wo sich die volle musikalische Fähigkeit Metallicas zeigt und endlgültig klar macht, dass hier jemand ganz Grosses am Werk ist. Metallica schlägt die Brücke von Kill'Em All zu Master Of Puppets perfekt, Ride The Lightning ist ein Kernpunkt der Metal-Geschichte, ein Album das diese Art von Musik nicht besser repräsentieren könnte und das ganze Generationen von Musikern wegen seiner abermals bahnbrechenden Innovationen beeinflusst hat. Ein Album, das jeder haben sollte, denn wir befinden uns hier in einer Zeit als Metallica einen ganzen Musikstil neu definierte.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wie ein Stromschlag, 8. November 2003
Ride The Lightning knüpft ohne Frage an Kill 'em All an und toppt das Vorgängeralbum sogar. Hetfield klingt zwar noch immer wie ein wütender Terrier und auch die Produktion ist noch unter aller Sau, dafür sind die Songs einen Schritt weiter als beim Debut. Mit Fade To Black haben die San Francisco-Thrasher eine Halbballade auf das Album gepackt, die auf der einen Seite unheimlich düster und deprimierend ist und auf der anderen Seite vor Energie und Wut strotzt.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Für jeden Metalfan empfehlenswert, 27. November 2001
Von Ein Kunde
Nach dem wilden, wütenden und gnadenlos schnellen "Kill'em all" nehmen sich Metallica fast ein wenig zurück und bringen mit "Fade to Black" sogar eine absolut hammergeile Ballade auf ihrem Album unter. Generell ist dieses Album wesentlich abwechslungsreicher als "Kill'em all", da nicht nur gnadenlos Vollgas gegeben wir, sondern auch mal düstere, groovende Melodien und Rhythmen ("For whom the bell tolls", "The Cal of Ktulu") Vorrang haben. Jedoch kommt der Thrash-und Speedmaniac mit Songs wie "Fight Fire with Fire", "Ride the Lightning", oder dem legendären "Creeping Death" voll und ganz auf seine Kosten, diese Stücke sind teilweise schneller als Songs von Slayer. Ein weiterer Unterschied zu "Kill'em all" ist, dass James Hetfield auf dieser Platte wesentlich bessere Texte geschrieben hat. Waren es bei "Kill'em all" noch dunkle Götter, Zerstörung und wirre apokalyptische Szenarien, sind es hier Themen wie die Angst vor dem Tod oder verlorene Liebe. Das '84 erschienene Album wies den weteren Weg von Metallica: aus den wütenden Metalfreaks aus San Francisco, wurde nach und nach einer der größten Heavy-Rock-Acts aller Zeiten. Das, was sie auf "Ride the Lightning" andeuteten wurde mit mit "Master of Puppets" grandios fortgesetzt. Am besten man kauft sich sämtliche Metallica-Alben, das Metalohr wird aber schnell erkennen, dass die ersten vier Alben eben doch die besten sind.
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