Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hochkaräter für die Ewigkeit, 8. August 2007
Oft hat man Rezensionen, in denen leichtfertig das Wort Meisterwerk verwendet wird. Das ist schlecht für die Kunden, denn wenn man es dann mal wirklich mit einem richtigen Meisterwerk zu tun hat, denken viele:
na, es wird doch wieder nur ein halbes Meisterwerk sein.
Jetzt können Sie mal alle Bedenken über Bord werfen, denn hier haben wir ein wahres Meisterwerk. Ein Meilenstein der Musikgeschichte. Eine Sternstunde der Independent-Kultur. Ein Wunderwerk vor dem Herrn.
Jedes Stück ein Volltreffer - und fast jede Nummer hat Überlänge. Man gewöhnt sich dran, dass Robert Smith auf "Disintegration" immer erst nach zwei Minuten zu singen beginnt.
Als dieses Album fertig war, hatte The Cure ein echtes Problem: wie konnten sie das noch toppen ? Wer die Messlatte einmal so unverschämt hoch gelegt hat, kann mit allem was folgt nur nachlassen. Aber diesen Preis war es wert. Ohne "Disintegration" wäre der Musikmarkt ein bisschen ärmer.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Beste von The Cure, 11. Dezember 2002
1989 markiert für mich den Fall zweier Mauern. Der Berliner Mauer und der Mauer in meinem Kopf, von der alles, was nicht Heavy Metal war abprallte wie Regen von einem Blechdach. Als mir meine Schwester diese Platte unterschob, freilich mit dem Hintergedanken mir zu beweisen, dass nicht alle Musik in der Keyboards zum Einsatz kommen, klingen muß wie Boy George, fiel mein pubertäres musikalisches Weltbild zusammen wie ein Kartenhaus. Ich halte "Disintegration" für das beste Album der englischen Band The Cure. Die Musik ist gegenüber den Vorgängeralben weitaus trauriger und schwermütiger ausgefallen, hier gibt es nichts Tanzbares, stattdessen herrscht epische Nachdenklichkeit vor, voller Melancholie, voller Gefühl. Die Stimme Smith's throhnt verträumt über den bombastischen Klangteppichen ( plainsong ), zerbricht beinahe vor Angst und nahendem Wahnsinn ( Lullaby ) oder versinkt traurig resigniert zwischen den Klangwelten ( the same deep water as you ). Dabei gelingt ihm das Kunststück niemals zu dick aufzutragen oder weinerlich zu wirken. Zusammen mit dieser Stimme entwickeln die ausnahmslos überzeugenden Kompositionen auf "Disintegration" ein merkwürdiges Eigenleben und finden zu einer Größe, die ich nur als erhaben bezeichnen kann. Wer die beklemmenden Songs dieses Albums ( insbesondere: Plainsong, fascination street, prayers for rain, pictures of you, the same deep water... ) noch nicht kennt, hat etwas einzigartig Schönes versäumt. "Disintegration" ist zweifellos ein Meilenstein der englischen Popmusik, seine Faszination ist bis heute ungebrochen. Wer dem Wavegenre eher zwiespältig gegenübersteht, wer glaubt diese Musik verliere sich in todessehnsüchtigem Pathos, gespielt von Musikern die daherkommen wie Totengräber die vergessen haben ihre Antidepressiva zu nehmen, gerade diesen Musikliebhabern möchte ich "Disintegration" wärmstens empfehlen. Hört euch diese Platte ein und lasst euch eines Besseren belehren. Legt diese CD ein, lehnt euch zurück und lasst euch von the Cure entführen in eine Welt voller Schönheit und Melancholie. Fünf Sterne für ein Meisterwerk das bis heute auf einen würdigen Nachfolger wartet.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Definitiv das beste Album aller Zeiten!, 16. Januar 2004
Was hier Robert und Co. abgeliefert haben, gehört für mich schlichtweg zu einem der besten Alben aller Zeiten - und das meine ich wörtlich! Das Album klingt nach nun knapp 15 Jahren (Mai '89) immernoch taufrisch - was die Produktion sowie das Songwriting angeht (Die Firma HP hat übrigens "Pictures of you" für ihre Fernsehwerbung entdeckt). Neben einigen "Hits", die auf dem Album vertreten sind (das besagte Pictures of you, Lovesong, Lullaby und natürlich Fascination street) finden sich echte Perlen von the cure, wie etwa Plainsong, Last dance, Prayers for rain, Disintegration, oder Untitled auf diesem Album. Ich verstehe allerdings manche Reaktionen nicht (sogar die einiger renomierter Musikzeitschriften) , welche die Disintegration zu einem düsteren Gothicalbum degradieren wollen, denn das Album ist niemals düster oder traurig. Man darf allerdings von wunderschöner Melancholie sprechen (und diese nicht mit Düsterness verwechseln!). Dieses Album kann einfach keiner "Schublade" gerecht werden (Gothic, Darkwave oder was auch immer), sondern zählt zu einem der besten Pop-Alben aller Zeiten (wenn nicht überhaupt sogar DAS Beste)!!!!! Also, the cure's Disintegration lohnt sich wirklich für jeden, der anspruchsvolle, sphärische, ausgefeilte, zeitlose und detaillierte (kurzum: perfekte) Popmusik liebt - und deshalb nicht nur was für "Grufties" oder "Waver"!!!!!
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