Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Anarchische Freude am gediegenen Blödsinn, 7. August 2005
Diese CD kann man nur lieben oder hassen -- ein Dazwischen gibt's hier nicht. Die "schlechteste Rock'n Roll Band aller Zeiten" (Selbstbeschreibung) spielt zusammen mit einem russischen Armeechor, dem Alexandrov Red Army Ensemble, 12 Klassiker des Rock'n Roll ein, die jeder kennt -- aber so kennt man sie nicht! Die einzelnen Tracks, von "It's only Rock'n Roll" über "Just a Gigolo" bis zu "Stairway to Heaven", sind vielleicht nicht die musikalisch alleroriginellsten, aber sie sind witzig, und die beiden so verschiedenen beteiligten Ensembles beweisen, dass sie Humor haben. Und zwar einen ganz besonderen, anarchischen Humor, der vor nichts zurückschreckt. Klar gibt's "schönere" Aufnahmen z.B. von "Yellow Submarine", aber nur wenige davon klingen so, als würden sie von einem besoffenen Finnen gesungen (was der Wahrheit nahe kommen dürfte...), der immer wieder im letzten Moment die Kurve kriegt. Und der Armeechor tut ein übriges, wenn er etwa augenzwinkernd und mit allem realsozialistischen Pathos den inbrünstigen Hintergrundchor in "Happy Together" liefert, oder, vermutlich mit todernster Miene, Zitate aus der sowjetischen Nationalhymne ("Sojuz neru¨imyj") in "Gimme All Your Lovin'" einbaut und mit Händels "Halleluja" noch einen obendrauf setzt... Das Ganze ist nicht perfekt, soll es wohl auch nicht sein, aber es hat nicht nur den Beteiligten ganz offensichtlich Spaß gemacht, sondern dürfte auch den Zuhörer, ähäm, erheitern. Außerdem sollte man sich das Booklet genauer anschauen, denn auch hier hat sich anarchische Freude am gediegenen Blödsinn ausgetobt. "Call Natascha" -- "Lieber nicht", meinte ein Freund von mir einmal angesichts dieser Kleinanzeige der besonderen Art. Immer hören kann man "Happy Together" nicht, klar -- aber manchmal kramt man diese CD heraus, weil man haargenau diesen höheren Blödsinn braucht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Klassiker, 2. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Mit Happy Together spielten die Leningrad Cowboys ein ganz besonderes Album ein. Zusammen mit dem Alexandrov Red Army Ensemble, einem russischen Armeechor haben die Finnen ihre bekanntesten Tracks noch einmal aufgelegt, sowie einige bekannte Rocknummern gecovert, und damit einen Volltreffer gelandet. Von dem ersten Track "It's only Rock and Roll" uber "Gimme all your Lovin" bis zum abschließenden "Stairway to Heaven" herrscht absolute Partystimmung. Jeder Track stimmt, und auch die Anordnung ist gekonnt. Hier passt ein Titel zum anderen und Langeweile kommt nie auf. Das RA-Ensemble komplementiert den lockeren Stil der Cowboys perfekt und fügt sich nahtlos in den chaotischen Musikstil der Finnen ein. Damit ist zwar nicht das beste Cowboys-Album aller Zeiten entstanden, aber zweifelsfrei eines der besten. Die Leningrad Cowboys demonstrieren somit wieder einmal, daß sie die "Bestest Rock and Roll Band of the World (from Ameeeerica)" sind. Mein Tip: Kaufen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Anarchische Freude am gediegenen Blödsinn, 12. Januar 2007
Diese CD kann man nur lieben oder hassen -- ein Dazwischen gibt's hier nicht.
Die "schlechteste Rock'n Roll Band aller Zeiten" (Selbstbeschreibung) spielt zusammen mit einem russischen Armeechor, dem Alexandrov Red Army Ensemble, 12 Klassiker des Rock'n Roll ein, die jeder kennt -- aber so kennt man sie nicht! Die einzelnen Tracks, von "It's only Rock'n Roll" über "Just a Gigolo" bis zu "Stairway to Heaven", sind vielleicht nicht die musikalisch alleroriginellsten, aber sie sind witzig, und die beiden so verschiedenen beteiligten Ensembles beweisen, dass sie Humor haben. Und zwar einen ganz besonderen, anarchischen Humor, der vor nichts zurückschreckt.
Klar gibt's "schönere" Aufnahmen z.B. von "Yellow Submarine", aber nur wenige davon klingen so, als würden sie von einem besoffenen Finnen gesungen (was der Wahrheit sehr, sehr nahe kommen dürfte...), der immer wieder im letzten Moment die Kurve kriegt. Und der Armeechor tut ein übriges, wenn er etwa augenzwinkernd und mit allem realsozialistischen Pathos den inbrünstigen Hintergrundchor in "Happy Together" liefert, oder, vermutlich mit todernster Miene, Zitate aus der sowjetischen Nationalhymne ("Sojuz neru¨imyj") in "Gimme All Your Lovin'" einbaut und mit Händels "Halleluja" noch einen obendrauf setzt...
Das Ganze ist nicht perfekt, soll es wohl auch nicht sein, aber es hat nicht nur den Beteiligten ganz offensichtlich Spaß gemacht, sondern dürfte auch den Zuhörer, ähäm, erheitern.
Schade nur, dass das alte Booklet von 1994 nicht mehr dabei ist -- das hatte nämlich seinen ganz besonderen Reiz...
Immer hören kann man "Happy Together" nicht, klar -- aber manchmal kramt man diese CD heraus, weil man haargenau diesen höheren Blödsinn braucht.
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