Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Monolithisch, 23. April 2004
So wie einst Kubrick's 2001-Odyssee im Weltraum die Welt des Films veränderte und weit aufgerissene Augen und Münder hinterließ, so veränderte Dark Side Of The Moon die Musikwelt. Musik, wie Sie in dieser Perfektion, Reinheit, Homogenität und doch Zerrissenheit nie zuvor existierte. Der kristallklare Klang der Gitarre, das exakte, auf den Punkt gespielte Schlagzeug, das legendäre 7/8-Bassspiel in Money, die Wortfetzen, die sich durch das gesamte Album ziehen und ihm noch bis heute diese unerklärliche Mystik geben. Nie zuvor und auch bis heute unerreicht bleibt Gilmour's Pedal Steel-Spiel in Breathe oder die zukunftsweisenden Synthies in On The Run. In knapp 45 Minuten wird hier Musikgeschichte geschrieben, die den Anfang vom Ende für die ehemaligen Kunst- und Musikstudenten bedeutete. Der schier unbegreifliche kommerzielle Erfolg von Dark Side Of The Moon ließ zwar noch das elegische Wish You Were Here und das verbitterte Animals folgen (beides absolute Meisterwerke), jedoch zerstörten Sie das Bestreben einer Band sich weiterzuentwickeln und nochmals zu revolutionieren. Wer will es Ihnen Übel nehmen? Sie hatten ihren Soll erfüllt. Ein zweites Dark Side Of The Moon wird es nie geben, ebenso keine zweite Odyssee. Doch gibt man den Glauben nie auf, wenn man heute Klängen wie denen von De-loused In The Comatorium lauscht. All you touch, and all you see, is all your life will ever be...
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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sphärisch, zeitlos, genial..., 6. Januar 2004
Zuerst das wichtigste: Obwohl "The Dark Side Of The Moon" sich auf mehrere Weisen deutlich von allen anderen Pink Floyd Alben absetzt (und deswegen bei eingefleischten Pink Floyd Fans auch umstritten ist), liefert es den wohl besten Eindruck des damaligen Lebensgefühls der 70er. Vor 25 Jahren besaß ich die Vinyl-LP. Sie war nach einem Jahr vom häufigen Hören derart abgewetzt und verschlissen, daß ich sie wohl nur aus nostalgischen Gründen nicht entsorgt habe. Die Re-Masterte CD ist ebenso Klasse. Die Musik ist absolut genial, die Texte sind auch heute noch zutreffend. Die Melodien brennen sich ins Gehirn, sind abwechselnd zum Träumen sphärisch, dann wieder ernüchternd und desillusionierend. Könnte man lautlos zwischen Wolken und blauem Himmel umherfliegen, wäre diese Musik die passende Begleitung dazu. Ob dieses Album kommerziell ist, oder nicht, überlasse ich der Entscheidung jedes Einzelnen. Eines ist aber sicher: 1973 haben Gilmour, Waters, Wright und Mason hiermit einen Meilenstein der Musikgeschichte gesetzt, und daß "The Dark Side Side Of The Moon" nach 30 Jahren immer noch in den Billboard-Charts der meistverkauften Alben aller Zeiten ist, spricht für sich. Ein Tip auch an alle, die zum Zeitpunkt des Erscheinens noch nicht geboren waren: Anhören!
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
das bekannteste Pink Floyd Album, 15. September 2001
Von Ein Kunde
Wir schreiben das Jahr 1973. Die optimistische Naivität der Endsechziger war weitgehend verflogen. Die frühen siebziger Jahre waren weniger von Schlaghosen und Good Time Disco Music als von Nachdenklichkeit, Ängsten und Cannabis schwangeren Teestubendiskussionen geprägt.Auch Pink Floyd suchten damals nach einer neuen Identität. Die Band war bereits 1966 gegründet worden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie sieben reguläre Alben veröffentlicht und war zudem an einem Gemeinschafts Filmsoundtrack (Zabriskie Point) beteiligt. Während dieser Zeit hatten es Pink Floyd, obgleich sie hauptsächlich atonalen Psychedelic Rock spielten, zu einer leidlichen Popularität gebracht. "The dark side of the moon" war das erste wirklich melodische Floyd Album. Mit ihrem thematischen Konzept - der Angst vorm Wahnsinn - traf die Band exakt den Nerv der damaligen Zeit. Verschiedene andere Faktoren kamen hinzu und begründeten den enormen kommerziellen Erfolg, den dieses Album bis heute hat: Pink Floyd war damals noch eine arbeitende Band, in der jeder Musiker seinen Part beisteuerte. Bassist Waters sorgte für den thematischen roten Faden, Gitarrist Gilmour und Keyboarder Wright für die Harmonie und die Schönheit der Musik, Drummer Mason für die grandiosen Soundeffekte und Klangcollagen. Alan Parsons perfekte Produktion rundete das Album ab. Bis heute ist "The dark side of the moon" ein Klassiker, der in keiner guten Plattensammlung fehlen sollte.
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