Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
für die erste nummer...., 26. November 2009
die fünf sterne gibts nur für die erste nummer und das mehr als verdient! nur deshalb MUSS man diese scheibe im repertoire haben!
bei "mediterranian sunset" liefern sich die beiden virtuosen paco de lucia und al di meola packende duelle auf der akkustischen gitarre, aufbauend auf der wirklich guten komposition von al di meola wird hier abwechselnd soliert, dass nicht nur selbst gitarrespielenden hörern die luft weg bleibt.
das duell geht für mich unentschieden aus. paco spielt emotionaler, di meola steckt ihn technisch locker weg. konkret hört man deutlich, dass paco (links) mit den fingern auf stahlseiten spielt, während di meola (rechts) mit plektron kunstsaiten bearbeitet. auf meiner im timing exakten musikmaschine vermittelt sich für mich der eindruck, dass paco immer ein wenig haspelt, während di meola alle zeit der welt zu haben scheint, um irrwitzig schnell zu spielen. hört man mal eine saite schwirren, einen etwas unsauberen griff, dann ist das immer auf der linken seite...
das soll nicht weiter stören, gehört mein herz doch auch den vergleichsweisen gitarrendilettanten wie neil young, bob dylan oder peter hammill, deren faszination gerade im unperfekten zu finden ist.
in dieser nummer steckt nun alles drinnen, was flamenco und gitarrenjazz ausmacht. unbändige lust am ausleben der improvisationen, emotionen, die einem tränen aus den augen drücken können, nach dem verklingen des letzten tones sitzt man zumeist mit heruntergeklappter kinnlade da...
dann aber wird's ein wenig langweilig, die zur schau gestellte perfektion beginnt ein wenig anzuöden, auch scheint das feuer der protagonisten nach dem hellen lodern der ersten nummer etwas heruntergebrannt - nett vielleicht noch das kurze anspielen des pink panther themas. und versteht mich jetzt nicht falsch - ich mag den john mc laughlin sehr, schätze viele seiner projekte und halte ihn mit für einen der weltbesten gitarristen - sowohl technisch als auch emotional, aber hier ist es mir dann zu viel, wenn er auch noch dazukommt und dann auf einmal drei gitarreros alles geben...
die aufnahme ist beinahe audiophil, sehr natürlich und perfekt belichtet, jedes detail ist klar erhörbar. den besten klang liefert meiner meinung nach die remasterte 180g vinyl version, da haben die gitarren mehr körper, das abheben der fingerkuppen von den saiten ist deutlicher und glaubhafter zu hören. aber auch die CD geht toll und liefert keinen anlass zu pingeliger kritik.
eine mussplatte für alle hörer, von klassik bis jazz - wie gesagt - wegen der ersten nummer!
und schaut mal auf den preis....
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Besternte Nacht in San Franzisko, 4. Januar 2007
Drei Gitarren-Superstars in Bestform jubeln sich gegenseitig zu immer atemberaubenderen Leistungen hoch -- "Friday Night in San Francisco" gehört zu jenen Alben, die in jede CD-Sammlung gehören, oder genauer: Sie gehören in jeden CD-Player, und zwar so oft wie möglich!
Was Paco de Lucia, Al di Meola und John McLaughlin an jenem denkwürdigen Abend losließen, gehört zu den Sternstunden der Musikgeschichte. Einer aus der Klassik-Ecke, einer vom Jazz, einer vom Flamenco -- und heraus kommt eben kein Hochgeschwindigkeitsbrei, wie mitunter kritisiert wurde, sondern ein Werk wie aus einem Guss. Ihre Versionen von bis dato relativ Unbekanntem wie auch von bekannt geglaubten Klassikern lassen mich regelmäßig bedauern, dass ich nur zwei Ohren habe.
"Friday Night in San Francisco" besticht, und zwar mit jedem Ton. Die drei Gitarren-Meister improvisieren nicht nur (das tun andere auch), haben nicht nur viel Gespür für Rhythmus und Melodie, sondern sie lassen regelrecht raffinierte Dialoge hören, spielen einander immer wieder den Ball zu -- und dank der Aufnahmetechnik, die ihnen jeweils eine Lautsprecherbox zuweist, lässt sich das auch im Wohnzimmer nachvollziehen. Dazu kommen nachgerade geniale Details -- etwa wenn Paco de Lucia zwischendurch seine Gitarre stimmt, ohne deswegen mit dem Spielen aufzuhören. Das ist keine Effekthascherei, erstrecht keine Musik gewordene Profilneurose, sondern überbordende Freude an der Musik. Entfesselte Gitarren.
Gleich der Anfang, Al di Meolas "Mediterranean Sundance", ist ein Juwel. Kein selbstverliebtes Getue, sondern ein Knaller am anderen, ohne dass die zugrunde liegende Melodie unterginge. Man denkt sich, "das Niveau können die doch gar nicht halten!" -- Aber denkste, sie können! Was diese drei Herrschaften sogleich anschließend aus Chick Coreas "Short Tales of the Black Forest" machen, ist nachgerade unglaublich. Alle 6 Tracks sind so, und alle haben sie viel Seele. Dieses Album "allererste Sahne" zu nennen, wäre dreistes Understatement.
Meine Bewertung lautet nicht "5 Sterne", sondern "Galaxie". Schade, dass dieses Klassement hier nicht vorgesehen ist...
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
MUST HAVE fuer Gitarrenfans, 3. Mai 2004
Merkwürdig, es gibt CDs die "verschwinden" einfach aus meinem kunterbunt zusammengestellten Repertoire. Diese CD ist jedenfalls im Moment unauffindbar und das ist schlimm! Es kommt vielelicht einmal im Jahr vor, aber dann WILL ich - und zwar sofort! - dieses einmalige Stück, diesen Gitarrenkampf ... nämlich den "Mediterranean Sundance" hören. Es handelt sich dabei um ein scheinbar ewig lange andauerndes Gitarrenduell der "3 Tenöre unter den Gitarristen" (Paco De Lucia, Al Di Meola und John McLaughlin). Das faszinierende ist dabei ist, wie man die miteinander korrespondierenden Gitarren aud den verschiedenen Lautsprecherboxen vernehmen kann. Herrlich. Ein klein wenig kommt man sich vor, als wäre man an in dieser Frreitagnacht dabei gewesen ...Von der Tonqualität her ist diese Aufnahme nicht besonders hervorzuheben, es ist ein einfacher Konzertmitschnitt - aber was dieses Gitarrenduell angeht ... handelt es sich dabei um DEN KLASSIKER schlechthin. Ich habe lange gesucht um Vergleichbares zu finden, bin bislang aber nicht fündig geworden; das ist vielleicht auch der Grund, warum es eben DIESE CD sein muss, die ich mir so gerne anhöre. Augen schliessen und geniessen!!
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