Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"IAGDV, don't you know, that I love you......", 24. Januar 2005
Irgendwann in den 70ern hatte ich mir diesen 17-Minuten-Titel, einer Sequenz aus Heavy-Organ, Lead-Guitar und Drums mit minimalem Text, "übergenudelt" und konnte ihn nicht mehr hören. Die fünf anderen Titel des Albums waren für mich immer mehr Beiwerk zum Titelsong. Rund 25 Jahre später dachte ich, eigentlich müsste man den Titel doch einmal auf CD haben und habe mir nun die "Rhino-Ausgabe" mit dem schönen "Wackelbild" des CD-Cover angeschafft. Und siehe da, nach so vielen Jahren macht das Album mal wieder Spaß und Laune beim Zuhören. Zumal die Ausgabe recht luxuriös gelungen ist. Der Sound ist sehr gut bei den Studio-Aufnahmen und mit der LP nicht recht zu vergleichen; ordentliche Höhen und satte Bässe überwiegen und sorgen für ausgewogenen Hörgenuß. Die 19-Minuten lange Live-Version (gemutmaßt wird, es handele sich um eine Aufnahme aus einem Konzert der Band in San Diego/Cal. vom Dezember 1969) ist vom Klang auch nicht schlecht, aber eben nicht brillant. Zudem ist das Drum-Solo nicht so interessant wie bei der Studio-Version und insgesamt für mich etwas zu lang; aber das ist sicherlich eine Geschmacksfrage. Als weiteren Bonus gibt's noch die Single-Version, die man aber nicht wirklich braucht, denn der Titelsong war erst in der Langfassung richtig hörenswert. Zu der CD gibt es ein 30-Seiten-Booklet mit vielen Fotos und Info's zum Album, der Band und den Recording-Sessions. Insgesamt eine schöne und ansprechende Veröffentlichung, die ich zum Kauf empfehlen kann; denn das Album, oder zumindest der Titelsong daraus, ist doch auch irgendwo ein Klassiker der späten 60er Jahre, der zu dieser Zeit - ich erinnere mich selbst daran - häufiger im damaligen SWF 3 Pop Shop oder auch auf AFN und BFBS zu hören war. Zudem hat sich das Album mehrere Millionen mal verkauft, was auch für sich spricht. Man sollte allerdings als Käufer darauf achten, dass man auch diese Version bekommt und nicht die "Sparversion" der Erstveröffentlichung aus den späten 80er Jahren.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
So muss es gewesen sein, 25. März 2003
Damals,Ende der 60er, als die Doors gerade (für eine zeit) nicht mehr und Led Zeppelin noch nicht die Megastars waren (weil ihre Gründung noch bevorstand), gab es eine sehr laute Band mit dem richtungsweisenden Namen Iron Butterfly, die in diesem Vakuum der Hippie-Ära den Maßstab für harten Rock vor allen Dingen mit ihrer Visitenkarte "In-A-Gadda-Da-Vida" um einige Lichtjahre näher dem Heavy Metal versetzten, so dass man den Endruck hat, sie hätten ihn mitgegründet.Merke: Der Prozentsatz derer von damals, die heute noch die Einleitung des legendären Schlagzeugsolos auf der nervenzerfetzenden 17-Minuten Version des Titellieds auf den Knien, den Tischen oder sonst-was trommeln ist erschreckend hoch. Und jeder von hier bis zum Mars (bis dahin schallte damals diese sehr laute Band) wird die Melodie wiedererkennen, wenn sie gesummt wird. Die auf dieser Scheibe enthaltenen Songs sind größtenteils von der (genialen)In-A-gadda-usw.-LP, jedoch sind noch von anderer Stelle Perlen mit dazugekommen, wie das fetzige "Easy Rider", das "Iron Butterfly Theme" und die Single Version des Titeltracks. Insgesamt ein gutes Aushängeschild für all die, die ergründen wollen, was denn eigentlich dieses "psychedelic" ist. Kleiner Seufzer: DIe Soundqualität reicht nicht an die LP heran (wie sollte es auch anders sein?) Doug Ingles Orgel hat nicht den vollen Are-You-Happy-Biss der in den Ohren kratzt und Eric Branns Gitarre ist auch nicht der Schreihals mehr, man hat den Eindruck als wurden die Höhen ein wenig gekappt. Tja.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der erste echte Psychedelic-Kracher aus dem Jahr 1968., 29. Januar 2009
Mit ihrer zweiten Scheibe schafften Iron Butterfly den internationalen
Durchbruch und verdankten dies ausschliesslich dem erstmalig
über eine ganze LP-Seite gehenden 17 Minuten-Stück "In-a-gadda-da-vida".
Dieses Stück ist bis heute legendär wegen der Psycho-Orgel (Doug Ingle), der Wahnsinns-Gitarre (Eric Brann), dem fetten Bass (Lee Dorman,später Captain Beyond ) und dem Drum-Solo (Ron Bushy). Ich erwähne die beteiligten Band-Mitglieder extra deswegen, weil die Gruppe schon vorher
und erst recht nachher etlichen Personalwechseln unterlag.
Es war die allererste Platte, die aufgrund der Verkäufe von über 8 Millionen Exemplaren mit Platin ausgezeichnet worden ist (30 Millionen Stück bis heute). Sie war insgesamt 140 Wochen in den LP-Charts davon 81 Wochen lang in den Top-Ten.An diesen Erfolg konnte die Gruppe nie wieder
anknüpfen, es gelangen ihnen danach noch ein paar kaum erwähnenswerte Chart-Erfolge. Die Band ist auch heute noch auf Konzertreisen unterwegs.
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