Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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133 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wichtige Informationen über Geld und das Geldsystem, 21. Juni 2006
Herr Deutsch erklärt sehr ausführlich und auch für Laien verständlich die verschiedenen Geldarten, die geschichtliche Entwicklung von Geld, den Unterschied zwischen richtigem und falschem Geld, mit welchen Tricks die Regierenden immer wieder das Geld entwertet haben und wie sich nach und nach durch die Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Banken Falschgeld entwickelt und heute als durch nichts gedecktes Papiergeld auch weltweit durchgesetzt hat.
Die vordergründigen Vorteile und langfristigen Nachteile von Falschgeld werden gründlich behandelt. Auch das so genannte Freigeld und die damit verbundenen Irrtümer werden besprochen.
Der Autor vermutet eine über Jahrhunderte geplante und durchgeführte Verschwörung, um Silber und Gold als Währungen abzulösen und den Menschen bunte Papierscheine als Geld anzudrehen, was ja letztlich auch funktioniert hat.
Auch wenn man, wie ich, an dieser Verschwörungstheorie seine Zweifel hat, wird man trotzdem von diesem Buch profitieren.
Das Buch ist sehr umfangreich, spannend wie ein Roman und stellenweise richtig amüsant geschrieben, z.B. im Kapitel über die Silberspekulationen der Brüder Hunt.
Es wird schlüssig erklärt, warum das derzeit bestehende Geldsystem höchst ungerecht ist, wer davon profitiert und wer es finanziert (das arbeitende Volk). Und warum es zusammenbrechen und mittelfristig im Bankrott enden muss.
Positiv finde ich, dass nicht nur reine Untergangsszenarien beschworen werden, sondern ganz konkrete Alternativen vorgestellt werden, z. B. von privaten Währungen, die schon bestehen oder sich gerade entwickeln.
Wenn der Leser, angeregt durch das Buch, auch nur einen Teil seiner gesparten Euros in echte Werte umtauscht, dürfte sich die Investition in das Buch schon gelohnt haben.
Ich habe in diesem Buch viele Informationen gefunden, die ich leider in der (deutschen) Schule nicht gelernt habe. Jeder mündige Bürger sollte die im Silberkomplott beschriebenen Zusammenhänge kennen, um zu verstehen, wie das gegenwärtige Geldsystem funktioniert, wie jeder Sparer betrogen wird und welche Möglichkeiten es gibt, sich zu schützen.
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97 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das beste Buch zu Geld-Geschichte und -Theorie, 2. September 2006
Deutsch erklärt, wie die heutigen Geldsysteme entstanden sind. Dazu geht er 700 Jahre in die Vergangenheit zurück. Was er hier aufdeckt (bzw. viele Autoren schon vor ihm, aber Deutsch macht es so ganzheitlich und so klar wie noch kein anderer), ist nicht nur ein "Silberkomplott", sondern ein ganzes Geldkomplott. Es ist die Gründung der scheinbar unabhängigen Zentralbankensysteme durch die Hochfinanz - immer wieder taucht der Name Rothschild auf. In einer wie Deutsch sagt "institutionalisierten Korruption" arbeiten dieses System und der Staat zusammen, indem immer weiter Geld an den Staat ausgegeben wird und Geldmengen wie Schulden unbegrenzt steigen. Dazu wurden Gold und Silber, über Jahrtausende als sichere Zahlungsmittel geschätzt, in den letzten 150 Jahren schrittweise abgeschafft und der Öffentlichkeit als "veraltet" verkauft. Der Euro ist endgültig nur noch Papier.
Nun kann das System gigantische Geldmengen ungedeckt und unbegrenzt selbst produzieren. Doch es steckt mehr dahinter. Über die die Verteilung und Gewährung von Krediten durch das Bankensystem kontrollieren die Mächtigen die gesamte Wirtschaft und den Staat. Kein Großunternehmen, kein Krieg ohne Finanzierung und damit Mitspracherecht.
Das Buch ist einfach genial - man merkt ihm an, dass der ehemalige Unternehmer Deutsch über 20 Jahre daran gearbeitet hat (Zwischenstand war die Broschüre "DIE GELDFALLE"). Dass mit der steigenden Verschuldung und Inflation über kurz oder lang Ersatz-Geldsysteme und damit auch Edelmetalle wieder kommen werden, ist nur ein Anleger-Tipp am Rande. Es wird laut Deutsch nicht mehr lange dauern, bis die Menschen wieder echtes, also gedecktes Geld und Sachwerte wiederentdecken werden.
Interessanterweise kommt Deutsch nicht wie bei mein anderer Favorit, Prof.Senf in "DER NEBEL UM DAS GELD", zu dem Schluss, den Zins insgesamt infrage zu stellen, sondern er sieht die unbegrenzte Laufzeit von Krediten beim Staat als ursächliches Problem. Der Staat kann per definitionem nicht bankrott gehen, daher plädiert Deutsch für eine regelmäßige Schuldenamnestie bei Staatsanleihen. Es wäre die Erlösung für unsere Welt.
NACHWORT
Die "Gelddenker", die ich favorisiere, stimmen darin überein, dass Zins zwangsläufig zu Schuldenbergen und Inflation führt, weil das Geld zur Zahlung der Zinsen nur aus neuen Krediten (mit weiteren Zinsen) kommen kann. Es werden keine Euro/Dollar/etc. ohne dahinter tickende Zinsuhr ausgegeben. Es ist das klassische Pyramidensystem, bei dem immer neue Geldlieferanten (Kreditnehmer) gefunden werden müssen, und das sich zwangsläufig irgendwann tot läuft. Zinsen zwingen (!) zum ewigen Wachstum, um mehr Schulden auszuhalten und die Inflation zu relativieren, aber nichts kann ewig wachsen. Sind die Märkte gesättigt und alle bis über die Ohren verschuldet, und zwar genau im Zustand wie die Welt heute, dann kollabiert das System wie jedes Pyramidensystem - seit Jahrhunderten. Erst ein Geld ohne Zinsen entlastet die Wirtschaft vom Wachstumszwang wie von einem Fluch. Es hat einen Grund, dass "Wucher" über Jahrtausende immer wieder von Päpsten und Königen zum Teil bei Todesstrafe verboten war und Zinsnehmer als Parasiten empfunden wurden.
Geld ohne Zins können sich "Zinsgläubige" nicht vorstellen, doch es ist problemlos möglich. Die Bank kann dem Häuslebauer oder Unternehmer den Kredit, den sie aus dem Nichts (!) erzeugt, mit der gleichen Bonitätsprüfung auch ohne Zins vergeben. Wer - außer den Bankiers - hätte denn was dagegen, sein Haus in 10 statt in 20 Jahren abzubezahlen und sich dazu die ständigen Währungskrisen zu ersparen? Zinsen, die sich wie eine Art "Reichensteuer" in allen Preisen der Welt finden und für eine konstante Umverteilung von Unten nach Oben sorgen, fallen dann überall weg, genauso wie die Spekulation. Die Realwirtschaft braucht Zinsen nicht, sie braucht fließendes Geld. Deutsch erklärt im Buch wunderbar, mit welchen korrupten Tricks das Zinsgeld in unsere Welt implementiert wurde - nur eine kleine Elite profitiert davon, und der Rest denkt, dass es anders nicht ginge.
Ich hoffe, dass mir das Amazon-Team angesichts der Wichtigkeit des Themas folgende externe Links erlaubt:
1) Wer in 47 Minuten das Grundwissen Geld erwerben will, dem sei dieser brillante Video empfohlen: http://video.google.de/videoplay?docid=6433985877267580603
2) Weiterhin die Ausführungen von Egon Kreutzer unter http://www.egon-w-kreutzer.de/Geld/Sammlung%20Geld.html, wo er unter Punkt 1 bis 7 recht kompakt eine durchdachte Lösung für ein optimales Geld entwickelt.
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60 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das bewährte und bessere "ehrliche Geld" i. V. zu Keynes, Goldstandard, Silvio Gesells "Freigeld", Marx und Co!, 29. Dezember 2006
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Theorie des Geldes und lasse dabei möglichst ziemlich breitgefächerte Meinungen einfliessen:
Von G. Hannich(der gute und originelle Ansätze zeigt, mit Silvio Gesell aber leider daneben greift), zu Paul C. Martin,(seine Deflationsbedenken dürften ziemlich unakut werden), über die Goldstandardanhänger(das hat erst zum Fiatmoney geführt), nach Keynes(von dem ich nichts halte), zum Zinseszinsmonster bis zu Marx(der einige bekanntlich folgenschwere Denkfehler hatte).
Da das ganze Thema ziemlich komplex, historisch belegbar und 6000 Jahre zurück reicht und zudem dem Ottonormalverbraucher nicht so einfach zu erklären ist, rate ich zu den wirklichen Experten, die sich damit wirklich auseinander setzen. G. H. ist eine nette Bettlektüre gegen das, was hier an die Öffentlichkeit gebracht wird, und damit möchte ich auch dem "Vorrezensierer" den Wind aus den Segeln nehmen, denn er hat das Buch sicherlich nicht gelesen, er kommt eher aus der Freigeldecke, der ich zugegebenermaßen zwecks fehlender Alternativen auch einmal angehörte. ;-)
Die kontinuierlichsten und besten aller Wirtschaften gründeten auf dem Bimetallstandard(Gold und Silber), wobei beide gegeneinander gerechnet oder getauscht werden konnten, es gab somit immer einen fairen und ehrlichen Markt.
Sobald aber eine Papierwährung dazwischenkam(Gold oder Silber in US$ etc.) wurde es immer kritisch in der Geschichte.
Humbug ist natürlich, dass ein nicht mit der Wirtschaft mitwachsendes Edelmetall kein Geld sein kann oder darf, das Geld wird dabei knapper und kann somit aufgewertet werden, da dieser Ausgleich langsam vonstatten geht, geht es auch gut, die Raten betragen dann ein Bruchteil dessen was wir heute (gefühlte)Inflations- oder auch Deflationsrate nennen mögen.
Daran geht keine Wirtschaft zugrunde, heute ist das bei Papiergeld oder Mono-Geldstandart alle 60-90 Jahre der Fall!
R. Deutsch widmet sich dem Thema seit gut 20 Jahren, und nur alleine diesem Thema unter Berücksichtigung der notwendigen Informationen aus allen Bereichen, die unser "Fundament" Geld betreffen.
INWO und dergleichen plädieren für Freigeld - letztendlich ist das ziemlich unausgegoren, da es die Verantwortung dem Staat überlässt, denn je weniger Gesetzgebung + freie Marktwirtschaft vorherrschen, desto fairer wird letztendlich ein System, ob Geld oder ein anderes...
einfach aus dem Grund, da Manipulationen in einem solchen System von jedem Bürger relativ schnell aufgedeckt und nachgeprüft werden können, jeder ist für sich selbst verantwortlich und das führt einfach zu mehr Transparenz, Ehrlichkeit und Fairness in der Welt und vor allem im Geldwesen. Denn die Betrüger werden automatisch ausgesiebt, es gibt keine Monopol- oder Kartellstellungen(Staat, Zentralbanken, Banken etc. ...).
Dezentralisierung ist eines der Schlagwörter, wenn es um eine lebenswerte Zukunft geht, das betrifft nicht nur Gesundheits-, Gen- und Pharmabranchen , oder das 3D/ Rapid Prototyping(womit theoretisch jeder an jedem Ort der Welt das herstellen kann, was er spezifisch benötigt),
sondern vor allem auch die Energieversorger.
Beispiel: Wer hat Interesse an Brennstoffzellen, die autark im Keller brummen? - die breite Bevölkerung sicherlich, traditionelle Energieversorger sicherlich nicht.
(Die letzten Zwischenbemerkungen stehen nicht im Buch, sollen aber die Parallelen aus meiner persönlichen Sicht verdeutlichen).
Lobbyisten haben es in einer solchen hoffentlich zukünftigen freien Gesellschaft schwer, und das ist gut so.
Somit wird in R. Deutschs erstem Buch(nach dem Zwischenschritt "die Geldfalle") in hervorragender Weise erläutert, was die zahlreichen Vorzüge privater und fälschungsresistenter "Gelder" sind(Tauschringe sind auch nichts anderes).
Es hat seit 6000 Jahren bis etwa ins Mittelalter funktioniert und es wird immer funktionieren.
Einziges Manko in meinen Augen ist der reisserische Buchtitel, der aber nicht zu viel verspricht, was aber den einen oder anderen vom Kauf abhalten könnte. Leute, die sich eine richtige Altersvorsorge aufbauen möchten, bekommen natürlich den einen oder anderen geldwerten Tipp, jetzt kann mir kein "Mensch" erzählen, dass ihn das nicht interessiert. ;-)
Für mich bisher das tiefgründigste Buch zum Thema (unter einer recht großen Zahl!)
Ein Krimi allererster Sahne, leider Realität!
"Die Kreatur von Jekyll Island" (G. E. Griffin) als Realkrimi kann man sich ebenfalls gerne zu Gemüte führen.
In diesem Sinne
"MrR"
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