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Die Gesellschaft des Spektakels: Kommentare zur Gesellschaft des Spektakels
 
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Die Gesellschaft des Spektakels: Kommentare zur Gesellschaft des Spektakels (Taschenbuch)

von Guy Debord (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Bittermann (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 392311897X
  • ISBN-13: 978-3923118977
  • Größe und/oder Gewicht: 20,9 x 12,8 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 20.567 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das wichtigste Buch über den Mai 1968 erschien bereits 1967. Es hieß »Die Gesellschaft des Spektakels« und analysierte die Funktionsweise des Spektakels, die Prinzipien von Macht und Herrschaft in der bürgerlichen Gesellschaft. Das Buch beeinflusste eine ganze Generation französischer Intellektueller. In den zwei Jahrzehnte später erscheinenden »Kommentaren« überprüft Debord seine Thesen und führt sein Hauptwerk fort.


Der Verlag über das Buch

Zeit seines Lebens galt Guy Debord als »Geheimagent der Subversion«, als einer, der entweder bewundert oder verabscheut wurde. In den fünfziger Jahren nahm er an den Aktivitäten der Lettristen teil, einer künstlerischen Nachkriegsavantgarde, die durch spektakuläre Aktionen von sich reden machte. 1957 hatte er entscheidenden Einfluß auf die Gründung der Situationistischen Internationale, an der sich Künstlergruppen wie Cobra und später die Münchner Spur beteiligten. 1967 löste die SI den Skandal von Straßburg aus, der im Mai 68 zum Generalstreik führte. Guy Debord war als Theoretiker der SI und Autor von »Die Gesellschaft des Spektakels« über Nacht zur Berühmtheit geworden, aber er lehnte es ab, »zu einer Autorität« zu werden. Er führte sein Leben im Verborgenen weiter, aber die Gerüchte um seine Person hörten nie auf, vor allem, als sein Freund und Verleger Gerard Lebovici unter bis heute ungeklärten Umständen ermordet wurde.

»Die Gesellschaft des Spektakels« und die »Kommentare« sind Debords politisch-philosophisches Vermächtnis, sein theoretisches Hauptwerk, in dem er die moderne Verlaufsform der spektakulären Herrschaft aufzeigt, aber auch die Etappen ihrer programmierten Selbstzerstörung.


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Auf den Punkt gebracht, 25. September 2006
Ich erinnere mich an unzählige Momente mit diesem Buch, wie ich sie zugleich auch mit keinen anderen Buch bisher hatte: Kopfschmerzen, gefolgt von drückender Schwermütigkeit, bedingt durch ein unbeschreibliches Gedankenchaos, weil es einfach nicht fassbar schien, was hier zum Ausdruck gebracht wird, bis hin zu einer grenzenlosen Euphorie, darüber, dass hier in Thesen, welche nicht länger als eine Viertelseite sein müssen, mehr zur Sprache gebracht wird, als anderswo in dutzenden Seiten.
Zu verstehen, was hier gemeint und angedeutet wird, ist sicherlich kein leichtes Unterfangen, doch am Ende einer teils schweren Reise steht vor einem dann ein neues Bewusstsein; und genau dieses Bewusstsein ist das, was den Menschen heutzutage fehlt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Spektakel ist permanent, 24. Juni 2003
Der italienische Philosoph Giorgio Agamben schrieb in seinen "Marginalien zu den Kommentaren der Gesellschaft des Spektakels." das Beunruhigenste an Debords düsteren Prognosen sei vielleicht, mit welchem Eifer der Kapitalismus alles daran setze ihre Richtigkeit zu beweisen.
Debord entwickelt in diesem Traktat, ausgehend von Marx Begriff vom Fetischcharakter der Ware, die Kritik einer Gesellschaft deren warenförmige Beziehungen sich den Individuen als Spektakel darstellen.
Der Text ist die klarste und in seiner unerbittlichen Logik schärfste Kritik der Postmoderne, geschrieben als, außer in literaturwissenschaftlichen Zirkeln, noch niemand wußte was die Postmoderne war.
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7 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Hegel für Arme, 20. Januar 2002
Dieses Standardwerk der 68er Bewegung besticht durch eine kaum zu widerlegende These: Was man gemeinhin recht naiv als "westliche Zivilisation" zu verklären pflegt, ist reines Spektakel. Sprich: Maskerade. Getue. Täuschung. Spiel...
Wer zu feig ist, sich auf Hegel einzulassen, der lese Debord.
Und wer den Altmeister tatsächlich riskiert hat, der betrachte das Chef d`oeuvre seines Epigonen als wichtige Fußnote. Debord ist schließlich ein Zwerg, der auf den Schultern eines Giganten steht. Aber das ist ja schon mal was.
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