Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Faszinierend und flüssig zu lesender Okkult-Thriller, 6. Februar 2008
Mit Das Grab des Salomon schuf Daniel G. Keohane einen okkulten Thriller, der sich mit der sagenumwobenen Bundeslade beschäftigt, die schon Indiana Jones verzweifelt suchte. Im vorliegenden Roman geht es allerdings weitaus mysteriöser zu und der Autor hat die Fakten des Romans bestens recherchiert. Der Verfasser des Klappentextes bringt die Story in einen Zusammenhang mit dem Roman Sakrileg. Bis auf das biblische Thema haben beide Geschichten aber reichlich wenig miteinander gemein. Während bei Dan Brown eine wahnwitzige Schnitzeljagd abläuft, weiß der Leser in Keohanes Story sehr schnell wo das Relikt versteckt ist. Seine Faszination bezieht das Buch aus der Darstellung der Charaktere, ihren Beziehungen zueinander und der dunklen Bedrohung durch eine dämonische Sekte. Hier hat der Autor auf eindringliche Weise beschrieben, wie leicht Menschen in bestimmten Situationen manipuliert werden können. Ein weiteres zentrales Motiv des Romans ist der christliche Glauben und wie der Protagonist Nathan sich mit seinen Selbstzweifeln auseinandersetzt. Die Personenbeschreibungen wirken bei Keohane sehr realistisch und man kann den Eindruck gewinnen, dass sich die Ereignisse genauso in der Wirklichkeit abgespielt haben könnten. Allerdings geschieht in der ersten Hälfte des Buches auch nicht sonderlich viel. Die zweite Hälfte ist zwar durchaus rasanter und geheimnisvoller und hat auch die eine oder andere Überraschung parat, der ganz große Wurf ist dem Autor dennoch nicht gelungen. Es fehlt der besondere Aha-Effekt, der dem Leser einen Schauer der Ehrfurcht über den rücken laufen lässt. Das Grab des Salomo ist ein hervorragend geschriebener Unterhaltungsroman, nicht mehr und nicht weniger. Abgeschlossen wird der Band durch ein ausführliches Personenregister.
Ein ganz großes Lob gebührt dem Otherworld-Verlag für die grandiose Aufmachung des Buches. Ein großformatiges Hardcover mit einem edel gestalteten Schutzumschlag, auf dem zwei Cherubim, zwei Engel, zu sehen sind, die das Grab des Salomon bewachen. Auch ohne Umschlag macht der Band im Bücherregal eine mehr als gute Figur. Der hervorragende Eindruck wird durch ein Lesebändchen noch verstärkt.
Fazit:
Faszinierend und flüssig zu lesender Okkult-Thriller über eine alttestamentarische Reliquie und den Kampf zweier verfeindeter Glaubensrichtungen. Hier sind all die Leser an der richtigen Adresse, die eine ausführliche Charakterdarstellung und subtile Spannung, blutigen Morden und bombastischer Action vorziehen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unterhaltsam und spannend!, 11. Mai 2008
Als der frisch geweihte Priester Nathan Dinneck in seinen Heimatort Hillcrest zurückkehrt, entdeckt er auf dem örtlichen Friedhof ein Geheimnis, das sein Weltbild verändern und ihn um seine Existenz fürchten lässt. Ein sehr charismatischer Bösewicht macht Nathan das Leben schwer: Ersterer hat seine ganz eigene, interessante Art, die Dinge nach seinen Wünschen zu gestalten.
Das Grab des Salomon überzeugt definitiv es ist kurzweilig, facettenreich und unterhaltsam. Brachiale Gewalt steht hier nicht im Vordergrund Spannung wird eher subtil erzeugt. Keohanes Buch lohnt sich in jedem Fall!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Kurzwelliger Thriller, 5. Februar 2008
Als der junge Pastor Nathan Dinneck in seine alte Heimatstadt zurückkehrt, ahnt er noch nicht, dass er neben der Verantwortung für seine neue Gemeinde noch eine weitaus größere Aufgabe übernimmt. Denn am örtlichen Friedhof liegt ein uraltes Geheimnis begraben - die Bundeslade, welche die Zehn Gebote beinhaltet. Ein nervenaufreibender Kampf entbrennt, als die Anhänger des alttestamentarischen Dämons Moloch Anspruch auf die heilige Lade erheben.
Keohane ist zweifelsfrei ein spannender Thriller gelungen, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Mit schnörkellosem Stil umschreibt er gekonnt das Gefecht zweier uralter Mächte, die durch in jeder Hinsicht außergewöhnliche Menschen wirken.
Als besonders faszinierend empfand ich den Charakter des Gegenspielers Quinn, der sich durch starke hypnotische Kräfte auszeichnet. Quinn ist in jeder Hinsicht eine interessante Figur - schockierend, da er gewissenlos mit Menschenleben und deren Willen spielt, doch gleichzeitig bemitleidenswert, ist er doch selbst ein Opfer seines Onkels, der ihm stets das Gefühl gibt, unfähig zu sein. Zwar stellt Quinn durchaus die Figur eines klassischen Bösewichtes dar, sodass sein Charakter schon beinahe als Klischee gewertet werden kann, gleichzeitig empfinde ich viele seiner Reaktionen als durchaus menschlich, schon beinahe banal, und daher umso glaubhafter. Meines Erachtens ist er schlichtweg ein Charakter, der Keohanes "Grab" nicht minder dominiert als den Willen seiner Opfer und der auch noch lange nach Abschluss der Geschichte beschäftigt.
Die Handlung selbst war eher einfach gestrickt, mit nur einigen wenigen überraschenden Wendungen gegen Ende (die meiste Zeit war der Leser über alles informiert, da Keohane aus der Sicht vieler seiner Charaktere schreibt). Auch der Protagonist Nathan war, wenn auch überzeugend menschlich dargestellt, zu naiv für meinen Geschmack. Auch waren viele der Figuren sehr klischeehaft dargestellt.
Warum mich "Das Grab des Salomon" trotzdem fesselte? Ich glaube, eine Geschichte muss nicht außergewöhnlich sein, um zu begeistern. Manchmal sind es alte Muster, die faszinieren, schlichtweg aufgrund eines gewissen Zaubers. Keohane hat diesen Zauber, und es war mir einfach nicht möglich, sein Buch aus der Hand zu legen. Alles, was mir nun noch zu sagen bleibt, ist, dass ich seinen nächsten Titel bereits heißhungrig erwarte.
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