Kurzbeschreibung
Im Zentrum dieser Studie steht die Bedeutung der außerschulischen sozialen Bezüge der Schüler und der innerschulischen Bedingungen für die schulische Teilhabe. Durch die Verknüpfung der Theorie Bourdieus mit der Lebenslaufforschung wird ein eigenständiger theoretischer sowie empirischer Ansatz entwickelt, um das Zusammenwirken von Habitus, Ressourcen und Feld differenziert herauszuarbeiten. So werden Verlaufsaspekte des Bildungsgangs deutlich, die im Konzept der »doppelten Statuspassage« gebündelt werden. Die besonderen Bedingungen des Abendgymnasiums ermöglichen es, allgemeine Mechanismen aufzuzeigen, die die Teilhabe am Bildungsgang bestimmen.
Über den Autor
Simone Tosana (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Bildungsmonitoring in Hamburg.Ihre Forschungsschwerpunkte sind Bildungsgang, soziale Ungleichheit (insbesondere die Theorie Bourdieus) sowie empirische Methoden.